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Autovermieter Sixt gehen Mercedes-Limousinen aus − aber wieso?

Keine Limousinen im Angebot  

Mercedes-Knappheit bei Autovermieter Sixt

19.09.2021, 22:04 Uhr | sah, AFP

Autovermieter Sixt gehen Mercedes-Limousinen aus − aber wieso?. Sixt (Symbolbild): Der Autovermieter kann derzeit nicht alle Fahrzeuge anbieten. (Quelle: imago images/Manfred Segerer)

Sixt (Symbolbild): Der Autovermieter kann derzeit nicht alle Fahrzeuge anbieten. (Quelle: Manfred Segerer/imago images)

Beim größten Autovermieter Deutschlands sind derzeit nicht alle Marken verfügbar. Mercedes-Limousinen sind beispielsweise bei Sixt gerade nicht buchbar. Woran liegt das?

Möchte man bei Sixt ein Auto mieten, stehen derzeit 67 Modelle in Deutschland zur Verfügung (Stand: 19.09.21). Von einem VW Golf über eine Audi A3 Limousine bis zu einer BMW 3er Limousine – die Kunden haben die Qual der Wahl.

Doch eine Automarke taucht dagegen selten auf: Von Mercedes sind nur Kleinbusse wie der Mercedes Benz Vito oder Spezial-Modelle wie das Mercedes-AMG S63 Cabrio verfügbar.

"Es gibt aktuell eine Knappheit"

Mercedes-Limousinen suchen Kunden dagegen vergeblich. "Es gibt aktuell eine Knappheit", bestätigt eine Sprecherin des Konzerns auf Anfrage der "Welt". "Aktuell kann es aufgrund der Chipkrise und der reduzierten Produktionskapazitäten der Automobilhersteller zu knapper Verfügbarkeit einzelner Marken kommen", heißt es weiter.

Und tatsächlich legt der Chipmangel die Autobranche lahm und führt zu Lieferproblemen der Hersteller. Wer einen Mietwagen braucht, muss sich im kommenden Jahr offenbar auch auf höhere Kosten einstellen. "Wir gehen davon aus, dass die Preise im nächsten Jahr erneut deutlich steigen", sagt der Präsident des Bundesverbandes der Autovermieter Deutschlands, Jens Erik Hilgerloh, der Fachzeitung "Automobilwoche" laut Vorabmeldung vom Sonntag.

"Es ist schon jetzt absehbar, dass zu wenige Vermietfahrzeuge auf dem Markt sind", sagt er zur Begründung. "Steigt die Nachfrage weiter, verschlechtern sich die Konditionen." Zum Ausmaß der Erhöhungen sagt Hilgerloh, er gehe davon aus, dass die Preise "nochmals massiv" steigen. "Aber es wird in Deutschland nicht wie in der Urlaubsregion Mallorca sein, wo sich die Preise im laufenden Jahr zum Teil vervielfacht haben."

Schuld an der Lage seien die Lieferschwierigkeiten der großen Autohersteller. "Sie liefern uns etwa 20 bis 25 Prozent weniger Fahrzeuge, als die Branche eigentlich brauchen würde", beklagte Hilgerloh. "Uns werden rund 75.000 Fahrzeuge in Deutschland fehlen." 

Verwendete Quellen:

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