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Böen und Sturm: Seitenwind sollten Sie unbedingt ernst nehmen

Böen und Sturm  

Seitenwind sollten Autofahrer unbedingt ernst nehmen

12.12.2020, 14:50 Uhr | dpa, mab, t-online

Böen und Sturm: Seitenwind sollten Sie unbedingt ernst nehmen. Mahnender Windsack an einer Autobahn: Nun gilt es, langsamer zu fahren und mit Seitenwind zu rechnen.

Mahnender Windsack an einer Autobahn: Nun gilt es, langsamer zu fahren und mit Seitenwind zu rechnen. Foto: Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Stehen die Zeichen auf Sturm, sollten Autofahrer besonders aufmerksam unterwegs sein, Warnzeichen ernst nehmen und jederzeit mit Seitenwind rechnen.

Um richtig reagieren zu können, ist es wichtig, das Lenkrad besonders gut festzuhalten und das Tempo zu drosseln, sobald sich Bäume und Büsche deutlich zur Seite neigen. Dann ist es auch wichtig, auf entsprechende Warnschilder und Windsäcke zu achten.

Starker Seitenwind und Sturmböen können Fahrzeuge unter Umständen weit zur Seite abdrängen und etwa Lastwagen oder Busse im Extremfall sogar umkippen. An ihnen sollten Sie deshalb besonders aufmerksam vorbeifahren. Grundsätzlich gilt: Je höher die Geschwindigkeit, desto größer das Kipprisiko eines Fahrzeugs, aber auch die Gefahr, als Autofahrer selbst vom Wind abgedrängt zu werden.

Unbedingt langsamer fahren

Also: Fuß vom Gas. Und wenn Sie merken, dass Ihr auto wegen einer großen seitlichen Angriffsfläche empfindlich reagiert, sollten Sie noch einmal langsamer fahren. Eine ungünstig große Angriffsfläche können nicht nur Lastwagen, Busse und Transporter bieten, sondern auch Wohnmobile, SUVS, Vans oder Autos mit Dachboxen.

Vorsicht auch beim Passieren von Waldschneisen oder bei der Ausfahrt aus Tunneln: Sobald Sie den Windschatten verlassen, kann der Wind schlagartig aufs Auto treffen und energisches Gegenlenken notwendig machen. Das gilt auch auf Brücken und Hochebenen, wo Windstöße ohnehin jederzeit ungehindert angreifen können.

Stürmt es richtig, stoppt man besser

Bei wirklich starkem Sturm sollten Sie die Fahrt unterbrechen und Schutz suchen, bis sich die Lage beruhigt hat – dabei wegen Verletzungs- und Lebensgefahr nicht in unmittelbarer Nähe von Bäumen parken. Denn es könnten abgerissene Äste umherfliegen. Und im schlimmsten Fall stürzt ein vom Sturm umgerissener Baum tatsächlich aufs Auto.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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