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Queen Elizabeth äußert sich zum Interview von Harry und Meghan: "Traurig"

Statement nach Enthüllungen  

"Traurig": Die Queen äußert sich zum Interview von Harry und Meghan

10.03.2021, 08:14 Uhr | mbo, t-online

Aufsehen um Video-Interview: Die schwersten Vorwürfe von Meghan und Harry

Das Interview von Meghan Markle und Prinz Harry schlägt hohe Wellen. Rassismusvorwürfe und Selbstmordgedanken geben die beiden im Gespräch mit Talkmasterin Oprah Winfrey preis. (Quelle: t-online)

Meghan und Harry: Im Interview mit Oprah Winfrey gab das Ehepaar tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt. (Quelle: t-online)


In einem Interview erhoben Prinz Harry und Herzogin Meghan unter anderem Rassismusvorwürfe gegen nicht namentlich genannte Mitglieder der Royal Family. Nun äußert sich die Queen in einem Statement zu dem enthüllenden Gespräch.

Am Sonntag wurde das mit Spannung erwartete Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Talkmasterin Oprah Winfrey im US-Fernsehen ausgestrahlt. Darin wurden Vorwürfe von Rassismus gegen Meghan innerhalb der Royal Family erhoben, außerdem klagte die frühere Schauspielerin über nicht vorhandene Unterstützung innerhalb des Palastes. Eine Zusammenfassung des gesamten Interviews lesen Sie hierNachdem der Druck sich zu äußern nach über 24 Stunden gewachsen war, gibt es jetzt eine offizielle Erklärung von Queen Elizabeth II. dazu. 

"Rassismusvorwürfe werden sehr ernst genommen"

"Die ganze Familie ist traurig, davon zu erfahren, wie schwierig die letzten Jahre für Harry und Meghan waren", heißt es in dem Statement, das der Buckingham-Palast am frühen Dienstagabend im Namen der 94 Jahre alten Monarchin veröffentlicht hat. Weiter ist in dem recht kurzen Statement zu lesen: "Die Vorwürfe, insbesondere die des Rassismus, sind besorgniserregend. Obwohl einige Erinnerungen variieren können, werden sie sehr ernst genommen und von der Familie privat angesprochen." Im letzten Absatz lässt die Queen mit persönlichen Worten verlauten: "Harry, Meghan und Archie werden immer sehr geliebte Familienmitglieder sein."

(Quelle: Buckingham Palace via AP)

Meghan hatte in dem Interview mit Oprah Winfrey gesagt, dass es während ihrer Schwangerschaft mit Söhnchen Archie "Sorgen und Gespräche" innerhalb des Könighauses gegeben habe, "wie dunkel seine Haut sein mag, wenn er geboren ist". Winfrey betonte in einem später veröffentlichten Clip unter Berufung auf Harry, an diesen Gesprächen seien weder die Queen noch deren Ehemann Prinz Philip beteiligt gewesen. Meghans Vater, Thomas Markle, sagte dem Sender ITV gerade: "Ich glaube nicht, dass die britische Königsfamilie rassistisch ist."

Harry und Meghan im Gespräch mit Oprah Winfrey. (Quelle: dpa/Joe Pugliese/Harpo Productions)Harry und Meghan im Gespräch mit Oprah Winfrey. (Quelle: Joe Pugliese/Harpo Productions/dpa)

Weitere Vorwürfe des Ehepaares Sussex

Meghan und Harry erzählten im Interview mit Winfrey von weiteren Erfahrungen als hochrangige Mitglieder des britischen Königshauses, die den Palast in ein schlechtes Licht rücken. So erzählte die heute 39-jährige Meghan, dass sie aufgrund der durchweg negativen Schlagzeilen über sie Suizidgedanken gehabt habe und ihr vonseiten des Palasts dennoch psychologische Hilfe verwehrt worden sei. Harry erzählte, dass er sich in der gesamten Angelegenheit des sogenannten "Megxit" von seinem Vater Charles "im Stich gelassen" gefühlt habe.

Kurz vor dem nun veröffentlichten Statement der Queen hieß es in der britischen "Times", die Queen habe es abgelehnt, eine Stellungnahme abzusegnen. Harrys Großmutter habe sich mehr Zeit zum Nachdenken für eine Reaktion gewünscht. Prinz Charles war am heutigen Dienstag der erste Royal, der nach dem Interview einen öffentlichen Termin wahrnahm. Eine Frage dazu ignorierte er und verließ das Gebäude kommentarlos. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachrichtenagentur afp

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