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Missbrauchsprozess um Prinz Andrew: Kann dieses Geheimdokument ihn retten?

Missbrauchsklage gegen Royal  

Kann dieses Geheimdokument Prinz Andrew retten?

29.10.2021, 13:58 Uhr | jdo, t-online

Missbrauchsprozess um Prinz Andrew: Kann dieses Geheimdokument ihn retten?. Prinz Andrew: Dem Queen-Sohn wird vorgeworfen, eine Minderjährige sexuell missbraucht zu haben.  (Quelle: Chris Jackson/PA Wire/dpa)

Prinz Andrew: Dem Queen-Sohn wird vorgeworfen, eine Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. (Quelle: Chris Jackson/PA Wire/dpa)

Dem Sohn der Queen wird vorgeworfen, eine Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. In den USA läuft ein Zivilverfahren gegen Prinz Andrew, doch ein altes Schriftstück könnte ihn vor einer Verurteilung bewahren. 

Die Vorwürfe wiegen schwer: Prinz Andrew soll nicht nur mit dem in der Haft verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in engem Kontakt gestanden haben, sondern auch Teil seiner perversen Machenschaften gewesen sein. Virginia Giuffre hat den Sohn von Queen Elizabeth II. verklagt, weil er sie zwischen 1999 und 2002 dreimal zum Sex mit ihm gezwungen haben soll. Damals war die Amerikanerin noch minderjährig.

Der britische Royal weist alle Anschuldigungen von sich. Seit Wochen versuchten seine Anwälte den in den USA angesetzten Zivilprozess hinauszuzögern. Erst konnte die Klageschrift nicht zugestellt werden, dann wurde Beschwerde über die ordnungsgemäße Übergabe eingelegt. Ende September akzeptierte Prinz Andrew die Klage schließlich.

Unterzeichnete Virginia Giuffre eine Vergleichsvereinbarung?

Doch sein juristisches Team soll noch einen Joker im Ärmel haben: Dokumente, deren Geheimhaltung Prinz Andrews Anwalt Andrew B. Brettler nun erwirkte. Er wolle sie vor Gericht nutzen, um für einen Ausgang des Prozesses zugunsten des Sohnes der Queen zu sorgen. Denn bei den Schriftstücken handelt es sich um "eine von der Klägerin in einem früheren Verfahren abgeschlossene Vergleichsvereinbarung, die den Herzog und andere von jeglicher Haftung befreit", führte Brettler laut Medienberichten in einer Anhörung an.

Die Vereinbarung sei 2009 zwischen Virginia Giuffre und Jeffrey Epstein getroffen worden. Darin habe sie eingewilligt, darauf zu verzichten, jemand anderen als Epstein zu verklagen. Die Anwälte der Amerikanerin bezeichnen das Dokument hingegen als "irrelevant". Sollte das New Yorker Gericht den Vergleich von 2009 jedoch als rechtsverbindlich anerkennen, würde das Prinz Andrew vor einer Verurteilung retten. 

Der schwerreiche Geschäftsmann Jeffrey Epstein soll jahrelang Dutzende Minderjährige gefangen gehalten, missbraucht und zur Prostitution gezwungen haben. Seine Vertraute Ghislaine Maxwell soll ihm dabei geholfen haben. Sie sitzt aktuell in einem New Yorker Gefängnis in Untersuchungshaft und wartet auf ihren Prozess. Epstein wurde 2019 verhaftet, jedoch noch vor Prozessbeginn tot in seiner Gefängniszelle gefunden.

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