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Unfall in Hamburg: Mann stirbt nach Explosion von Akku in Ladegerät


Unfall in Hamburg
Mann stirbt nach Explosion von Akku in Ladegerät

Von dpa, t-online, str

Aktualisiert am 25.08.2018Lesedauer: 2 Min.
Explodierter Akku eines älteren Handys (Symbolbild): In Hamburg ist ein Mann offenbar aufgrund eines defekten Ladegeräts ums Leben gekommen.Vergrößern des BildesExplodierter Akku eines älteren Handys (Symbolbild): In Hamburg ist ein Mann offenbar aufgrund eines defekten Ladegeräts ums Leben gekommen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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In Hamburg ist ein Mann durch die Explosion eines Akku-Ladegeräts tödlich verletzt worden. Zeugen des Vorfalls werden psychologisch betreut.

Bei der Explosion eines Akku-Ladegeräts ist in Hamburg-St.Pauli ein Mann lebensbedrohlich verletzt worden und später im Krankenhaus verstorben. Der Polizei zufolge handelte es sich bei dem handelsüblichen Akku-Ladegerät um eines, das Platz für zwei AA-Zellen bietet.

Das Unglück ereignete sich am Mittwochnachmittag. Der 26-Jährige habe nach dem Unfall wiederbelebt und in ein Krankenhaus gebracht werden müssen, teilte die Feuerwehr mit. Am Donnerstagmorgen erlag der Mann seinen schweren Verletzungen.

Wie es zu der Explosion des Ladegerätes kommen konnte, war zunächst unklar. Auch die Marke des beschädigten Gerätes ist bislang unbekannt.

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Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen. Der Vorfall ereignete sich in einem Bürogebäude. Nach Angaben der Feuerwehr wurde für rund 25 Zeugen das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes zur psychologischen Betreuung angefordert.

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Akku-Explosionen seien – gemessen an der Verbreitung batteriebetriebener Geräte – äußerst selten, sagt Rainer Weiskirchen vom TÜV Rheinland. Meistens mache sich ein defekter Akku zunächst durch Hitzeentwicklung, Wölbung, Flammen- oder Rauchentwicklung bemerkbar. Wird die Energiezufuhr dann nicht sofort gestoppt, entlädt sie sich in einer Explosion.

Als Ursache für einen Akkubrand kommen sowohl Herstellungs- als auch Anwendungsfehler in Frage, sagt der Experte. Schon eine kleine Verunreinigung mit einer leitfähigen Substanz könne zu einem Kurzschluss führen.

Oftmals tragen aber auch die Besitzer zu einem defekten Akku bei. So kann schon ein Sturz eines Handyakkus den sogenannten Separator beschädigen, der den Plus- vom Minuspol trennt. Auch zu hohe oder zu niedrige Temperaturen schaden dieser dünnen Schicht. "Am Ende kommt immer das gleiche raus: ein Kurzschluss", sagt Weiskirchen.

Nutzer sollten ihre Geräte bei Temperaturen zwischen 0 und 45 Grad Celsius aufbewahren, sorgsam behandeln und niemals mit einem fremden Ladegerät an die Steckdose anschließen.

Verwendete Quellen
  • dpa
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