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Neue Chipfabrik bringt Infineon Milliarden

Von dpa
Aktualisiert am 17.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Reinraum in der neuen Chipfabrik von Infineon.
Reinraum in der neuen Chipfabrik von Infineon: Mitten im weltweiten Chipmangel eröffnet der Halbleiterkonzern Infineon sein neuestes Werk im österreichischen Villach. (Quelle: Infineon/dpa./dpa)
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Der Technologiekonzern Infineon hat in Österreich eine neue Chipfabrik eröffnet. Wegen der Chipkrise ist die Nachfrage nach Halbleitern enorm gestiegen. Doch bis sich die Investition voll auszahlt, wird es noch Jahre dauern.

Seit Monaten bremst der Chipmangel weltweit das Wirtschaftswachstum. Kaum eine Industrie, in der die Bauteile nicht gebraucht werden. Und immer wieder stehen Bänder still, weil Teile fehlen. Firmen kämpfen darum, die begehrten Halbleiter in ausreichenden Mengen kaufen zu können. Wer keine langlaufenden Verträge hat, muss teils hohe Preise zahlen. Auf einen gut bezahlten Mangel reagiert der Markt normalerweise mit einem Ausbau der Produktion. Dass das nicht so einfach ist, lässt sich am Beispiel von Infineons neuester Chipfabrik zeigen.

Der Dax-Konzern aus Neubiberg bei München eröffnete im österreichischen Villach jetzt offiziell sein neuestes Werk. Der Bau ist gut gelaufen, war sogar ein paar Monate schneller als ursprünglich geplant. Dass das Werk mitten im Chipmangel zu produzieren beginnt, ist für Infineon ein Glücksfall. Denn als Anfang 2018 die Entscheidung zu dem Bau fiel, war die aktuelle Entwicklung alles andere als absehbar. Im Mai 2019 begannen die Bauarbeiten, die Produktion startete bereits Anfang August dieses Jahres - und in diesen Tagen kommen nun die ersten Chips aus der Fertigung.

Gut dreieinhalb Jahre liegen dazwischen. Dabei gelten Chipfabriken als sogenannte Fast-Track-Projekte, wie Andreas Wittmann, der Projektleiter für den Bau in Villach, betont. Aufgrund des sehr hohen Kapitaleinsatzes muss dabei der Bau besonders schnell umgesetzt werden. Die Fabrik in Villach kostet 1,6 Milliarden Euro.

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200 Millionen Umsatz pro Jahr mehr als geplant

Der Chipkonzern Infineon erhofft sich von der Inbetriebnahme seines neuen Halbleiterwerks in Villach zusätzliche Umsätze von jährlich zwei Milliarden Euro. Das sind 200 Millionen mehr als bisher bekannt. Doch anfangs arbeite die Fabrik längst nicht mit ihrer vollen Kapazität. Das komplette Hochfahren des Werks werde etwa vier bis fünf Jahre dauern, sagte Vorstandsmitglied Jochen Hanebeck am Freitag zur Eröffnung des Werks. Ein solches Vorgehen ist in der Chipbranche aber nicht unüblich.

Die Werkseröffnung kommt für Infineon zu einem günstigen Zeitpunkt, denn weltweit herrscht derzeit Chipmangel. "Das Timing könnte nicht besser sein, es ist perfekt, die Kunden reißen uns die Chips aus der Hand", sagte Hanebeck. Konzernchef Reinhard Ploss betonte aber, dass Infineon die Situation nicht ausnutzen werde, um Preise unangemessen anzuheben. Man sei ein verlässlicher Partnern – und es sei ein Vorteil, wenn Kunden wüssten, dass sie auch morgen noch beliefert werden. Insgesamt erwartet Ploss im Halbleitermarkt aber steigende Preise, auch weil Auftragsfertiger und Zulieferer teurer würden.

Auch in den kommenden Jahren geht der Infineon-Chef von Wachstum aus: "Angesichts der beschleunigten Elektrifizierung und Digitalisierung erwarten wir, dass der Bedarf nach Leistungshalbleitern in den kommenden Jahren weiter zunimmt", sagte er. Davon dürfte Infineon auch langfristig profitieren: "Die Märkte boomen."

Die Gesamtkosten von 1,6 Milliarden Euro beinhalten auch noch den weiteren Ausbau der Produktionsanlagen in den kommenden Jahren. Die Chips sollen in der ersten Ausbaustufe vor allem die Nachfrage der Automobilindustrie, im Bereich von Rechenzentren und der erneuerbaren Energiegewinnung aus Solar- und Windkraft decken.

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  • Jan Moelleken
Von Jan Mölleken
Österreich

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