Sie sind hier: Home > Auto > Recht & Verkehr >

Berliner Diesel-Fahrverbote starten später als geplant

Panne bei der Umsetzung  

Berliner Diesel-Fahrverbote starten später als geplant

01.10.2019, 15:41 Uhr | dpa

Berliner Diesel-Fahrverbote starten später als geplant. Ein Schild weist auf das Diesel-Fahrverbot für Dieselfahrzeuge hin: In Berlin tritt das Verbot später als geplant in Kraft. (Quelle: dpa/Marijan Murat)

Ein Schild weist auf das Diesel-Fahrverbot für Dieselfahrzeuge hin: In Berlin tritt das Verbot später als geplant in Kraft. (Quelle: Marijan Murat/dpa)

Normalerweise sollte das Fahrverbot für dieselbetriebene Fahrzeuge in der Hauptstadt bereits gelten  doch es verspätet sich. Der Grund für die Verzögerung um mehrere Wochen ist, dass die notwendigen Hinweisschilder anscheinend auf sich warten lassen.

Die Fahrverbote für Dieselfahrzeuge auf manchen Berliner Straßen gelten erst einige Wochen später als ursprünglich geplant. Die dafür notwendigen Schilder könnten voraussichtlich erst Ende Oktober bis Anfang November an den vorgesehenen Stellen in den Bezirken Neukölln und Mitte aufgestellt werden, bestätigten die jeweiligen Sprecher. Bislang sollten die Fahrverbote Anfang Oktober in Kraft treten. Durch sie soll die Luftbelastung mit Schadstoffen verringert werden.

Aufstellplätze nicht leicht zu finden

Für die Umsetzung sind die Bezirke verantwortlich. Die Fahrverbote gelten ab dem Moment, in dem die darauf hinweisenden Verkehrsschilder aufgestellt sind. Doch die Suche nach den Aufstellplätzen habe sich schwierig gestaltet, hieß es auf Anfrage aus Neukölln. Es müsse gewährleistet sein, dass die Schilder auch bei heftigem Wind halten. Mitte Oktober sollen die Fundamente gegossen werden. Erst dann könnten die Schilder installiert werden.

Einhaltung der Stickstoffdioxid-Werte

Das Verwaltungsgericht Berlin hatte die Fahrverbote im Oktober 2018 in einem Urteil verlangt. So sollen die zulässigen Grenzwerte im Stadtgebiet eingehalten werden. Die Deutsche Umwelthilfe hatte geklagt – auch in anderen Städten zog sie vor Gericht. Es geht um die Stickstoffdioxid-Werte, für die die Europäische Union einen Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittel festgelegt hat. Zu einem großen Anteil stammt die Belastung aus Diesel-Abgasen. Vielerorts werden die Werte überschritten.
 

 

Die meisten Diesel-Fahrverbote wird es im Bezirk Mitte geben. Dort sind Streckenabschnitte in der Leipziger Straße, Reinhardt-, Friedrich- und Brückenstraße betroffen. Dazu kommen Teile der Stromstraße und Alt-Moabit im Stadtteil Moabit. Im Bezirk Neukölln zählen Bereiche der Hermann- und Silbersteinstraße dazu. Für Anwohner, Liefer- sowie Pflegedienste und Handwerker soll es Ausnahmen geben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
AnzeigeREIFENKONFIGURATOR
Anzeige
Gebrauchtwagensuche

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Auto > Recht & Verkehr

shopping-portal