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Mercedes setzt auf CO2 - und auf R1234yf

Von dpa
Aktualisiert am 20.10.2015Lesedauer: 2 Min.
Ab 2017 bekommen Mercedes S- und E-Klasse CO2-Klimaanlagen.
Ab 2017 bekommen Mercedes S- und E-Klasse CO2-Klimaanlagen. (Quelle: /Hersteller-bilder)
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Mercedes lenkt im jahrelangen K├Ąltemittel-Streit ein. Der Daimler-Konzern will die umstrittene Chemikalie R1234yf nun doch von 2017 an in gro├čem Stil einsetzen. Aber: Parallel wird Daimler von 2016 an die Modelle der S- und E-Klasse mit Klimaanlagen ausstatten, die Kohlendioxid (CO2) als K├╝hlmittel verwenden.

Hintergrund ist der Plan der EU-Kommission, ab dem Jahr 2017 klimasch├Ądliche Chemikalien aus Europas Autos zu verbannen. Die aktuell einzige marktreife Alternative R1234yf ging bei einem Daimler-Test im Herbst 2012 in Flammen auf.

K├Ąltemittel R1234yf: Mercedes ging in Flammen auf

Seitdem weigerten sich die Stuttgarter, das Mittel einzusetzen. Eine Schonfrist f├╝r ├Ąltere Modelle, die noch das klimasch├Ądliche K├╝hlmittel R134a einsetzen, aber noch verkauft werden, gilt nur bis Ende 2016. Nur bereits zugelassene Autos genie├čen Bestandsschutz.

Argon soll Brand verh├╝ten

Nun sei es Daimler gelungen, die Gefahr einer Entz├╝ndung zu bannen. Technisch m├Âglich sei das unter anderem durch den Einsatz des Gases Argon, das im Falle eines Unfalls ausstr├Âmen soll und die erhitzten Bauteile im Motorraum herunterk├╝hlt. Dadurch soll verhindert werden, dass R1234yf in Brand ger├Ąt, wobei hochgiftiger Fluorwasserstoff (Flusss├Ąure) entstehen kann.

CO2-Klimaanlage sind noch nicht so weit

Dass die ungef├Ąhrlicheren CO2-Klimaanlagen zun├Ąchst nur in zwei Modellreihen verbaut werden, begr├╝ndet Daimler unter anderem mit den h├Âheren Kosten und fehlenden Kapazit├Ąten bei Zulieferern. Ein flottenweiter Einsatz sei zum Stichtag der neuen EU-Richtlinie am 1. Januar 2017 nicht darstellbar, hie├č es.

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W├Ąhrend beim Einsatz von R1234yf die Klimaanlagen nur umger├╝stet werden m├╝ssen, ist bei CO2 ein komplett neues System n├Âtig. Die CO2-Molek├╝le sind deutlich kleiner, weshalb die Systeme dichter sein m├╝ssen. Au├čerdem ist der Druck, unter dem das Gas verarbeitet und heruntergek├╝hlt wird, h├Âher.

Daimler hatte in der Auseinandersetzung um das umstrittene K├Ąltemittel bereits 2014 angek├╝ndigt, auf die umweltfreundlichere Variante mit CO2 zu setzen.

EU leitete Untersuchung ein

Im Streit um das K├Ąltemittel hatte auch die EU-Kommission Druck auf die Bundesregierung ausge├╝bt und im Januar 2014 ein Verfahren wegen der Verletzung von EU-Recht eingeleitet, weil das Kraftfahrt-Bundesamt Mercedes-Modellen mit dem klimasch├Ądlicheren Mittel die Zulassung f├╝r den Stra├čenverkehr erteilt hatte. Die Untersuchungen liefen weiterhin, hie├č es nun aus Br├╝ssel. Nach dem Einlenken des Autobauers d├╝rften sie jedoch bald hinf├Ąllig werden.

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  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
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