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Keilriemen wechseln: So geht es einfach


Keilriemen wechseln: So geht es einfach

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 11.03.2023Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Riemen-Check: Ein paar Anzeichen kündigen den Riss an.
Riemen-Check: Ein paar Anzeichen kündigen den Riss an. (Quelle: Gudella via www.imago-images.de)
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Man bemerkt ihn erst, wenn er kaputt ist: Der Keilriemen ist enorm wichtig, aber unscheinbar. Wie sich ein Schaden ankündigt und was dann zu tun ist.

Der Keilriemen ist ein langlebiges Bauteil. Und in aller Regel macht er keinen Ärger. Aber auch seine Tage sind irgendwann gezählt. Wann er gewechselt werden muss und wie Sie diese Arbeit selbst erledigen können.

Keilriemen können acht Jahre überstehen

Autohersteller geben zwar ein generelles Wechsel-Intervall vor (meist alle 80.000 bis 100.000 Kilometer, Genaueres verrät die Betriebsanleitung Ihres Autos). Aber das ist natürlich keine Garantie. Sobald Sie Warnzeichen bemerken, steht der Wechsel des Keilriemens schon früher an.

Prüfen Sie ihn deshalb in größeren Abständen auf Schäden oder Verschleiß. Falls der Riemen nur etwas locker sitzt, genügt es, ihn zu spannen. Wenn Sie aber deutliche Abnutzungsspuren wie Risse oder Abschleifungen bemerken, muss der Riemen ausgetauscht werden. Eine Reparatur ist nicht möglich, ein neuer Riemen kostet aber günstige 5 bis 20 Euro.

Deshalb ist der Keilriemen so wichtig

Der Keilriemen ist ein sogenannter Treibriemen. Das geschlossene Gummiband – im Auto etwa 1,50 Meter lang – dient in einem Riemengetriebe zur Kraftübertragung. Im Auto überträgt es die Rotation der Kurbelwelle an Nebenaggregate wie Lichtmaschine, Klimakompressor und Servopumpe.

Keilriemen wechseln: So geht es einfach

Wer technisch begabt ist, kann den Keilriemen an einigen Autos selbst wechseln. Man sollte aber mit Begriffen wie Lichtmaschine umgehen können und die Bauteile auch im Motorraum finden. Über diesen Generator ist der Riemen nämlich meistens gespannt.

Die Lichtmaschine wiederum ist mit einer Schraube an einer Schiene befestigt. Diese Schraube lösen Sie zunächst, um dem Riemen die Spannung zu nehmen. Anschließend können Sie ihn abnehmen und sorgfältig den neuen Keilriemen anbringen.

Achten Sie dabei darauf, dass er überall richtig aufliegt. Sonst kommt es zu vorschnellem Verschleiß oder gar zu einem Riss. Dann montieren Sie wieder die Lichtmaschine – und zwar so, dass der Keilriemen wieder gut gespannt ist.

Wichtig: Nicht jeder Autofahrer ist auch zwingend ein begabter Handwerker. Und nicht jeder Keilriemen lässt sich ohne Weiteres wechseln. Gerade in vielen modernen Autos ist der Wechsel nicht ohne Weiteres möglich. In diesen Fällen dürfte eine Fahrt zur Werkstatt die bessere Lösung sein. Teuer ist sie übrigens nicht unbedingt – im günstigen Fall kostet der Wechsel hier zwischen 60 und 80 Euro, häufig aber eher 200 bis bis 300 Euro.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • autobild.de: "Keilriemen und Keilrippenriemen wechseln"
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