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"Die Höhle der Löwen": Ein 19-Jähriger sorgt für Novum

"Die Höhle der Löwen"  

Warum der Sensations-Deal noch nicht zustande kam

04.09.2019, 09:20 Uhr | rix, t-online.de

 (Quelle: RTL)
Teenie sorgt für Premiere in der "Höhle der Löwen"

Der erst 19 Jahre alte Gründer Rubin Lind traut sich mit seiner Lern-App Skills4School in die Löwenhöhle. Der Pitch ist gut, aber er pokert zu hoch. Der Deal platzt. Oder doch nicht. (Quelle: RTL) 

"Höhle der Löwen": Mit dieser Idee sorgte der erst 19 Jahre alte Gründer Rubin Lind für eine Premiere. (Quelle: RTL)


Noch nie in der "Höhle der Löwen"-Geschichte rannten zwei Investoren raus, um einen Gründer zurückzuholen. Vor der Kamera gingen beide Parteien einen Deal ein, im wahren Leben kam der jedoch nicht zustande.

Kaum ein Pitch hatte in den vergangenen sechs Jahren für so viel Furore gesorgt wie der von Rubin Lind. Der 19-jährige Gründer aus Hamm hat mit 17 Jahren die Lern-App Skills4School entwickelt. Eine App, die Lehrer und Schüler online miteinander verbindet. Von den Löwen in der Höhle wünschte sich Rubin 700.000 Euro für 14 Prozent. Alle fünf Investoren waren von dem Auftritt des Teenies begeistert. Zwei von ihnen machten dem Gründer ein Angebot. Carsten Maschmeyer und Georg Kofler boten dem Jungen 700.000 Euro für stolze 30 Prozent.

Carsten Maschmeyer (l.) und Georg Kofler: Sie sind ganz angetan von der Lern-App und dem Gründer. (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)Carsten Maschmeyer (l.) und Georg Kofler: Sie sind ganz angetan von der Lern-App und dem Gründer. (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer) 

Nach kurzem Überlegen sagte Rubin das Angebot jedoch ab. "Ich freue mich sehr darüber. Ich wäre allerdings nicht bereit, 30 Prozent abzugeben. Ich wäre bereit, 20 Prozent abzugeben, damit wäre ich noch recht glücklich. 25 Prozent wäre mein letztes Wort, aber bei 30 Prozent bin ich raus." Die Investoren kamen dem Gründer entgegen, boten ihm 28 Prozent. Doch auch dieses Angebot schlug der 19-Jährige aus. "Bei 25 Prozent wäre ich dabei gewesen, bei 28 bin ich leider raus." Rubin verließ ohne einen Deal das Studio.

"Der Gründer ist das Wichtigste und Bildung ist alles"

Carsten Maschmeyer und Georg Kofler zeigten sich enttäuscht. "Das ist doch ein Jammer, den gehen zu lassen", sagte der eine. "Ich bereue es auch schon ein bisschen", sagte der andere. Und so holten sie den Gründer wieder zurück. "Wir sind dir jetzt hinterhergelaufen und du hast uns eigentlich jetzt fast da, wo du uns haben willst. Warum? Der Gründer ist das Wichtigste und Bildung ist alles. Wir vergessen die 30, wir vergessen die 28, aber wir möchten die Sperrminorität haben, weil du noch 19 bist." Maschmeyer und Kofler boten Rubin 25,01 Prozent an. Der Gründer schlug ein – unterschrieben hat er bis jetzt aber noch nichts.

Rubin Lind: Mit 17 Jahren gründete er eine eigene Firma. (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)Rubin Lind: Mit 17 Jahren gründete er eine eigene Firma. (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Denn wie Carsten Maschmeyer auf Nachfrage von t-online.de erklärt, war dafür bis jetzt einfach noch keine Zeit. "Skills4School wurde am letzten Drehtag aufgezeichnet. Eine Beteiligung braucht dann ihre Zeit zur Abstimmung. Und da es schon frühphasige Altinvestoren und Angels mit Sonderbedingungen gibt, ist dort noch einiges zu klären", so der Multiinvestor. "Wir hoffen, dass der Deal noch zustande kommt, weil wir von dem Gründer begeistert sind und jeder Schüler ab einem gewissen Alter diese Lern-App gebrauchen kann."

 
Die neue Staffel von "Die Höhle der Löwen" startete am 3. September. Jeden Dienstagabend um 20.15 Uhr zeigt Vox eine neue Folge. Im kommenden Frühjahr strahlt der Sender sechs weitere Folgen aus. 

Verwendete Quellen:
  • "Die Höhle der Löwen"-Folge vom 3. September

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