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"Promi Big Brother": Jürgen Trovato verärgert Zuschauer mit seiner Wortwahl

Bei "Promi Big Brother"  

Jürgen Trovato verärgert mit dem Wort "schwul"

10.08.2019, 14:11 Uhr | JSp, t-online.de

Die Verwendung des Wortes "Schwul" (Quelle: SAT.1)

"Schwul" als Schimpfwort: Nicht für jeden Bewohner des Zeltplatzes ist das so selbstverständlich, wie für Jürgen Trovato. (Quelle: SAT.1)

Die Verwendung des Wortes "Schwul"

Jürgen hat seine ganz eigene Art zu reden. Nicht für jeden Bewohner des Zeltplatzes ist das so selbstverständlich, wie für ihn. Da herrscht Klärungsbedarf. (Quelle: SAT.1)

"Schwul" als Schimpfwort: Nicht für jeden Bewohner des Zeltplatzes ist das so selbstverständlich, wie für Jürgen Trovato. (Quelle: SAT.1)


Jürgen Trovato sorgte schon direkt in der ersten Folge von "Promi Big Brother" für Aufsehen. Mit homophoben Äußerungen verwunderte der Privatdetektiv nicht nur die übrigen Kandidaten, sondern auch die Zuschauer. 

Neun der insgesamt zwölf Teilnehmer bei "Promi Big Brother" zogen bereits vor Tagen auf den Campingplatz. Wie sich die Realitystars in dieser Zeit schlugen, wurde am Freitagabend in der ersten "Promi Big Brother"-Folge gezeigt. Dabei fiel besonders einer negativ auf: Jürgen Trovato. 

"Das Schwuchtel-Messer hier ist ja unglaublich"

In dem Sat.1-Zeltlager fehlt es natürlich so ungefähr an allem. Um die Bewohner nervlich so richtig schön anzugreifen, ist sogar gutes Besteck Mangelware. So beschwert sich auch der Privatdetektiv Trovato ziemlich schnell: "Wir haben kein vernünftiges Messer", und setzt dann nach: "Das Schwuchtel-Messer hier ist ja unglaublich."  

Nicht das erste Mal in der kurzen Zeit, dass der Detektiv mit seltsamen Äußerungen zum Thema Homosexualität auffällt: "Was machen wir mit der schwulen Kelle hier?", oder: "Das ist doch 'ne schwule Scheiße hier", rutschte ihm ebenfalls heraus. Youtuber Chris spricht das Thema bei Trovato vorsichtig an: "Die Gay-Community wird dich aber nicht mögen."

"Es ist nicht abwertend gegen diese Leute"

Doch der TV-Star ist sich keiner Schuld bewusst: "Ich sag doch nichts gegen diese Leute, aber das ist doch ein schwules Messer", rechtfertigt er sich. Chris ist derweil etwas ratlos: "Ich weiß nicht, was bei Jürgen los ist, aber er benutzt das Wort 'schwul' viel zu oft", erklärt er im Sprechzimmer. Dort erklärt sich auch Trovato: "Das ist von mir so eine Redensart und das ist halt so. Es ist nicht abwertend gegen diese Leute, die eben schwul sind." 

Im direkten Gespräch versucht dann auch der Youtuber noch einmal sein Glück: "Wenn du schwul mit etwas Negativem in Verbindung bringst, ist das nicht so vorteilhaft. Das Messer findest du ja nicht gut, dann solltest du ein anderes Attribut verwenden", erklärt er dem Privatdetektiv eigentlich sehr einleuchtend. Doch Trovato findet die ganze Diskussion "überflüssig". 

So reagiert das Netz

Die User auf Twitter sind mehrheitlich auch eher wenig begeistert von der Art und Weise, wie der TV-Ermittler sich sprachlich ausdrückt. Lesen Sie hier selbst einige der Tweets: 

Andere sind allerdings auch der Meinung, dass man diese "Redensart" nicht überbewerten solle und Trovato deswegen noch lange nicht homophob sei. 


Die Zuschauer belohnten den 57-Jährigen jedenfalls gegen Ende der Sendung. Sie schicken ihn, zusammen mit Joey Heindle und Zlatko in den Luxusbereich des Campingplatzes. Der Rest muss weiterhin mit weniger scharfen Messern auskommen, dafür aber auch ohne Trovato. 

Verwendete Quellen:
  • "Promi Big Brother"-Folge vom 9. August 2019 
  • Twitter.com

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