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eBall bei "Die Höhle der Löwen": Fünf "Löwen" investieren in den Gründer


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Alle fünf "Löwen" investieren in einen Gründer

Von t-online
Aktualisiert am 19.10.2016Lesedauer: 4 Min.
Uli Sambeth stellt seinen eBall vor.
Uli Sambeth stellt seinen eBall vor. (Quelle: Vox)
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Die Ausgabe von "Die Höhle der Löwen" am Dienstagabend wartete mit einem Novum auf. Alle fünf Löwen investierten gemeinsam in einen Gründer. Und der hatte auch noch wesentlich mehr mit einem spleenigen Erfinder als mit einem kühl kalkulierenden Unternehmer gemein. Sein Produkt, der eBall, begeisterte aber doch alle gleichermaßen.

Die Gründer

  • Zzysh: Der Schweizer Manfred Jüni (32) hat mit seinem "Zzysh"-System Möglichkeiten entwickelt, die Haltbarkeit von Lebensmitteln durch spezielle Aufbewahrungsboxen zu verlängern sowie Sekt- und Weinflaschen wiederzuverschließen. Über sechs Millionen Franken wurden bereits in die Erfindung investiert. Angebot: Zehn Prozent Firmenanteile für eine Million Euro.
  • eBall: Der eBall ist ein neues Sportgerät zum Balancieren und Fortbewegen, das der Essener Uli Sambeth (48) erfunden hat. Eine auf einer Kugel gelagerte Scheibe lässt sich durch Gewichtsverlagerung in unterschiedliche Richtungen lenken und kann sich um die eigene Achse drehen. Angebot: 12,5 Prozent Firmenanteile für 500.000 Euro.
  • GØLD'S: Johannes Keppler (27), Martin Ganskow (26) und Martin Kroll (27) sind leidenschaftliche Bartträger. Sie stellen hochwertige Bart-Öle zur Pflege her. Angebot: 10 Prozent Firmenanteile für 75.000 Euro.
  • JOIDY: Philippe Singer (24) und Timo Müller (24) wollen mit ihrer App JOIDY das Verschenken einfacher machen. Der Nutzer wählt in seinem Smartphone den Kontakt des zu Beschenkenden aus, ordnet diesem ein Geschenk zu, bezahlt elektronisch, hängt eine persönliche Botschaft an, und das Päckchen macht sich auf den Weg. Angebot: Zehn Prozent Firmenanteile für 200.000 Euro.
  • Nutriday: Thomas Löbke hat Nahrungsergänzungsmittel für Hunde zusammengestellt. Nutriday besteht nur aus luftgetrocknetem Gemüse, Obst und Kräutern und verzichtet auf künstliche Zusatzstoffe. Angebot: 20 Prozent Firmenanteile für 90.000 Euro.
  • Kinderleichte Becherküche: Erzieherin Birgit Wenz (36) und ihr Ehemann Stefan (43) haben ein System mit farbigen Bechern und einfachen Anleitungen entwickelt, durch das Kinder ab vier Jahren selbstständig Muffins, Waffeln oder Pizza backen können. Angebot: 20 Prozent Firmenanteile für 100.000 Euro.

Das Highlight

Es hatte wirklich etwas von "Zurück in die Zukunft": Erfinder Uli Sambeth aus Essen hatte mit wirren Haaren und weißem Kittel eine nicht zu übersehende Ähnlichkeit mit Kultfigur Doc Brown. Und auch das Fahr-Gerät, das er vorstellte, hätte direkt aus der 80er-Jahre-Filmreihe stammen können.

Es handelte sich um den eBall: Eine auf einer von einem Motor bewegten Kugel gelagerte Scheibe lässt sich durch Gewichtsverlagerung in unterschiedliche Richtungen lenken und kann sich um die eigene Achse drehen. Design und Neonleuchten tuen das Übrige für einen coolen Retro-Look.

Skateboarder Frank Thelen probierte dann auch gleich sein Glück auf dem Gerät, hatte aber Probleme mit dem Gleichgewicht. "Zu tricky", befand er. Das wollte Jochen Schweizer nicht glauben und legte erst einmal eine gepflegte Runde auf dem eBall hin. Dann ging es an die Verhandlungen. Für 12,5 Prozent Firmenanteile wollte Sambeth eine halbe Million Euro.

Alle Investoren waren sich einig: Das ist eine tolle Erfindung. Aber der eBall existierte bislang nur in Form von Prototypen, von der Marktreife war er noch weit entfernt. Das ließ dann auch die Löwen trotz aller Begeisterung Abstand von einer Investition nehmen.

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"Das ist eine Millionen-Idee"

"Wir sind 100 Prozent kompatibel. Mein Herz blutet", bedauerte etwa Frank Thelen. Und Carsten Maschmeyer lobte: "Ich bin ein Bewunderer von Ihnen. Aber kein Investor." Auch Jochen Schweizer und Ralf Dümmel erteilten eine Absage. Da sah es schon so aus, als würde ein Deal ins Wasser fallen. Doch dann kam Judith Williams. "Ich bin von meinen Kollegen enttäuscht", rügte sie. "Das ist eine Millionen-Idee. Aber ich bräuchte die vier Jungs."

Das schien ihren vier Kollegen den entscheidenden Ruck gegeben zu haben. Sie schickten Sambeth, der mit seinem elfjährigen Sohn Joshua erschienen war, nach draußen, um sich zu beraten. Das Ergebnis: Jeder Investor packt 100.000 Euro in den Pott, dafür erhalten die Löwen 50 Prozent Anteile.

Nun musste sich der Erfinder aus Essen mit seinem Sohn beraten. Dieser befand den Deal für machbar und Sambeth stimmte zu. Jetzt darf man gespannt sein, wie schnell die geballte Löwenpower den eBall auf dem Markt etablieren kann.

Wer investierte wo?

Beim eBall investierten alle fünf Löwen - insgesamt eine halbe Million Euro. Allerdings musste Erfinder Uli Sambeth dafür nicht 12,5 Prozent, sondern satte 50 Prozent Anteile an seinem Unternehmen abtreten. Auf das Bart-Öl von GØLD'S wollte keiner der Investoren setzen. Ebenso auf das Frischhaltesystem Zzysh. Auch Nutriday, der natürliche Nahrungsmittelzusatz für Hunde, ging leer aus.

Den beiden Gründern der Geschenke-App JOIDY machte Jochen Schweizer ein Angebot. Von den geforderten 200.000 Euro sollte aber die Hälfte ein Wandeldarlehen sein. Dafür wollte der Löwe 25.1 anstatt der ursprünglich angebotenen zehn Prozent - die Gründer lehnten ab. Anders die Kinderleichte Becherküche: Ralf Dümmel wollte für die erbetenen 100.000 Euro 30 anstatt 20 Prozent Anteile. Das Angebot wurde angenommen.

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