• Home
  • Digital
  • Computer
  • Hardware
  • Neu er├Âffnete Chipfabrik verspricht Milliarden-Ums├Ątze f├╝r Infineon


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r ein VideoG7 in Elmau: Warum schon wieder Bayern?Symbolbild f├╝r einen TextDeutschland schwimmt zu WM-GoldSymbolbild f├╝r einen TextRussland droht ZahlungsausfallSymbolbild f├╝r einen TextGer├╝chte um Neymar werden konkreterSymbolbild f├╝r einen TextCorona erh├Âht Risiko f├╝r HirninfarktSymbolbild f├╝r einen TextHertha w├Ąhlt Ex-Ultra zum Pr├ĄsidentenSymbolbild f├╝r einen TextModeratorin zeigt ihren neuen FreundSymbolbild f├╝r einen TextMindestens 20 Tote in Bar in S├╝dafrikaSymbolbild f├╝r ein VideoHier drohen nach der Hitze heftige UnwetterSymbolbild f├╝r ein VideoFlugzeug geht in der Luft der Sprit aus Symbolbild f├╝r einen TextPolizei r├Ąumt Berliner Park nach ├ťberf├ĄllenSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserRTL-Moderatorin bei Flirt im TV erwischtSymbolbild f├╝r einen TextPer Zug durch Deutschland - jetzt spielen

Neue Chipfabrik bringt Infineon Milliarden

Von dpa
Aktualisiert am 17.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Reinraum in der neuen Chipfabrik von Infineon.
Reinraum in der neuen Chipfabrik von Infineon: Mitten im weltweiten Chipmangel er├Âffnet der Halbleiterkonzern Infineon sein neuestes Werk im ├Âsterreichischen Villach. (Quelle: Infineon/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der Technologiekonzern Infineon hat in ├ľsterreich eine neue Chipfabrik er├Âffnet. Wegen der Chipkrise ist die Nachfrage nach Halbleitern enorm gestiegen. Doch bis sich die Investition voll auszahlt, wird es noch Jahre dauern.

Seit Monaten bremst der Chipmangel weltweit das Wirtschaftswachstum. Kaum eine Industrie, in der die Bauteile nicht gebraucht werden. Und immer wieder stehen B├Ąnder still, weil Teile fehlen. Firmen k├Ąmpfen darum, die begehrten Halbleiter in ausreichenden Mengen kaufen zu k├Ânnen. Wer keine langlaufenden Vertr├Ąge hat, muss teils hohe Preise zahlen. Auf einen gut bezahlten Mangel reagiert der Markt normalerweise mit einem Ausbau der Produktion. Dass das nicht so einfach ist, l├Ąsst sich am Beispiel von Infineons neuester Chipfabrik zeigen.

Der Dax-Konzern aus Neubiberg bei M├╝nchen er├Âffnete im ├Âsterreichischen Villach jetzt offiziell sein neuestes Werk. Der Bau ist gut gelaufen, war sogar ein paar Monate schneller als urspr├╝nglich geplant. Dass das Werk mitten im Chipmangel zu produzieren beginnt, ist f├╝r Infineon ein Gl├╝cksfall. Denn als Anfang 2018 die Entscheidung zu dem Bau fiel, war die aktuelle Entwicklung alles andere als absehbar. Im Mai 2019 begannen die Bauarbeiten, die Produktion startete bereits Anfang August dieses Jahres - und in diesen Tagen kommen nun die ersten Chips aus der Fertigung.

Gut dreieinhalb Jahre liegen dazwischen. Dabei gelten Chipfabriken als sogenannte Fast-Track-Projekte, wie Andreas Wittmann, der Projektleiter f├╝r den Bau in Villach, betont. Aufgrund des sehr hohen Kapitaleinsatzes muss dabei der Bau besonders schnell umgesetzt werden. Die Fabrik in Villach kostet 1,6 Milliarden Euro.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Scholz will offenbar steuerfreie Einmalzahlung
Olaf Scholz spricht zur Presse in Br├╝ssel (Archivbild): Einem Bericht zufolge plant er Einmalzahlungen f├╝r die B├╝rger als Entlastung.


200 Millionen Umsatz pro Jahr mehr als geplant

Der Chipkonzern Infineon erhofft sich von der Inbetriebnahme seines neuen Halbleiterwerks in Villach zus├Ątzliche Ums├Ątze von j├Ąhrlich zwei Milliarden Euro. Das sind 200 Millionen mehr als bisher bekannt. Doch anfangs arbeite die Fabrik l├Ąngst nicht mit ihrer vollen Kapazit├Ąt. Das komplette Hochfahren des Werks werde etwa vier bis f├╝nf Jahre dauern, sagte Vorstandsmitglied Jochen Hanebeck am Freitag zur Er├Âffnung des Werks. Ein solches Vorgehen ist in der Chipbranche aber nicht un├╝blich.

Die Werkser├Âffnung kommt f├╝r Infineon zu einem g├╝nstigen Zeitpunkt, denn weltweit herrscht derzeit Chipmangel. "Das Timing k├Ânnte nicht besser sein, es ist perfekt, die Kunden rei├čen uns die Chips aus der Hand", sagte Hanebeck. Konzernchef Reinhard Ploss betonte aber, dass Infineon die Situation nicht ausnutzen werde, um Preise unangemessen anzuheben. Man sei ein verl├Ąsslicher Partnern ÔÇô und es sei ein Vorteil, wenn Kunden w├╝ssten, dass sie auch morgen noch beliefert werden. Insgesamt erwartet Ploss im Halbleitermarkt aber steigende Preise, auch weil Auftragsfertiger und Zulieferer teurer w├╝rden.

Auch in den kommenden Jahren geht der Infineon-Chef von Wachstum aus: "Angesichts der beschleunigten Elektrifizierung und Digitalisierung erwarten wir, dass der Bedarf nach Leistungshalbleitern in den kommenden Jahren weiter zunimmt", sagte er. Davon d├╝rfte Infineon auch langfristig profitieren: "Die M├Ąrkte boomen."

Die Gesamtkosten von 1,6 Milliarden Euro beinhalten auch noch den weiteren Ausbau der Produktionsanlagen in den kommenden Jahren. Die Chips sollen in der ersten Ausbaustufe vor allem die Nachfrage der Automobilindustrie, im Bereich von Rechenzentren und der erneuerbaren Energiegewinnung aus Solar- und Windkraft decken.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Jan Moelleken
Von Jan M├Âlleken
├ľsterreich

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website