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Urlaub im Wohnmobil: So teuer sind Ferien auf Rädern wirklich

Erste Ferien auf Rädern?  

So teuer ist Urlaub im Wohnmobil wirklich

20.06.2021, 10:19 Uhr
Urlaub im Wohnmobil: So teuer sind Ferien auf Rädern wirklich. Urlaub mit dem Wohnmobil: Er gilt manchen als günstige Alternative zum Hotel. Aber das stimmt nicht unbedingt. (Quelle: ADAC)

Urlaub mit dem Wohnmobil: Er gilt manchen als günstige Alternative zum Hotel. Aber das stimmt nicht unbedingt. (Quelle: ADAC)

Der Wohnmobil-Boom kennt scheinbar kein Ende: Neue Modelle sind kaum zu kriegen, gebrauchte werden immer teurer. Ohnehin ist das Ausleihen oft die klügere Wahl. Aber was kostet das? Und worauf sollte man dabei unbedingt achten?

Rekord-Zulassungszahlen, lange Wartezeiten für neue Modelle und steigende Preise für gebrauchte: Der Run aufs Wohnmobil ist ungebrochen. Das wissen auch die Verleiher. Denn längst nicht jeder, der einen Urlaub im Camper plant, will deshalb gleich einen kaufen. Und das ist in den meisten Fällen sogar eine kluge Entscheidung. Allerdings ist auch das Mieten nicht so günstig, wie mancher glaubt. Und es gibt einiges zu beachten.

Wie teuer ist die Miete?

Etliche Hersteller, zahllose Größen, verschiedene Varianten: Zunächst stehen Einsteiger einer schier unübersichtlichen Auswahl gegenüber. Kompakte Modelle, etwa der VW Bulli, sind für sie eine gute Wahl. Denn erstens genügt für die Kompakten der Standard-Führerschein der Klasse B (alt: Klasse 3). Und zweitens sind sie verhältnismäßig günstig: ab rund 600 Euro pro Woche inklusive aller Versicherungen.

Kleine Familien sollten sich eher nach teilintegrierten Modellen umsehen, für größere Familien empfiehlt sich ein Alkoven-Modell mit zusätzlicher Schlafnische über der Fahrerkabine. Etwa 1.000 bis 1.400 Euro müssen Sie dann einplanen.

Vollintegriert, teilintegriert, Alkoven – diese Caravan-Begriffe sagen Ihnen nichts? Hier finden Sie die Erklärung.

Zusätzliche Kosten bedenken

Wichtig: Im Mietpreis sind natürlich nicht die Kosten für Sprit, Mautgebühren, Campingplätze und Fähren enthalten. Sie können sich zu einem stattlichen Betrag summieren. Aber es lässt sich sparen. Beispiel Skandinavien: Hier richten sich die Fährpreise teilweise nach der Länge des Wohnmobils oder des Wohnwagen-Gespanns. Dann zahlen Sie weniger, wenn das Wohnmobil höchstens sechs Meter lang ist. Und kleinere Nebenstraßen sind häufig nicht nur schöner als die großen Verbindungen, sondern auch leerer und mautfrei.

Wichtig bei der Übergabe

Gerade Einsteiger sollten bei der Übergabe des Wohnmobils aufmerksam zuhören. Denn hier erfahren Sie viele Details über das Wohnmobil, die Sie später wissen müssen: etwa, wie das Frischwasser in den entsprechenden Tank kommt und wie das Abwasser entsorgt wird. Auch alles Wichtige zu Gas und Strom, Markise und Fahrradträger wird Ihnen vor Fahrtantritt erklärt. Das eigene Auto können Sie an den meisten Verleihstationen für die Dauer der Miete abstellen – entweder gegen eine geringe Gebühr oder sogar kostenfrei.

So beladen Sie das Wohnmobil

Campingstühle und einen Tisch bieten viele Vermieter zum Ausleihen an. Alles Weitere – Fahrräder, Decken und Bettzeug, Geschirr, Töpfe und Pfannen und natürlich Ihren Proviant – müssen Sie meist selbst organisieren.

Beim Verstauen gilt: Leichtes Gepäck kommt in die Hängeschränke. Schweres lagern Sie unten, am besten zwischen den Achsen. Beachten Sie unbedingt, dass bei vielen Wohnmobilen die erlaubte Zuladung (zu finden in der Zulassungsbestätigung Teil 2) sehr schnell erreicht oder sogar überschritten ist. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Noch ein Tipp: Gerade in diesem Jahr sollten Sie Ihren Stellplatz unbedingt vor der Reise reservieren oder buchen. Vor allem in Deutschland sind viele zur Ferienzeit bereits ausgebucht. Vermeiden Sie als Einsteiger außerdem Routen mit vielen spitzen Serpentinen, engen Tunneln und schmalen Gassen.

Verwendete Quellen:
  • auto-medienportal.de
  • Eigene Recherche

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