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Acht Antriebe im Check, Teil 4: Dieser Motor ist der beste für Sie

Acht Antriebe im großen Check  

Dieser Motor ist der beste für Sie

Von Markus Abrahamczyk

07.07.2019, 08:50 Uhr
Acht Antriebe im Check, Teil 4: Dieser Motor ist der beste für Sie. Hybridantrieb: Gerade im Stadtverkehr kann er seine Stärken ausspielen. (Quelle: Getty Images/pictafolio)

Hybridantrieb: Gerade im Stadtverkehr kann er seine Stärken ausspielen. (Quelle: pictafolio/Getty Images)

Viele Autofahrer schwören auf Autogas als billige Sprit-Alternative. Aber welche Nachteile kauft man mit ein? Lohnt sich die Umrüstung? Oder welcher Antrieb ist eine noch bessere Wahl? Auswahl, Kosten, Reichweite: Die Pros und Kontras von acht Konzepten im Check.

TEIL 4: HYBRID UND PLUG-IN-HYBRID

98,1 Prozent: So hoch ist der Anteil von Benzin- und Dieselautos auf unseren Straßen. Die Alternativen mit Gas- oder E-Antrieb sind also kaum zu finden. Dabei gibt es davon eine ganze Menge. Und immerhin, ihr Anteil steigt allmählich. Dafür sprechen viele Gründe: Mit so manchem Antrieb lässt sich günstiger fahren, die Reichweite steigt, die Emissionen sinken.

Jeder Motor hat aber seine typischen Stärken und Schwächen. Welche Lösung sich für Sie eignet, erfahren Sie hier im Überblick.

Alle Teile im Überblick
Teil 1: Benziner und Diesel
Teil 2: Erdgas und Autogas
Teil 3: E-Antrieb und Wasserstoff
Teil 4: Hybrid und Plug-in-Hybrid

Das Hybridauto

Toyota Prius der vierten Generation: Die Limousine ist bereits seit 22 Jahren der Inbegriff des Hybridautos. (Quelle: imago images/Pixsell)Toyota Prius der vierten Generation: Die Limousine ist bereits seit 22 Jahren der Inbegriff des Hybridautos. (Quelle: Pixsell/imago images)

Vorteile

Die Hybridtechnik (Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor) ist längst ausgereift. Besonders sparsam fahren die Autos im Stadtverkehr, wo häufig angefahren und abgebremst wird. Der Grund: Nur beim Bremsen wird die Batterie für den E-Motor aufgeladen (Rekuperation). Das Hybridauto verbraucht zehn bis 15 Prozent weniger als ein Benziner. Dadurch stößt es weniger Emissionen aus als ein Verbrenner. Es wird auch Mild-Hybrid genannt, um es klarer vom Plug-in-Hybrid (siehe unten) abzugrenzen.

Nachteile

Wenn das Auto konstant schnell fährt, kann es seinen Verbrauchsvorteil nicht nutzen. Im Gegenteil: Insbesondere die schwere Batterie trübt hier die Bilanz.

Modellangebot

Das Angebot ist umfangreich, insbesondere asiatische Hersteller wie Toyota und Kia haben viele Modelle im Programm.

Kosten

Hybridautos kosten etwa so viel wie ein vergleichbarer Diesel. Auch der Verbrauch ist ähnlich niedrig, im Stadtverkehr ist das Hybridauto häufig sogar sparsamer unterwegs. Wer ein neues Hybridauto kauft, kann eine Prämie von 3.000 Euro kassieren.

Der Plug-in-Hybridantrieb

Auftanken an der Ladesäule: Plug-in-Hybride lassen sich auch ans Stromnetz anschließen. (Quelle: imago images/PicturePoint)Auftanken an der Ladesäule: Plug-in-Hybride lassen sich auch ans Stromnetz anschließen. (Quelle: PicturePoint/imago images)

Vorteile

Die Batterien dieser Hybridmodelle werden nicht nur während der Fahrt gespeist, sondern sie lassen sich auch an der Steckdose aufladen.

Beim Plug-in-Hybrid gilt genau wie beim Elektroauto: Ein Dienstwagen wird nur mit einem halben Prozent des Listenpreises als geldwerter Vorteil versteuert, wenn er auch privat genutzt wird.

Nachteil

Zwei leistungsfähige Motoren und eine große Batterie – das macht auch Plug-in-Hybride schwer. Deshalb ist es nicht immer ganz einfach, die angegebenen Verbrauchswerte tatsächlich zu erreichen.

Modellangebot

Die Auswahl wird immer größer. Da aber etwa ein Kleinwagen und das Gewicht der Technik nicht gut zusammenpassen, werden in erster Linie größere Limousinen und SUV angeboten.

Kosten

Billig ist ein Plug-in-Hybrid nicht – insbesondere, wenn dann der ganz große Spareffekt ausbleibt. Der Aufpreis kann sich rentieren, wenn Sie regelmäßig elektrisch fahren. Dann wiederum könnte ein reines E-Auto, das nur wenig teurer ist, die bessere Wahl sein. Und umgekehrt: Wenn Sie meist Benzin tanken statt Strom, fahren Sie die schwere Elektrotechnik ungenutzt durch die Gegend.
 

 
Fahren Sie eher selten oder häufig? Kurze oder lange Strecken? Meist Stop-and-Go oder über die Autobahn? Davon hängt ganz entscheidend ab, welcher Antrieb für Sie am besten geeignet ist. Benziner und auch Diesel sind – dem Skandal zum Trotz – nach wie vor keine schlechte Wahl. Die Alternativen wie Elektro- oder Gasantrieb können aber unter Umständen eine bessere sein. Nehmen Sie sich vor dem Kauf die nötige Zeit zum Vergleichen und für ausführliche Probefahrten. Und lesen Sie auch die übrigen Teile unserer Serie. Die Links dazu finden Sie weiter oben.

Verwendete Quellen:
  • Autoclub ACE
  • Kraftfahrt-Bundesamt
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Zukunft Erdgas e.V.
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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