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Weihnachten: So klappt der Tannenbaum-Transport mit dem Auto


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So klappt der Tannenbaum-Transport mit dem Auto

Von ots, t-online, adac, dpa
Aktualisiert am 29.11.2017Lesedauer: 2 Min.
Wer ein paar Regeln befolgt, kann einen Tannenbaum einfach und sicher transportieren.
Wer ein paar Regeln befolgt, kann einen Tannenbaum einfach und sicher transportieren. (Quelle: imago-images-bilder)
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Bald ist Weihnachten – und ein neuer Christbaum muss her. Doch wie bringt man das gute Stück sicher nach Hause? Unser Ratgeber zeigt, worauf Sie beim Tannenbaum-Transport achten müssen.

Wer keinen Anhänger hat und seinen Baum mit dem Auto nach Hause transportiert, muss ihn richtig sichern. Sonst wird er schnell zur Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer.

Gefährlicher Christbaum-Transport auf dem Dach

Ein Weihnachtsbaum passt oft nicht in den Kofferraum. Stattdessen packen viele Autofahrer ihn auf das Dach. Das ist aber nur empfehlenswert, wenn das Auto einen Dachgepäckträger hat, an denen der Baum mit Gurten fixiert werden kann, erklärt der Tüv Rheinland.

Wichtig: Die Äste dürfen nicht über die Seiten des Fahrzeugs ragen. Steht die Spitze mehr als einen Meter über das Heck hinaus, wird sie mit einem großen Tuch und im Dunkeln mit einer roten Leuchte markiert. Eine Plane schützt den Baum vor Fahrtwind, der ihn austrocknen könnte. Sicherer als auf dem Dach sei ein Transport in einem Anhänger.

Ein Test des ADAC zeigt, dass ein Weihnachtsbaum, der nur mit einfachen Expandern auf dem Autodach montiert ist, nicht gehalten werden kann. Beim Aufprall des Pkw mit Tempo 50 flog der 32 Kilogramm schwere Baum über die Motorhaube des Fahrzeugs. Im Realfall hätte dies bedeutet: Der Baum wäre in ein anderes Fahrzeug oder – noch schlimmer – in Radfahrer oder Passanten geflogen.

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Wie es richtig geht, zeigt der zweite Crashversuch, bei dem der Baum mit handelsüblichen Spanngurten fixiert wird. Da blieb der Christbaum auf dem Autodach.

So sichern Sie den Weihnachtsbaum

Um den Baum gut zu sichern, muss er fest umschlungen und verzurrt werden. Außerdem muss das abgesägte Ende des Stamms nach vorne zeigen, die Baumspitze folglich nach hinten. Sonst kann der Baum schnell zum Windfang werden, wodurch die Befestigungen stärker belastet werden. Der Baum selbst wird so auch geschützt, da der Fahrtwind die Äste so nicht beschädigen kann.

Christbaum im Kofferraum verstauen

Wenn der Baum nicht weiter als 1,50 Meter herausragt, darf dieser auch im Kofferraum transportiert werden. Auch hier sollte die Spitze nach hinten zeigen. Dabei ist zu beachten, dass Blinker und Scheinwerfer nicht von den Ästen verdeckt werden.

Rotes Fähnchen ist wichtig

Ob im Kofferraum oder auf dem Dach: Ragt das äußerste Ende des Tannenbaums mehr als einen Meter über die Rückstrahler des Fahrzeugs nach hinten hinaus, so ist es entsprechend kenntlich zu machen. Ist die Ladung nicht richtig gesichert, droht ein Bußgeld zwischen 35 und 75 Euro.

Grundsätzlich gilt: Wer Ladung nicht ordnungsgemäß sichert, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt rechnen. Wenn ein Christbaum mehr als einen Meter über das Heck des Autos hinausragt, muss er, wie jede andere Ladung auch, mit einer roten Fahne gekennzeichnet werden. Ist dies nicht der Fall, werden 25 Euro Strafgebühr fällig.

Fahrweise anpassen

Natürlich sollte mit dem Tannenbaum an Bord nicht gerast werden. Das zusätzliche Gewicht verändert die Fahreigenschaften des Wagens. Besonders in Kurven und beim Beschleunigen oder Bremsen ist deshalb Vorsicht geboten. Am besten die Geschwindigkeit drosseln und dem Vordermann nicht zu dicht auffahren.

Wer im Schadensfall zahlt

Nehmen andere Verkehrsteilnehmer durch die verlorene Ladung Schaden, übernimmt normalerweise die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers die Kosten. Ist der Verursacher nicht zu ermitteln, kommt die Vollkaskoversicherung für entstandene Schäden am eigenen Fahrzeug auf.

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