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Bromance im Dschungelcamp: Daniele Negroni und Ansgar Brinkmann

MEINUNGDschungelromantik  

"Wir sind Straße und Straße hält zusammen"

Eine Kolumne von Janna Specken

28.01.2018, 19:10 Uhr
Bromance im Dschungelcamp: Daniele Negroni und Ansgar Brinkmann. Das neue Paar im Dschungelcamp: Ansgar Brinkmann und Daniele Negroni. (Quelle: MG RTL D / Stefann Menne)

Das neue Paar im Dschungelcamp: Ansgar Brinkmann und Daniele Negroni. (Quelle: MG RTL D / Stefann Menne)

Im Dschungelcamp liegt Liebe in der Urwaldluft. Zwei Menschen haben sich gefunden: der eine zart und zerbrechlich, der andere robust und stark. 

Bromance nennt man das ja heutzutage und genau das entwickelt sich wohl gerade im australischen Busch. Ansgar Brinkmann und Daniele Negroni treten zusammen für die Dschungelprüfung an und knüpfen dabei Bände, die so fest sind, wie die Waden des weißen Brasilianers. 

Die Rollen sind verteilt: Daniele Negroni muss werfen, Ansgar Brinkmann fangen und nochmal werfen. (Quelle: MG RTL D)Die Rollen sind verteilt: Daniele Negroni muss werfen, Ansgar Brinkmann fangen und nochmal werfen. (Quelle: MG RTL D)

Wenn zwei Straßen sich kreuzen, freut sich der Zuschauer

"Wir sind Straße, Straße hält zusammen", ist der Slogan der beiden, jedenfalls sagt das Daniele. Schwer vorstellbar, dass die beiden wirklich so harte Straßenkämpfer sind. Aber vielleicht wohnen ja beide in einer Straße. Oder sie sind einfach so super, dass man auf sie abfährt. Auf jeden Fall sind die beiden Parallelstraßen, einfach total auf einer Ebene. 

Das merkt man auch in der Prüfung: Teamwork vom Feinsten. Daniele liegt oben, Ansgar unten. Die Fronten sind also geklärt. Freundschaftliches Genecke von Ansgar: "Du bist hier der Blöde." Wenig später bekommt der Krawall-Kicker selbst sein Fett weg, in Form von kleinen, an ihm nagenden, grünen Ameisen. Das schmerzt. Fast so sehr wie die Fragen, die das Powerteam zwischen kriechendem Viehzeugs beantworten muss: "Steht das Wort Dschungelcamp im Duden?" Daniele ist, "wenn es um Deutsch geht, echt die Niete". Deswegen muss der Fußballer ran, zum Glück sind die ja meistens gut mit der Sprache. Seine Antwort. "Nein, warum sollte so ein Scheiß im Duden stehen?" Leider falsch.

Ansgar und Daniele: An Tag neun durften die beiden zusammen spielen.  (Quelle: MG RTL D / Stefan Menne)Ansgar und Daniele: An Tag neun durften die beiden zusammen spielen. (Quelle: MG RTL D / Stefan Menne)

"Konzentriere dich, Ansgar! Come on!", Daniele macht sich als Cheerleader sichtlich besser als in Deutsch. Die beiden können auch Fragen richtig beantworten. Darauf gibt es Anerkennung von dem älteren Kumpel: "Gut so Daniel! Ääh, Daniele!" Wahre Freundschaft. Wie viele Ecken ein Pentagon hat, wollen Sonja und Daniel dann noch plötzlich wissen. Puh, Ansgar hat das Wort auf jeden Fall schon einmal gehört: "Irgendwo in Amerika steht glaub ich ein Pentagon." Vielleicht ja an einer Straße? 

"Bäm! Hat mir Spaß gemacht mit dir"

Fünf Sterne erspielt das Traumduo, doch was sind schon Sterne, wenn man einen Freund gewonnen hat? "Bäm, hat mir Spaß gemacht mit dir", platzt es aus Ansgar am Ende der Sause heraus. Aus dem Mund des kühlen Niedersachsen kommt das einer Liebeserklärung gleich. Die beiden haben sich aber wirklich gut geschlagen und toll zusammen gespielt. Nur hat Ansgar wirklich, wirklich viele kleine fiese Ameisen auf sich herumkrabbeln lassen und sieht am Ende aus, "wie 'ne Luftpolsterfolie", wie Daniele schelmisch feststellt. 

Campmutti Natasha Ochsenknecht störte Ansgar beim Spielen.  (Quelle: MG RTL D)Campmutti Natasha Ochsenknecht störte Ansgar beim Spielen. (Quelle: MG RTL D)

Spielen, bis Dr. Bob kommt

Ach die beiden Jungs könnten sicher ewig so weitermachen. Zusammen toben, sich necken, eine Bude bauen, bis der Arzt, oder vielmehr Dr. Bob kommen würde. Wäre da nicht Campmutti Natascha Ochsenknecht. Die muss die Spaßbremse mimen: "Dein Hals gefällt mir gar nicht", tadelt sie den zerbissenen Ansgar. "Geh jetzt ins Buschtelefon und lass das machen! Ich hab Angst, dass es dir mal die Luft wegdrückt." Boa, was will die denn jetzt – denkt der sich bestimmt so. Ich will spielen.  

"Darf ich auch mal was sagen?", raunzt er seine Mutter, ah Pardon, Natascha in einem Ton an, der eher an sein vierzehnjähriges pubertierendes Ich erinnert. "Ich geh da rein, wenn ich möchte! Ich hab 'ne Mutter gehabt, die war so wie du. Und du bist aber nicht meine Mutter." Bäm! Der hast du es gezeigt, Ansgar. DIE spielt nun wirklich nicht in eurer Straße. 


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