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Hybrid oder Plug-in-Hybrid – was ist besser?

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 11.01.2021Lesedauer: 3 Min.
Hybridantrieb: Gerade im Stadtverkehr kann er seine StÀrken ausspielen.
Hybridantrieb: Gerade im Stadtverkehr kann er seine StÀrken ausspielen. (Quelle: pictafolio/getty-images-bilder)
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Sauberer als Verbrenner, praktischer und gĂŒnstiger als E-Motoren: Hybride gelten als der Antrieb der Stunde. Welche Vor- und Nachteile haben sie? Auswahl, Kosten, Reichweite: Die Pros und Kontras im Check.

Das Wichtigste im Überblick


  • Das Hybridauto
  • Der Plug-in-Hybridantrieb

97,6 Prozent: So hoch ist der Anteil von Benzin- und Dieselautos auf unseren Straßen. Alternative Antriebe also kaum zu finden. Dabei gibt es davon eine ganze Menge. Und immerhin, ihr Anteil steigt allmĂ€hlich. DafĂŒr sprechen viele GrĂŒnde: Mit so manchem Antrieb lĂ€sst sich gĂŒnstiger fahren, die Reichweite steigt, die Emissionen sinken.


Die saubersten Diesel Deutschlands

BMW Active Tourer 216d 6-Gang Manuell: 31.150 Euro, Verbrauch 4,8 Liter.
BMW Gran Tourer 216d Manuell: 32.400 Euro, Verbrauch 5,0 Liter.
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Jeder Motor hat aber seine typischen StĂ€rken und SchwĂ€chen. Welche Lösung sich fĂŒr Sie eignet, erfahren Sie hier im Überblick.

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Alle Teile im Überblick
Teil 1: Benziner und Diesel
Teil 2: Erdgas und Autogas
Teil 3: E-Antrieb und Wasserstoff
Teil 4: Hybrid und Plug-in-Hybrid

Das Hybridauto

Toyota Prius der vierten Generation: Die Limousine ist bereits seit 22 Jahren der Inbegriff des Hybridautos.
Toyota Prius der vierten Generation: Die Limousine ist bereits seit 22 Jahren der Inbegriff des Hybridautos. (Quelle: Pixsell/imago-images-bilder)

Vorteile

Die Hybridtechnik (Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor) ist lĂ€ngst ausgereift. Besonders sparsam fahren die Autos im Stadtverkehr, wo hĂ€ufig angefahren und abgebremst wird. Der Grund: Nur beim Bremsen wird die Batterie fĂŒr den E-Motor aufgeladen (Rekuperation). Das Hybridauto verbraucht zehn bis 15 Prozent weniger als ein Benziner. Dadurch stĂ¶ĂŸt es weniger Emissionen aus als ein Verbrenner. Es wird auch Mild-Hybrid genannt, um es klarer vom Plug-in-Hybrid (siehe unten) abzugrenzen.

Nachteile

Wenn das Auto konstant schnell fĂ€hrt (also etwa langen Autobahn-Passagen), kann es seinen Verbrauchsvorteil nicht nutzen. Im Gegenteil: Insbesondere die schwere Batterie trĂŒbt hier die Bilanz.

Modellangebot

Das Angebot ist umfangreich, insbesondere asiatische Hersteller wie Toyota und Kia haben viele Modelle im Programm.

Kosten

Hybridautos kosten etwa so viel wie ein vergleichbarer Diesel. Auch der Verbrauch ist Àhnlich niedrig, im Stadtverkehr ist das Hybridauto hÀufig sogar sparsamer unterwegs.

Weitere Artikel


Der Plug-in-Hybridantrieb

Auftanken an der LadesĂ€ule: Plug-in-Hybride lassen sich auch ans Stromnetz anschließen.
Auftanken an der LadesĂ€ule: Plug-in-Hybride lassen sich auch ans Stromnetz anschließen. (Quelle: PicturePoint/imago-images-bilder)

Vorteile

Die Batterien dieser Hybridmodelle werden nicht nur wÀhrend der Fahrt gespeist, sondern sie lassen sich auch an der Steckdose aufladen.

Beim Plug-in-Hybrid gilt genau wie beim Elektroauto: Ein Dienstwagen wird nur mit einem halben Prozent des Listenpreises als geldwerter Vorteil versteuert, wenn er auch privat genutzt wird.

Und beim Kauf erhalten Sie derzeit eine PrÀmie von bis zu 6.750 Euro.

Nachteil

Zwei leistungsfĂ€hige Motoren und eine große Batterie – das macht auch Plug-in-Hybride schwer. Deshalb ist es nicht immer ganz einfach, die angegebenen Verbrauchswerte tatsĂ€chlich zu erreichen.

Modellangebot

Die Auswahl wird immer grĂ¶ĂŸer. Da aber etwa ein Kleinwagen und das Gewicht der Technik nicht gut zusammenpassen, werden in erster Linie grĂ¶ĂŸere Limousinen und SUV angeboten.

Kosten

Billig ist ein Plug-in-Hybrid nicht – insbesondere, wenn dann der ganz große Spareffekt ausbleibt. Der Aufpreis kann sich rentieren, wenn Sie regelmĂ€ĂŸig elektrisch fahren. Dann wiederum könnte ein reines E-Auto, das nur wenig teurer ist, die bessere Wahl sein. Und umgekehrt: Wenn Sie meist Benzin tanken statt Strom, fahren Sie die schwere Elektrotechnik ungenutzt durch die Gegend.

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Fahren Sie eher selten oder hĂ€ufig? Kurze oder lange Strecken? Meist Stop-and-Go oder ĂŒber die Autobahn? Davon hĂ€ngt ganz entscheidend ab, welcher Antrieb fĂŒr Sie am besten geeignet ist. Benziner und auch Diesel sind – dem Skandal zum Trotz – nach wie vor keine schlechte Wahl. Die Alternativen wie Elektro- oder Gasantrieb können aber unter UmstĂ€nden eine bessere sein. Nehmen Sie sich vor dem Kauf die nötige Zeit zum Vergleichen und fĂŒr ausfĂŒhrliche Probefahrten. Und lesen Sie auch die ĂŒbrigen Teile unserer Serie. Die Links dazu finden Sie weiter oben.

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