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Mercedes: Neuer Laster kommt ohne Außenspiegel aus

Teilautomatisiertes Fahren  

Mercedes: Neuer Laster kommt ohne Außenspiegel aus

08.09.2018, 09:33 Uhr | Andrej Sokolow, dpa

Mercedes: Neuer Laster kommt ohne Außenspiegel aus. Mercedes-Benz Actros: Stefan Buchner (links), Leiter Mercedes-Benz Trucks, und Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär für Wirtschaft und Energie, präsentieren den Daimler-Lastwagen der Öffentlichkeit. (Quelle: dpa/Andrej Sokolow)

Mercedes-Benz Actros: Stefan Buchner (links), Leiter Mercedes-Benz Trucks, und Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär für Wirtschaft und Energie, präsentieren den Daimler-Lastwagen der Öffentlichkeit. (Quelle: Andrej Sokolow/dpa)

Über selbstfahrende Lastwagen der Zukunft wird viel diskutiert – die Fahrzeuge auf der Straße sind davon noch weit entfernt. Mercedes bringt jetzt zunächst einmal Fahrassistenzsysteme, die man aus modernen Autos kennt, im neuen Actros in Serie.

Daimler modernisiert seine schweren Lastwagen der Marke Mercedes-Benz Actros mit zahlreichen Fahrassistenzfunktionen.

Weltweit erstes teilautomatisiertes Assistenzsystem

Das neue System Active Drive Assist könne selbständig bremsen, Gas geben und lenken, erklärt der Autokonzern bei der Vorstellung des Fahrzeugs. Statt herkömmlicher Spiegel gibt es zwei Kameras, deren Bilder auf 15-Zoll-Monitore im Fahrerhaus übertragen werden. Das biete eine "stark verbesserte Rundumsicht", erklärt Daimler.

Der neue Actros habe das weltweit erste teilautomatisierte Assistenzsystem in einem Serien-Lkw, betont Mercedes-Lastwagenchef Stefan Buchner. Eine branchenweite Neuerung sei, dass die Funktionen nicht nur ab einem bestimmten Tempo, sondern bei jeder Geschwindigkeit einsetzbar seien.

Die Verantwortung für die Überwachung des Verkehrsgeschehens liege weiterhin beim Fahrer. Der Assistent sei vor allem für monotone Strecken, den Fernverkehr und Stau-Situationen gedacht. Preise für das neue Actros-Modell nennt Daimler noch nicht.

Diese Technik beherrscht der neue Actros nicht

Diverse etablierte Hersteller und Start-ups arbeiten derzeit an Technologie für selbstfahrende Lastwagen, die den Lastentransport auf der Straße günstiger und sicherer machen soll. Als einer der Wege dorthin gilt das sogenannte "Platooning", bei dem die schweren Laster vom Computer gesteuert dicht aufeinander in einer Kolonne fahren.

Der neue Actros beherrscht die Technik noch nicht – auch wenn die Assistenzfunktionen bei ihrer künftigen Umsetzung helfen könnten, betont Daimler. "Wir sind an dem Thema weiter dran." Einen Hybrid-Antrieb für das neue Modell gibt es nicht – da bei der Technik das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimme.

"Modernster Lkw der Welt"

Lastwagen Mercedes-Benz Actros: Preise für das neue Modell nennt Daimler noch nicht. (Quelle: dpa/Andrej Sokolow)Lastwagen Mercedes-Benz Actros: Preise für das neue Modell nennt Daimler noch nicht. (Quelle: Andrej Sokolow/dpa)

Zu den neuen Systemen gehört unter anderem ein Bremsassistent, der den Fahrer unterstützt, wenn ein Auffahrunfall oder eine Kollision mit einer Person droht. Bei Bedarf gibt es eine automatische Vollbremsung. Active Drive Assist bringt auch den Lastwagen in die Fahrspur zurück, unabhängig davon, ob er wegen Unaufmerksamkeit des Fahrers oder durch Seitenwind ausscherte.

Über das Internet kann zudem der technische Zustand der Fahrzeuge überwacht werden. Dank der Vernetzung können – ähnlich wie im modernen Pkw – diverse Onlinedienste auf einem großen Touchscreen genutzt werden. Buchner sprach in Berlin vom "modernsten Lkw der Welt".

Abbiege-Assistent als Zusatzoption

Der Abbiege-Assistent, den Daimler seit 2016 anbietet, bleibt auch beim neuen Actros lediglich eine Zusatzoption. Zuletzt hatte es neue Debatten über zusätzliche technische Maßnahmen angesichts der schweren Unfälle mit abbiegenden Lastwagen gegeben.

Da im neuen Modell Kameras die Spiegel ersetzen, können Daten des Abbiege-Assistenten direkt auf dem Display eingeblendet werden, erklärt Mercedes. Allerdings können Kunden statt der Kameras auch im neuen Modell konventionelle Spiegel einbauen lassen – etwa, wenn das die Regulierung in einer Region erfordert.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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