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Elon Musk: Springer-Chef Döpfner wollte Twitter für ihn managen


Springer-Chef wollte Twitter für Elon Musk managen

Von t-online, sha

Aktualisiert am 30.09.2022Lesedauer: 2 Min.
1229893772Vergrößern des BildesElon Musk und Mathias Döpfner: Der Springer-Chef soll dem Milliardär angeboten haben, Twitter zu managen. (Quelle: Britta Pedersen-Pool / Getty Images)
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Springer-Chef Döpfner ermutigte Musk laut eines Berichts zur Twitter-Übernahme. Er habe dem Tesla-Chef angeboten, die Plattform für ihn zu managen, heißt es.

Mathias Döpfner soll Elon Musk kurz vor Bekanntwerden seiner Twitter-Übernahmepläne mehrere Nachrichten geschrieben haben. Darin habe der Springer-Chef den Milliardär ermutigt, den Kurznachrichtendienst zu kaufen, berichtet das zu Springer gehörende Magazin "Business Insider" und beruft sich auf Prozessdokumente.

Demnach habe Döpfner am 30. März 2022 eine SMS an den Tesla-Chef geschrieben: "Warum kaufen Sie Twitter nicht?". Er soll dem Milliardär angeboten haben, den Dienst für ihn zu betreiben und "eine echte Plattform für freie Meinungsäußerung" zu etablieren. "Das wäre ein echter Beitrag zur Demokratie", habe Döpfner geschrieben.

Fanden Gespräche zwischen Musk und Döpfner statt?

Laut Textprotokoll soll Musk wenige Minuten später geantwortet haben: "Interessante Idee". Döpfner daraufhin: "Ich meine es ernst. Es ist machbar. Wird Spaß machen."

"Business Insider" berichtet weiter, dass es im Laufe der darauffolgenden Wochen und nach Bekanntwerden der Übernahmepläne möglicherweise zu einem Gespräch zwischen Döpfner und Musk gekommen sei.

Der Austausch über mehrere Wochen hinweg zeige, "in welchem Ausmaß er [Musk, Anm.d.Red.] bereits mit Bekannten und Führungskräften über seine mögliche Beteiligung an dem Unternehmen diskutierte", heißt es.

Musk war im Juli vom Twitter-Kauf zurückgetreten

Musk hatte Ende April mitgeteilt, Twitter für 44 Milliarden US-Dollar kaufen zu wollen. Im Juli hatte er sich von den Kaufplänen verabschiedet. In einem Schreiben seiner Anwälte hieß es, dass Musk eine Vereinbarung über eine Übernahme aufkündige.

Als Begründung wird angegeben, dass Twitter "in erheblichem Maße gegen mehrere Bestimmungen dieser Vereinbarung verstoßen" habe und es scheine, dass "falsche und irreführende Angaben" gemacht wurden. Unter anderem habe Twitter angeforderte Informationen nicht zur Verfügung gestellt.

Twitter hatte Musk nach dessen Rückzug verklagt. Die Online-Plattform wirft dem Milliardär Vertragsbruch vor. Der Prozess beginnt Mitte Oktober.

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