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Netflix während der Corona-Krise: So bleibt die Internetverbindung stabil

Tipps für Homeoffice und Streaming  

So bleibt die Internetverbindung zu Hause stabil

25.03.2020, 17:27 Uhr | str, t-online.de

Netflix während der Corona-Krise: So bleibt die Internetverbindung stabil. Eine Frau arbeitet im Homeoffice: Eine stabile Internetverbindung ist so wichtig wie nie.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Frau arbeitet im Homeoffice: Eine stabile Internetverbindung ist so wichtig wie nie. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Arbeit, Einkauf, Freizeit: Wegen des Coronavirus findet derzeit vieles in den eigenen vier Wänden statt. Ohne eine stabile Internetverbindung wäre das nicht möglich. Für alle, die sich Sorgen machen, dass ihr Heimnetzwerk deswegen zusammenbrechen könnte, haben wir hier ein paar Tipps gesammelt. 

In Zeiten von Coronavirus-Krise, Homeoffice und Selbstquarantäne werden die Internetleitungen stärker als sonst beansprucht. Am größten deutschen Internetknoten De-Cix in Frankfurt am Main wurde bereits ein neuer Rekordwert gemessen – ein Datendurchsatz von über 9,1 Terabyte pro Sekunde.

Um Internetengpässe muss man sich laut den Betreibern zwar keine Sorgen machen. Trotzdem kann es am Heimanschluss zu den üblichen Problemen kommen. Wir erklären, wie Sie eine stabile Verbindung herstellen. 

Ruckelfreies Film-Streaming

Für ruckelfreies Streaming in guter Qualität braucht man mindestens 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Download. Mit einem Speedtest können Sie prüfen, ob Ihre Leitung das hergibt. Gerade in den Abendstunden, wenn viele Menschen gleichzeitig auf Streamingdienste zugreifen, kann die Downloadrate von den Vertragswerten abweichen.

Das liegt nicht etwa an fehlenden Netzkapazitäten, sondern daran, dass oft mehrere Haushalte über die gleichen Verteilerkästen versorgt werden und sich die Bandbreite teilen müssen. Im schlimmsten Fall muss eben die Streamingqualität angepasst werden. Netflix und YouTube machen das derzeit sogar automatisch. 

Schwere Downloads nur in Randzeiten

Laut dem Vergleichsportal Verivox können Nutzer 90 Prozent des Datendurchsatzes einsparen, wenn sie die Streamingqualität von HD auf SD heruntersetzen. Das macht bei einer Stunde 0,3 Gigabyte (GB), statt 3 GB pro Gerät. 

Um dem abendlichen Ansturm auf die Leitungen zu entkommen, können Nutzer außerdem vorausplanen und ihre Lieblingsserie vorher herunterladen, zum Beispiel nachts, wenn im Netz weniger los ist. Auch Updates und andere große Downloads werden derzeit am besten in den Randzeiten gestartet.

Worauf Sie im Heimnetzwerk achten sollten

Auch Firmennetzwerke können im Zuge des verstärkten Homeoffice-Einsatzes an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen. Hier sind die IT-Abteilungen der Unternehmen gefragt, der Nutzer selbst kann wenig dagegen tun. 

Zu Hause gilt es, das WLAN-Netz fit zu machen. Wände oder Heizungen können das Signal stören. Für eine stabile Verbindung sollte das Endgerät in Router-Nähe aufgestellt und genutzt werden. Falls es trotzdem zu Aussetzern kommt, prüfen Sie, ob noch andere mit im selben WLAN-Netz surfen und den Datenverkehr beanspruchen (beispielsweise durch Gaming oder Streaming). 

Außerdem kann es sein, dass der Nachbar dazwischenfunkt. Vor allem das reichweitenstarke 2,4-Ghz-Netz ist störanfällig. Achten Sie deshalb darauf, das 5-Ghz-Band Ihres Routers zu nutzen. Weitere Tipps im Umgang mit dem WLAN-Netz finden Sie hier. Besitzer einer Fritzbox finden bei WLAN-Aussetzern hier Rat

Letzter Ausweg LAN-Kabel oder LTE

Der letzte Ausweg, wenn's mit der Funkverbindung gar nicht funktionieren will: Verbinden Sie den Rechner mit einem LAN-Kabel. Manche Laptops brauchen dafür allerdings einen Adapter. Per Kabel wird die Verbindung nicht nur stabiler, sondern auch meist schneller. Jetzt kann eigentlich nur noch ein Provider-Ausfall dazwischenkommen.

In solchen Fällen kann ein LTE-Mobilfunkvertrag mit mindestens 21 Mbit/s im Download die Rettung sein. Ein WLAN-Hotspot auf dem Smartphone ist schnell eingerichtet, sodass Sie auch mit dem Laptop noch ins Internet kommen.

Wie viel Datenvolumen braucht eine Videokonferenz?

Doch Vorsicht: Auf die Art explodiert der Datenverbrauch. Für Kunden mit einem Vertrag mit Datenlimit oder einem Prepaid-Tarif kann das ärgerlich und teuer werden. Manche Provider bieten als Ausweg eine Tages-Flatrate als Zubuchoption an. Laut "heise online" muss man für eine Stunde Videokonferenz mit einem Datenverbrauch von etwa 1 Gigabyte rechnen. 

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