Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeAutoRecht & Verkehr

Sind Blitzer-Apps auf dem Smartphone eigentlich erlaubt


Sind die modernen Radarwarner erlaubt?

sp-x

03.05.2017Lesedauer: 1 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
Qualitativ geprüfter Inhalt

Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Blitzer-Apps: Sie warnen vor Radarkontrollen.
Blitzer-Apps: Sie warnen vor Radarkontrollen. (Quelle: Ronald Wittek/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextPerus Präsident Castillo festgenommenSymbolbild für einen Text"Promi Big Brother": Dieser Star gewinntSymbolbild für einen TextPutin: Gefahr eines Atomkriegs wächstSymbolbild für einen TextSchwerer Unfall – Bundesstraße gesperrtSymbolbild für einen TextArbeiter stirbt bei Unfall in WM-QuartierSymbolbild für einen TextSchuhbeck: Nächster Laden schließt Symbolbild für einen TextDas ist die Ehefrau von Markus LanzSymbolbild für einen TextKind auf Baustelle sexuell missbrauchtSymbolbild für einen TextFan-Petition für entlassenen TrainerSymbolbild für ein VideoKoffer-Eklat an FlughafenSymbolbild für einen TextFrau in Parkhaus erschossen: MordanklageSymbolbild für einen Watson TeaserRTL-Star: Neues Video wirft Fragen aufSymbolbild für einen TextAnzeige: Jahres-LOS kaufen und Einzel-LOS gratis dazu sichern
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Auch für Blitzer-Apps auf dem Smartphone gilt das Radarwarner-Verbot. Während der Fahrt dürfen sie nicht genutzt werden, wie aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Rostock hervorgeht.

Die Straßenverkehrsordnung verbietet die Nutzung von Geräten, die dafür bestimmt sind, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören.

Ist ein Smartphone ein Radarwarner?

Das wusste auch ein Autofahrer, der mit aktivierter Blitzer-App von der Polizei erwischt wurde. Gegen das verhängte Bußgeld argumentierte er damit, dass sein Smartphone nicht unter das Verbot falle, da es nicht speziell zum Schutz vor Radarkontrollen entwickelt worden sei.

Nicht das Gerät zählt, sondern der Effekt

Das Oberlandesgericht Rostock war anderer Ansicht. Aus der Formulierung in der StVO ließe sich nicht schließen, dass nur extra für diesen Zweck hergestellte Geräte gemeint seien, heißt es laut der Rechtsschutzversicherung D.A.S. in der Begründung der Entscheidung.

Denn immerhin bestimme auch der Nutzer über die Verwendung des Geräts – durch das Installieren der App und das Einschalten während der Fahrt. Auch ginge aus der Gesetzesbegründung klar hervor, dass der Gesetzgeber den technischen Fortschritt im Blick gehabt habe: Er habe nicht nur Radarwarner und Laserstörgeräte verbieten wollen, sondern auch andere technische Lösungen mit ähnlichem Effekt. Der Fahrer musste daher das Bußgeld von 75 Euro zahlen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Autos von Rasern einziehen – geht das auch in Deutschland?
  • Christopher Clausen Porträt
Von Christopher Clausen
PolizeiRostock

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website