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Smart Home erlebt in Deutschland einen Durchbruch


Smart Home erlebt in Deutschland einen Durchbruch

Von dpa, afp
Aktualisiert am 07.08.2018Lesedauer: 2 Min.
Bedienung einer Smart-Home-Anwendung in Aktion (Symbolbild): Einer Umfrage zufolge wird der Markt für Smart-Home-Geräte und -Anwendungen stetig beliebter.Vergrößern des BildesBedienung einer Smart-Home-Anwendung in Aktion (Symbolbild): Einer Umfrage zufolge wird der Markt für Smart-Home-Geräte und -Anwendungen stetig beliebter. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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Immer mehr Deutsche nutzen Smart-Home-Geräte. Das ergibt eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom. Dabei zeigt sich: Männer und Frauen haben unterschiedliche Ansprüche ans intelligente Heim.

Lampen per Smartphone bedienen oder die eigenen vier Wände mit Überwachungssensoren sichern: Jeder vierte Bundesbürger nutzt mindestens ein sogenanntes Smart-Home-Gerät. Besonders beliebt sind intelligente Beleuchtung (17 Prozent), Videoüberwachung (14 Prozent) und Sprachassistenten (13 Prozent), wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Branchenverbands Bitkom hervorgeht. Zudem plant mehr als ein Drittel der Befragten, sich in den kommenden zwölf Monaten eine smarte Anwendung für den Haushalt anzuschaffen.

Hoch im Kurs stehen bei den geplanten Neuanschaffungen mit 29 Prozent Heizungsthermostate und intelligente Beleuchtung (27 Prozent). Beliebt sind auch Produkte, die das Wohnen sicherer machen, etwa Videoüberwachung (18 Prozent) oder Alarmanlagen (elf Prozent). Jeder zehnte Bundesbürger will sich demnach einen Sprachassistenten zulegen.

Sprachassistenten werden immer öfter genutzt

Dreiviertel der Nutzer steuern ihre Anwendung über das Smartphone. 44 Prozent greifen auf ihr Tablet zurück und 38 Prozent auf eine Fernbedienung. Deutlich aufgeholt hat in den letzten beiden Jahren der Sprachassistent, über den mittlerweile 37 Prozent ihre Geräte steuern – 2016 waren es erst zwei Prozent.

Die gespeicherten Daten der Geräte wandern in den meisten Fällen in die Cloud. So geben knapp zwei Drittel (65 Prozent) an, dass die Daten außerhalb des Hauses in einer Cloud-Anwendung des Anbieters gesichert werden. "Verbraucher sind gut beraten, bereits bei der Anschaffung der Geräte bewusst auf Sicherheits-Features zu achten", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.

Vielen bereitet die Anschaffung noch Bedenken

Wer noch keine Smart-Home-Anwendung besitzt, hat oft technische Bedenken. So halten 37 Prozent der Befragten die Installation der Technik für zu aufwändig, etwa ebenso viele finden die Bedienung zu kompliziert. 36 Prozent geben an, dass die Geräte zu teuer seien. 26 Prozent fürchten Hackerangriffe, 24 Prozent haben Angst um ihre Privatsphäre.

Für den Kauf von intelligenter Haustechnik gibt es unterschiedliche Gründe. Jeder Zweite will die Sicherheit im eigenen Heim erhöhen oder zusätzlichen Komfort und Lebensqualität. Mehr als ein Drittel will Geld sparen (38 Prozent) oder energieeffizienter leben (36 Prozent).

Unterschiedliche Ansprüche bei Frau und Mann

Dabei gibt es durchaus geschlechterspezifische Motive: Für Männer steht vor allem die Sicherheit im Vordergrund (63 Prozent), für 41 Prozent ist auch Sparen wichtig. Bei Frauen geht es eher um Komfort und Lebensqualität (59 Prozent) sowie Energieeffizienz (42 Prozent).

Im Vergleich zu 2016 nahm die Bekanntheit von vernetzter Haustechnik zu: So haben nach der aktuellen Umfrage 70 Prozent schon von Smart Home gehört, vor zwei Jahren waren es 61 Prozent. Berg sprach von einem "Durchbruch des Smart Home". Dabei gehe es nicht um "Technikspielereien", sondern um gesellschaftliche Veränderungen, die etwa ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu Hause ermöglichten.

Verwendete Quellen
  • dpa, AFP
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