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Vorsicht, Sekundenschlaf! Schlafende Beifahrer sind lebensgefährlich

Experten warnen  

Schlafende Beifahrer sind lebensgefährlich

24.06.2021, 16:47 Uhr | dpa, mab, t-online

Vorsicht, Sekundenschlaf! Schlafende Beifahrer sind lebensgefährlich. Ein Schläfchen auf dem Beifahrersitz: Dadurch steigt das Unfallrisiko. (Quelle: imago images/Westend61)

Ein Schläfchen auf dem Beifahrersitz: Dadurch steigt das Unfallrisiko. (Quelle: Westend61/imago images)

Jeder Vierte ist bereits am Steuer eingeschlafen – mit verheerenden Folgen. Forscher wissen aber: Sogar wenn nur der Beifahrer schläft, steigt das Unfallrisiko.

Schlafforscher wissen: Das Risiko, hinterm Steuer einzuschlafen und dadurch einen Unfall zu bauen, ist höher, wenn auf dem Beifahrersitz jemand schläft. Aber warum?

Schlafender Beifahrer steckt an

Man geht davon aus, dass die gleichmäßige Atmung eines Schlafenden und dessen Bewegungslosigkeit in bestimmten Situationen eine sehr beruhigende und entspannende Wirkung auf die Menschen in seiner direkten Umgebung haben. Im Auto könne dieser Effekt so stark sein, dass der Fahrer davon regelrecht angesteckt wird. Monotone Etappen auf der Autobahn und Fahrten bei Nacht begünstigen diesen Effekt.

Unfallursache Sekundenschlaf

Laut einer Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) ist jeder vierte Autofahrer bereits am Steuer eingenickt. Einige Zahlen verdeutlichen die Gefahr, die davon ausgeht: Wer bei Tempo 100 für nur drei Sekunden die Augen schließt, legt 80 Meter im Blindflug zurück.

Zu wie vielen Unfällen es dadurch kommt, ist schwierig einzuschätzen. Denn Sekundenschlaf als Ursache ist kaum nachweisbar – und die Verantwortlichen werden sich natürlich nicht selbst belasten. Laut Schätzungen ist aber jeder vierte tödliche Unfall auf Sekundenschlaf zurückzuführen.

Moderne Assistenzsysteme sollen helfen

Längst haben moderne Autos eine Reihe von Assistenten wie etwa eine Müdigkeitserkennung an Bord. Sie weist den Fahrer mit akustischen und optischen Signalen darauf hin, eine Pause zu machen. Das System erkennt zum Beispiel am Lenkverhalten, ob die Konzentration des Fahrers nachlässt.

Und ein Spurhalteassistent warnt beim Überschreiten der Spur durch Vibrationen am Lenkrad, am Sitz oder durch akustische Signale. Manche Systeme führen das Fahrzeug auch wieder automatisch in die Spur. Spätestens dann ist es wirklich höchste Zeit für eine ausreichend lange Pause.

Die Warnsignale des Körpers

Noch bevor die Assistenzsysteme eingreifen müssen, sendet der Körper bereits Signale und ruft damit nach einer Pause. Häufiges Gähnen, schwere Augenlider, innere Unruhe und nachlassende Konzentration sind klare Signale, bald einzuschlafen. Macht sich Müdigkeit unter den Mitreisenden breit, sollte der Fahrer alarmiert sein. Dann empfehlen Experten eine ausgiebige Pause.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Deutscher Verkehrssicherheitsrat
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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