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Apple: Ältere iPhones und iPads dringend bis 03. November aktualisieren


Bis 3. November
Ältere iPhones müssen dringend aktualisiert werden

Von t-online, avr

Aktualisiert am 30.10.2019Lesedauer: 2 Min.
Ein iPhone 5: Wer ein älteres iPhone besitzt, sollte das Gerät updaten.Vergrößern des BildesEin iPhone 5: Wer ein älteres iPhone besitzt, sollte das Gerät updaten. (Quelle: ChandraDhas/getty-images-bilder)
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iPhones erhalten im Vergleich zu Android-Geräten lange Updates. Das iPhone 5 von 2012 ist aus diesem Zyklus aber ausgenommen. Apple mahnt nun dazu, die Geräte zu aktualisieren – sonst fallen viele Funktionen weg.

Wer noch ein älteres iPhone oder iPad nutzt, sollte bis zum 3. November ein Update installieren. Ansonsten lassen sich viele Funktionen mancher Geräte nicht mehr nutzen. Das schreibt Apple auf seiner Website.

Grund dafür sei ein "Rollover-Problem bei der GPS-Zeit, das sich seit dem 6. April 2019 auf GPS-fähige Produkte anderer Hersteller auswirkt", schreibt Apple. Wenn die betroffenen Systeme nicht aktualisiert werden, werden unter anderem GPS-Positionen unpräzise angezeigt.

Für Besitzer des iPhone 5 wären die Folgen aber noch gravierender. Sie können ohne das Update auch keine Dienste nutzen, die auf korrektem Datum und korrekter Uhrzeit basieren, "einschließlich App Store, iCloud, E-Mail und Surfen im Internet", schreibt Apple.

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Diese Geräte sind betroffen

  • iPhone 5
  • iPhone 4s
  • iPad mini (1. Generation) Wi-Fi + Cellular
  • iPad 2 Wi-Fi + Cellular (nur CDMA-Modelle)
  • iPad (3. Generation) Wi-Fi + Cellular
  • iPad (4. Generation) Wi-Fi + Cellular

Nachdem Sie Ihr Gerät aktualisiert haben, sollten Sie die Versionsnummer prüfen. Das iPhone 5 und iPad (4. Generation) Wi-Fi + Cellular sollten die Versionsnummer iOS 10.3.4 haben. Alle anderen Geräte in der Liste sollten die Nummer 9.3.6 haben. Ihre iOS-Version prüfen Sie so:

  1. Öffnen Sie die "Einstellungen".
  2. Klicken Sie auf "Allgemein" und dann auf "Info".
  3. Hier finden Sie die "Softwareversion".

Was hinter dem Problem steckt

Folgendes steckt hinter dem Problem: GPS-Signale erhalten von ihren Satelliten einen Zeitstempel. Dieser wird von manchen Geräten zur genauen Ortung benötigt und als Wochenangabe in einer 10-Bit-Variablen abgespeichert.

Damit lassen sich maximal 1.024 Wochen verarbeiten, also ein Zeitraum von rund 20 Jahren, der bereits am 6. April 2019 abgelaufen ist und eine GPS-Zeitumstellung (Week Roll Over) notwendig gemacht hat.

Viele ältere GPS-Geräte hatten ihren Zeitstempel schon direkt nach Ablauf des besagten Zeitraumes von 1.023 auf 0 zurückgesetzt – und deshalb schon zum 6. April ein Update erhalten. Anders bei den betroffenen Apple-Geräten: Sie sind laut Apple bis zum 3. November 2019 noch nicht beeinträchtigt.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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