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Facelift für die Mercedes A-Klasse: Aber etwas fliegt auch aus dem Angebot


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Mercedes möbelt A-Klasse auf

Von SP-X, mab

Aktualisiert am 06.10.2022Lesedauer: 2 Min.
An den Wölbungen auf der Motorhaube leicht zu erkennen: die aufgefrischte Mercedes A-Klasse.
An den Wölbungen auf der Motorhaube leicht zu erkennen: die aufgefrischte Mercedes A-Klasse. (Quelle: Mercedes-Benz AG – Communications & Marketing)
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Facelift für die Mercedes A-Klasse: Der Look wird frischer, neue Technik zieht in das Kompaktmodell ein. Aber etwas fliegt auch aus dem Angebot.

Die A-Klasse von Mercedes erhält eine Modellpflege. Das Kompaktmodell (im Frühjahr 2018 gestartet) bekommt eine neue Optik, mehr Ausstattung, verbesserte Infotainment-Funktionen und mehr elektrische Reichweite.

Erkennbar ist die überarbeitete A-Klasse unter anderem an zwei Powerdomes (markante Wölbungen in der Motorhaube), außerdem wurden die Frontschürze und der Kühlergrill mit dem großen Mercedes-Stern überarbeitet. Die optionalen LED-Scheinwerfer haben eine neue Grafik. Ein überarbeiteter Heckdiffusor und die nun serienmäßigen LED-Rückleuchten geben der Rückseite eine frische Optik.

Bessere Ausstattung

Die Basisausstattung der A-Klasse wurde erweitert. Sie enthält nun eine Rückfahrkamera, das USB-Paket und ein neues Lenkrad mit Doppelstegen und Nappalederbezug. Die Ausstattung "Progressive" wird um LED-Scheinwerfer, Lordosenstütze in den Sitzen sowie Park- und Spiegelpaket erweitert. Das Park-Paket bietet künftig die Funktion des Längseinparkens und ein 360-Grad-Kamerabild der Fahrzeugumgebung. Neu im Cockpit verfügbar sind ein USB-C-Anschluss und ein Fingerabdrucksensor, über den sich der Fahrer identifizieren kann.

LED-Rückleuchten: Sie sind nun serienmäßig – im Gegensatz zu LED-Scheinwerfern.
LED-Rückleuchten: Sie sind nun serienmäßig – im Gegensatz zu LED-Scheinwerfern. (Quelle: Mercedes-Benz AG – Communications & Marketing)

Der Bildschirm hinter dem Lenkrad ist im 7- oder 10,25-Zoll-Format erhältlich, der zentrale Touchscreen ist nun 10,25 Zoll groß. Über ihn wird das Infotainment-System MBUX bedient, das in seiner neuesten Auflage Einzug in die A-Klasse hält. Mit der Aktivierung von Online-Diensten der "Mercedes me"-App soll der Sprachassistent dialog- und lernfähiger sein und Fahrzeugfunktionen erklären können. Ein neuer Tourguide informiert über Sehenswürdigkeiten entlang der Route. Die Schnellwahltasten und das Trackpad in der Mittelkonsole entfallen mit dem Facelift.

Das ist neu bei den Antrieben

Die zwischen 136 PS und 225 PS starken Benziner werden nun von einem Starter-Generator unterstützt, der zusätzlich 14 PS einbringt. Die bisherigen Benziner-Versionen A 160, A 200 4Matic und A 250 entfallen. Alle übrigen Motorvarianten werden ausschließlich mit Automatikgetrieben kombiniert – die Handschaltung fliegt aus dem Programm.

Die abgasfreie Reichweite der Plug-in-Hybridversion wächst minimal von 78 km auf 82 km. Außerdem steigt die Leistung des E-Motors um 7 PS auf 109 PS. Das Laden mit Wechselstrom wird künftig mit 11 kW möglich sein. Alternativ stehen drei Diesel mit 116 PS, 150 PS bzw. 190 PS zur Wahl.

Ende Oktober ist die modifizierte A-Klasse bestellbar. Erste Auslieferungen erfolgen Anfang 2023. Die Preise dürften jenseits von 30.000 Euro starten.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SP-X
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