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Charly Hübner erklärt "Fuck off"-Ausraster in "Polizeiruf 110"

"Bukow! Wie Fuck off!"  

Charly Hübner erklärt seinen Ausraster beim "Polizeiruf 110"

28.09.2015, 16:38 Uhr | Nibo/LS, t-online.de

Charly Hübner erklärt "Fuck off"-Ausraster in "Polizeiruf 110". Sascha Bukow (Charly Hübner) gerät im "Polizeiruf 110: Wendemanöver" an seine Grenzen. (Quelle: NDR/Manju Sawhney)

Sascha Bukow (Charly Hübner) gerät im "Polizeiruf 110: Wendemanöver" an seine Grenzen. (Quelle: NDR/Manju Sawhney)

Am Sonntagabend ging der erste Crossover-"Polizeiruf 110" der TV-Geschichte über die Bühne: Die Teams aus Magdeburg und Rostock ermittelten in der Episode "Wendemanöver" zusammen. Kaum zu sehen war Hauptkommissar Sascha Bukow, der in der Folge vom Dienst suspendiert wird, weil er im Büro der Polizeipsychologin ausflippt. "Bukow wie Fuck off", schreit er. Schauspieler Charly Hübner erklärt im t-online.de-Interview, warum Bukow so ausrastet.

Doch warum gerät Kommissar Bukow so in Rage, wenn jemand seinen Namen falsch ausspricht und das "W" am Ende nicht zu hören ist? "Weil er russischer Abstammung großväterlicherseits ist. Wie Bulgakow oder Tschechow", erklärt Charly Hübner gegenüber t-online.de. Er verkörpert den hitzköpfigen Beamten in mittlerweile zwölf Fällen. 

Von der Psychologin dienstlich lahmgelegt, betreibt Hübners Filmfigur dennoch illegale Ermittlungsarbeit und gerät am Ende von Teil eins in richtig tiefes Schlamassel: Der von der Polizei als Hauptverdächtiger eingestufte Heiko Steiner wird in Bukows Auto erschossen, nachdem man den Kommissar vorher per Elektroschocker handlungsunfähig gemacht hat.

Bukow steuert in die "absolute Katastrophe"

Auf die Frage, was denn in Teil zwei von "Wendemanöver" für Bukow noch folgt, nachdem ihn seine Frau verlassen hat und er vom Dienst suspendiert wurde, antwortet Hübner vielversprechend: "Die absolute Katastrophe. Im Fußball sagt man, jetzt ist man auf die Hilfe anderer angewiesen."

"Was ist ein Rüpel?" Auch Faber und Tschiller rasten aus

Dass Sascha Bukow der rüpelhafteste Kommissar im "Polizeiruf"- und "Tatort"-Universum ist, sieht Charly Hübner jedoch nicht: "Was ist ein Rüpel? Keine Ahnung. Faber (Jörg Hartmann) in Dortmund hat auch krasse Aussetzer und Tschiller (Til Schweiger) in Hamburg arbeitet durchaus zielorientiert. Ich finde, Rüpel ist ein Wort aus vergangen Zeiten. Alle drei Kommissarsfiguren werden extrem zielbewusst erzählt." Es bleibt jedenfalls spannend, wie sich Bukow am kommenden Sonntag im zweiten Teil von "Wendemanöver" aus der Affäre zieht.

Schwache Quote

Quotentechnisch war die "Polizeiruf 110"-Episode übrigens alles andere als überragend: nur schwache 7,34 Millionen Zuschauer schalteten den Crossover-Krimi ein. Das ist zwar mit 21,6 Prozent Marktanteil immer noch der Tagessieg, doch laut "quotenmeter.de" auch die "niedrigste Sehbeteiligung einer neuen "Polizeiruf 110"-Folge seit Oktober 2014".

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