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Gebrauchtwagen-Check: Der Fiat Panda III im Test


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In diesem Kapitel ist die "tolle Kiste" bedenklich schlecht

Von dpa
Aktualisiert am 10.01.2023Lesedauer: 3 Min.
Praktisches kleines Auto mit gutem Raumangebot: Doch bei der HU und in der Pannenstatistik des ADAC schneidet auch die dritte Auflage des Fiat Panda durchwachsen ab.
Ein Hauch von SUV: Wer den kompakten Kleinwagen Fiat Panda gebraucht kaufen möchte, sollte auf einiges achten. (Quelle: Fiat./dpa)
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Selbstironisch vermarktet Fiat sein Modell Panda als "tolle Kiste". Wie aber schneidet der kompakte Kleinwagen als Gebrauchter ab?

Das Wichtigste im Überblick


  • Modellhistorie
  • Karosserievarianten
  • Motoren
  • Stärken
  • Schwächen
  • Pannenbilanz
  • Preis und Leistung
  • Empfehlung für Käufer

Seit mehr als 40 Jahren baut Fiat seinen Panda. Der Fünftürer bietet für einen Kleinwagen erstaunlich viel Platz. Wer das Fahrzeug als Gebrauchten haben möchte, sollte sich im Vorfeld über die technischen Daten genaustens informieren. Denn: Der Panda der dritten Generation ist nicht nur eine "tolle Kiste", sondern auch ein niedlicher Problembär.

Ein praktisches Auto mit gutem Raumangebot ist das italienische Modell zwar geblieben, doch betrachtet man die Technik, kränkelt der Panda zu oft. Davon sind die Modelle ab dem Baujahr 2012 betroffen.

Modellhistorie

Im Jahr 1980 startete die Modellreihe; die betrachtete dritte Generation (Typ 312) wird seit 2012 gebaut. Das Facelift von 2021 brachte unter anderem ein neues Infotainment mit Apple Carplay- und Android Auto-Unterstützung sowie eine Version in sportlicherem Look.

Karosserievarianten

Die Mode des groben Looks bedient die Ausstattungsvariante Trekking. Die muss allerdings – anders als das beim Panda schon traditionelle, für einen Kleinwagen aber eher ungewöhnliche 4x4-Modell – mit Frontantrieb auskommen. Seit 2014 wird auch das SUV-Modell Cross angeboten, ebenfalls mit Allrad.

Laut dem ADAC sind die Abmessungen für den Fiat Panda 3,65 m bis 3,71 m x 1,64 m bis 1,67 m x 1,55 m bis 1,64 m (LxBxH), mit einem Kofferraumvolumen von 225 l bis 870 l.

Motoren

Unkonventionell für ein Auto dieser Größe ist die Erdgasvariante, mit der der Kleinwagen vergleichsweise sauber und wirtschaftlich betrieben werden kann. Sie leistet je nach Ausführung und Baujahr 80 oder 85 PS und hat den Zweizylinder Twinair mit 0,9 Litern Hubraum unter der Haube, den es auch als reinen Verbrenner gibt (78 bis 90 PS).

Daneben arbeiten noch Reihenvierzylinder unter der kurzen Haube: Der einzige Benziner dieser Bauart kommt auf 69 PS. Die Diesel leisten 75 und 95 PS. Der stärkere der Selbstzünder bietet mit bis zu 182 km/h die besten Fahrleistungen im Panda.

  • Benziner (Zwei- und Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 69 bis 90 PS
  • Diesel (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 75 und 95 PS
  • Erdgas (Zweizylinder, Frontantrieb): 70 und 85 PS
  • Mild-Hybrid (Dreizylinder, Frontantrieb): 70 PS

Stärken

Der Fiat Panda gilt in seiner Klasse mit diversen Ablagen als funktional und geräumig. Auch auf längeren Strecken wurde dem Fahrzeug in der Vergangenheit ein gewisses Maß an Fahr- und Sitzkomfort zugesprochen.

Bei der ersten Hauptuntersuchung (HU) zeigen sich die Achsaufhängungen, die Lenkung und die Auspuffanlage solide, so der "Auto Bild TÜV Report 2023". Die Blinker schneiden recht gut ab, ebenso die Funktion von Fuß- und Handbremse.

Die Komponenten der Bremsanlage schneiden ebenfalls gut ab – mit Ausnahme der Fußbremse, die schon bei der zweiten HU negativ aus dem Rahmen fällt.

Schwächen

Bereits beim ersten Pflichtcheck rasseln zu viele Fiat Pandas durch die Abgasuntersuchung (AU). Unterm Strich bekommen laut Report 8,3 Prozent die Plakette bei der ersten HU nicht auf Anhieb, und die Halter müssen nachbessern lassen.

Schon beim ersten TÜV-Check werden Federn und Dämpfer oft bemängelt. Zum zweiten Termin gehen die Probleme auch anderer Fahrwerkskomponenten richtig los, darunter bei den Lenkgelenken.

Front- und Rücklicht sowie das Abblendlicht zeigen über alle Jahrgänge hinweg überdurchschnittliche Mängelquoten auf. Auch die Bremsscheiben stehen häufiger in der Kritik, ab der zweiten HU auch die Auspuffanlage, Ölverlust ist häufig. Und der Panda patzt häufig bei der Abgasuntersuchung (AU).

Geländegängig: Seit 2014 wird der Panda auch als Cross-Version mit bulligerer Außenverkleidung angeboten.
Geländegängig: Seit 2014 wird der Panda auch als Cross-Version mit bulligerer Außenverkleidung angeboten. (Quelle: IMAGO / Marco Stepniak)

Pannenbilanz

Des Pandas Pannenbilanz stimmt auch nicht milde: In der einschlägigen Statistik des ADAC schneide das Modell "in allen Jahren bedenklich schlecht ab", meldet der Autoclub. Viele Schwierigkeiten bereitet der Fünftürer aufgrund leerer oder schlecht angeklemmter Batterien, vor allem Exemplare der Baujahre 2012 bis 2013 sind betroffen.

Gleichaltrige Autos mussten auch wegen streikender Schaltgestänge überdurchschnittlich oft die Hilfe der Pannenhelfer in Anspruch nehmen, die auch wegen kaputter Zündspulen (2012) auffällig oft ausrücken mussten. Die einzig wirklich positive Botschaft: Rückrufe sind beim Panda so gut wie kein Thema.

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Diesem Trend zum Trotze verortet der Automobilclub die Erstzulassungsjahre 2014, 2018 und 2019 auf guten Plätzen. Und trotzdem: Auch hier nennt der ADAC die Batterie als Pannenschwerpunkt.

Preis und Leistung

Die Marktpreise orientieren sich an dem "DAT Marktspiegel" der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) mit den jeweils statistisch erwartbaren Kilometern:

  • Panda 0.9 TwinAir 4x4 Cross (2015); 90 PS (Zweizylinder); 86.000 Kilometer; 7.100 Euro
  • Panda 1.3 Multijet 16V Lounge (2016); 95 PS (Vierzylinder); 92.000 Kilometer; 6.175 Euro
  • Panda 0.9 TwinAir Natural Power Easy (2020); 85 PS (Zweizylinder); 32.000 Kilometer; 11.300 Euro

Empfehlung für Käufer

Bei der HU leistet sich der Panda "zu viele Macken", wie der "Auto Bild TÜV Report 2023" berichtet. Wer die Drittauflage des italienischen Klassikers kaufen wolle, sollte das Augenmerk vor allem auf "gepflegte Exemplare mit frischer Plakette" richten.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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