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Microsoft Band: Microsoft stellt erstes Fitness-Armband vor


Microsoft stellt erstes Fitness-Armband vor

Aktualisiert am 31.10.2014Lesedauer: 2 Min.
Microsoft BandVergrĂ¶ĂŸern des BildesMicrosoft öffnet sein Fitness-Armband auch fĂŒr iOS und Android. (Quelle: Hersteller-bilder)
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Microsoft

Keine Microsoft-Smartwatch, sondern ein Fitness-Armband ist seit Donnerstag in den USA fĂŒr umgerechnet 160 Euro erhĂ€ltlich. Allerdings kann es deutlich mehr, als nur Puls messen und Schritte zĂ€hlen. Insgesamt zehn Sensoren sind integriert, außerdem kann das Microsoft Band auch Nachrichten und Termine anzeigen.

Ein eingebauter GPS-EmpfÀnger zeichnet beim Joggen oder Radfahren die Strecke auf, sodass der TrÀger die Route in der dazugehörigen Smartphone-App auf einer Karte nachvollziehen kann. Ein UV-Sensor erkennt, wann es Zeit wird, aus der Sonne zu gehen. Dazu errechnet die Software aus dem gemessenen UV-Index die durchschnittliche Dauer bis zum Sonnenbrand. TrÀgt der Nutzer das Armband auch nachts, zeichnet es die SchlafqualitÀt und -dauer auf.

SMS- und Anrufanzeige

Microsoft hat auch Kommunikationsfunktionen in sein Fitness-Armband eingebaut. Eingehende Anrufe zeigt das Microsoft Band auf dem Display und durch Vibration an und macht auch auf eingehende E-Mails, SMS und bevorstehende Termine aufmerksam. In Verbindung mit einem Windows Phone-Smartphone kann der Nutzer auch die Sprachsteuerung "Cortana" ĂŒber das Armband verwenden.

Telefonieren kann der TrĂ€ger mit dem Armband trotz des eingebauten Mikrofons allerdings nicht. Er kann aber eine vorkonfigurierte Textnachricht wie "Ich rufe zurĂŒck" an den Anrufer schicken. Das funktioniert auch fĂŒr eingegangene SMS.

Die Technik des Microsoft Band

Das TFT-Farbdisplay misst 11 mal 33 Millimeter und ist berĂŒhrungsempfindlich. Die Fitness-relevanten Daten erfasst das Armband ĂŒber einen optischen Pulsmesser, einen Dreiachsen-Beschleunigungsmesser, einen Lagesensor (Gyroscop) und GPS. Außerdem hat Microsoft zwei Sensoren eingebaut, die die OberflĂ€chentemperatur der Haut und deren galvanische Spannung messen.

Neben dem bereits erwĂ€hnten UV-Sensor misst eine Photozelle die Umgebungshelligkeit. ErgĂ€nzt wird die Ausstattung mit einem Mikrofon, dem Vibrationsmotor und immerhin 64 MB internem Speicher. Der TrĂ€ger bedient das Armband ĂŒber den Touchscreen und zwei Tasten. Die Verbindung mit dem Smartphone geschieht ĂŒber den energiesparenden Bluetooth 4.0-Standard. Das Fitness-Armband und die dazugehörige App sind mit Windows Phone 8.1, iOS 7.1 und höher und Android ab Version 4.3 kompatibel.

Leicht und individualisierbar

Der TrĂ€ger kann die Uhr auf dem Display mit verschiedenen Farbschemata und Hintergrundmustern individualisieren. Die Stromversorgung ĂŒbernehmen zwei Lithium-Ionen-Akkus mit jeweils 100 Milliamperestunden KapazitĂ€t. Damit soll die Uhr 48 Stunden bei "normaler Benutzung" durchhalten. Der magnetische Ladeadapter lĂ€dt die Akkus in anderthalb Stunden wieder auf.

Mit seinen 60 Gramm ist das Microsoft Band recht leicht. Das GehĂ€use ist 19 Millimeter breit und 8,7 Millimeter dick; das Armband besteht aus einem elastischen Kunststoff. Dichtungen schĂŒtzen das Microsoft Band gegen Spritzwasser und Schweiß. Es soll bei 40 Grad Hitze und auch in einer Höhe von bis zu 12.000 Metern noch funktionieren. Das Gegenteil dĂŒrfte sich schwer beweisen lassen.

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