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BMW auf der CES: Autohersteller lässt Armaturentafel verschwinden


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BMW lässt die Armaturentafel verschwinden

Von dpa, ccn

Aktualisiert am 05.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Wie eine Leinwand: Der BMW i Vision Dee kann auf Knopfdruck die Farbe wechseln.
Wie eine Leinwand: Der BMW i Vision Dee kann auf Knopfdruck die Farbe wechseln. (Quelle: BMW)
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Ein Auto, das die Farbe wechseln kann und im Innenraum mit Reduktion verblüfft: BMW zeigt auf der CES in Las Vegas eine ganz besondere Studie.

BMW bot bei der prestigeträchtigen Eröffnungspräsentation am Vorabend der Technikmesse CES in Las Vegas eine üppige Show: ein Kurzfilm mit Arnold Schwarzenegger und David Hasselhoff plus der "Terminator"-Darsteller und die legendären Hollywood-Autos Herbie und Kitt live auf der Bühne. Als Sahnehäubchen gab es dann noch eine Demonstration, wie ein Auto beliebig die Farbe wechseln kann: Der optisch extrem reduzierte BMW i Vision Dee setzt auf Superlative – und auf weiterentwickelte Technik: Vor einem Jahr zeigten die Bayern in Las Vegas schon ein mit E-Ink-Zellen verkleidetes Auto. Das konnte allerdings nur zwischen Weiß und einem etwas gräulichen Schwarz wechseln. Jetzt sind bis zu 32 Farben möglich.

Knallbunt: Das Konzeptfahrzeug kann auf Knopfdruck die Farbe wechseln.
Knallbunt: Das Konzeptfahrzeug kann auf Knopfdruck die Farbe wechseln. (Quelle: BMW/Enes Kucevic)

Wo ist denn hier der Tacho?

Der eigentliche Clou steckt in der futuristischen Elektro-Limousine aber im Innenraum. Neben der sprechenden Software, die als Schnittstelle zwischen Auto und Fahrer dienen soll, fällt im Cockpit das Fehlen der gewohnten Bildschirme auf. Stattdessen soll die ganze Windschutzscheibe zum Breitwand-Display werden. Tacho, Navi und alle anderen Informationen werden per Head-up-Display auf der Frontscheibe angezeigt. Und man kann in fünf Stufen wählen, ob nur einige Informationen eingeblendet werden – oder sich ganze digitale Welten mit der realen Umgebung vermischen sollen.

Maximal reduziert: Das Cockpitkonzept verzichtet auf Displays und Knöpfe.
Maximal reduziert: Das Cockpitkonzept verzichtet auf Displays und Knöpfe. (Quelle: BMW)

Die Technik werde ab 2025 in die Modellgeneration kommen, die BMW "Neue Klasse" nennt, kündigte Konzernchef Oliver Zipse an. "Es ist mehr als eine Vision", versicherte er. Es gibt keine Türgriffe, Armaturentafel, Temperaturregler, Schalter, Knöpfe. Zentrales Bedienelement ist eine Sensorik auf der Fläche, auf der bei heutigen Autos das Armaturenbrett ist. Per Sprache oder Handbewegung entscheidet der Fahrer, welche Informationen er auf der Windschutzscheibe sehen will. Wenn das Auto steht, kann er die Realität mithilfe von dimmbaren Scheiben ausblenden.

Das ist und war die "Neue Klasse"

Der Begriff ist ein Rückgriff auf eine neue prägende Modellreihe, die BMW in den 1960ern startete. Die ersten Fahrzeuge sollen eine Limousine im Stil des 3ers und ein SUV wie der X3 werden.
Die "Neue Klasse" soll nicht nur einen Sprung bei der Digitalisierung machen und viel mehr als nur bei Assistenz und Infotainment reale und virtuelle Welten verschmelzen lassen. Sie soll auch neue Maßstäbe bei der Energieeffizienz setzen, um bis zu 30 Prozent mehr Ladetempo und ein Drittel mehr Reichweite herauszuholen.

Verschmelzung von Mensch und Maschine

Natürlich handelt es sich beim i Vision Dee um ein Konzeptfahrzeug – und viele Features werden übertrieben dargestellt. Worum es laut BMW aber gehen soll: Die Verschmelzung von Mensch und Maschine durch die Digitalisierung, die immer wichtiger für die Autohersteller wird. Auch die Show mit Film- und TV-Autos hatte tiefere Bedeutung: Der VW-Käfer Herbie und Hasselhoffs intelligenter Sportwagen Kitt aus der Serie "Knight Rider" stehen für Maschinen mit Gefühlen. Schwarzenegger wiederum tauchte nicht nur jüngst prominent als Gott Zeus in einem BMW-Werbespot auf, sondern verkörperte mit dem "Terminator" auch einen Roboter.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • BMW-Pressemitteilung
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