Sie sind hier: Home > Auto > Recht & Verkehr > Fahrverhalten >

Reisebus in Flammen: Wie rette ich mich, bei einem Busbrand?

...

Richtiges Verhalten schützt Ihr Leben  

Wie rette ich mich, wenn der Bus brennt?

09.07.2018, 19:10 Uhr | mab, t-online.de

Reisebus in Flammen: Wie rette ich mich, bei einem Busbrand?. Buskatastrophe in Münchberg: Bei dem schweren Unfall im Juli 2017 in Oberfranken sind 18 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus fuhr mit nur 30 km/h auf einen Lkw auf, eine Kettenreaktion setzte den Bus in Brand. (Quelle: dpa/Nicolas Armer)

Buskatastrophe in Münchberg: Bei dem schweren Unfall im Juli 2017 in Oberfranken sind 18 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus fuhr mit nur 30 km/h auf einen Lkw auf, eine Kettenreaktion setzte den Bus in Brand. (Quelle: Nicolas Armer/dpa)

Gerade zur Reisezeit erschrecken sie besonders viele Urlauber: Horrornachrichten über Busunfälle und Brände. Im Ernstfall ist das richtige Verhalten überlebenswichtig. t-online.de zeigt, was Sie beachten müssen.

80 Millionen allermeistens unfallfreie Fahrten pro Jahr allein in Deutschland zeigen: Der Reisebus ist generell sicher. Trotzdem kann schon ein vermeintlich leichter Unfall zur Katastrophe führen. Deshalb ist es überlebenswichtig, nach einem Unfall oder bei Feuer richtig zu reagieren.

Was tun bei einem Brand?

  • Sobald Sie Rauch- oder Schmorgeruch wahrnehmen, informieren Sie den Fahrer.
  • Auch bei offenem Feuer gilt: Nicht erst Löschversuche unternehmen, sondern sondern sofort zum Fahrer! Ansonsten verlieren Sie kostbare Zeit.
  • Der Fahrer hält schnellstmöglich an und öffnet die Türen. Alle Fahrgäste verlassen den Bus zügig, bringen sich hinter einer Leitplanke in Sicherheit. Achten Sie auch auf andere Fahrgäste. Dann entfernen Sie sich mindestens 50 Meter vom Bus, um nicht von herumfliegenden Teilen getroffen zu werden. Betreten Sie nicht die Autobahn und folgen Sie unbedingt den Anweisungen des Busfahrers.

Wo sitze ich im Bus am sichersten?

Wenn aber etwas passiert, dann wird es auch für die Reisegäste schnell gefährlich. Besondere Risiken im Reisebus sind Auffahrunfälle und – wegen seiner Höhe – das Umkippen. Untersuchungen zeigen, welche Plätze gefährlich sind und auf welchen Plätzen Sie im Reisebus am sichersten sitzen.

  • Besonders unsicher sitzt man vorn in der Nähe des Fahrers und der großen Windschutzscheibe.
  • Auch auf den hinteren Sitzplätzen ist man bei einem Unfall besonders gefährdet, wenn etwa ein Lkw auf das Heck auffährt.
  • Am Fenster sitzt man unsicherer als am Gang. Außerdem kann hier bei einem Unfall der Fluchtweg – nämlich der Gang – durch andere Fahrgäste blockiert sein.
  • Die sichersten Plätze im Bus sind also in der Mitte des Busses am Gang.

Wie wähle ich einen sicheren Reisebus?

Es gibt eine Reihe internationaler Standards, die jeder Reisebus erfüllen muss und die immer wieder angehoben werden.

Zum Beispiel gelten ab Juli 2019 strengere Bestimmungen zum Brandschutz. Dazu gehört eine Feuerlöschanlage im Motorraum. Viele Hersteller rüsten ihre Busse inzwischen serienmäßig mit solchen Sicherheitsvorkehrungen aus oder bieten sie zumindest als Zusatzausstattung an.

Sie können aber auch im Vorfeld einer Reise und beim Einsteigen das Unternehmen und den Bus überprüfen. Achten Sie dabei auf folgende Aspekte:

  • Sammeln Sie vor der Buchung Informationen über das Unternehmen im Internet.
  • Überschlagen Sie bei sehr günstigen Angeboten, ob der Preis überhaupt die entsprechende Leistung abdecken kann. Bei so genannten Butterfahrten ist generell Skepsis geboten.
  • Kann Ihnen der Reiseveranstalter bestätigen, dass seine Fahrer die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten einhalten?
  • Vor dem Einsteigen in den Bus zeigt ein Blick auf die Plaketten für Hauptuntersuchung und Sicherheitsprüfung, ob sie gültig sind.
  • An der Reifenflanke können Sie ablesen, ob die Reifen noch genutzt werden dürfen. Die DOT-Nummer verrät ihr Alter: Zum Beispiel bedeutet die Nummer 0816, dass der Reifen in der achten Kalenderwoche im Jahr 2016 produziert wurde. Nach maximal sechs Jahren sollte ein Reifen gewechselt sein. Da Busse aber viel mehr Kilometer abspulen als normale Autos, ist ein Blick aufs Profil meist sinnvoller: Ist es noch mindestens 1,6 Millimeter tief oder schon abgefahren?

Mit diesem Check können Sie Ihr Risiko verringern. Und trotz der Unfallmeldungen, die immer wieder durch die Nachrichten gehen: Laut der Statistik sind Fahrten im Reisebus generell sehr sicher.

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • mid
  • ADAC
  • bussgeldkatalog.org
  • sicherheit-im-reisebus.de
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Gebrauchtwagensuche

Anzeige
Magenta SmartHome: Hard- ware-Set für 1 € statt 140 €*
jetzt bestellen bei der Telekom
Anzeige
Sinnliche Nachtwäsche: ver- spielt, verführerisch & sexy
gefunden auf otto.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Auto > Recht & Verkehr > Fahrverhalten

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018