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Apple fĂŒrchtet im Fortnite-Streit um sein GeschĂ€ftsmodell

Von dpa, jnm

Aktualisiert am 22.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Besucher stehen 2019 auf der Spielemesse Gamescom am Stand von facebook Gaming an, um das Spiel "Fortnite" zu spielen.
Besucher stehen 2019 auf der Spielemesse Gamescom am Stand von facebook Gaming an, um das Spiel "Fortnite" zu spielen. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn/dpa./dpa)
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Apple will im Streit mit Epic nicht nachgeben – da man um das GeschĂ€ftsmodell im App-Store fĂŒrchte. Epic fordert iOS-Spieler unterdessen zur Rebellion auf.

WĂŒrde das Verhalten der Spielefirma Epic Games toleriert, "wĂŒrde das allen Entwicklern zeigen, dass sie die Verpflichtungen ignorieren können, die sie mit ihren VertrĂ€gen mit Apple eingingen", erklĂ€rte Konzernmanager Phil Schiller in einer Stellungnahme im Gerichtsverfahren mit dem "Fortnite"-Anbieter am Freitag. Dies könne das gesamte GeschĂ€ftsmodell und Ökosystem des App Store erschĂŒttern.


Mordspuren und Superhelden: Skurrile Funde bei Google Maps

Auf Google Maps kann man immer wieder ĂŒberraschende Entdeckungen machen. Hier sehen Sie einige der spektakulĂ€rsten und skurrilsten Beispiele – etwa Lake Harriet in Google Earth: Das geisterhafte Flugzeug liegt fast in der Mitte. Die Bilder versunkener Flugzeuge entstehen durch das Zusammenrechnen mehrerer Satellitenbilder.
FĂ€rbte Blut diesen See in einem Vorort von Bagdad rot? Seit Jahren rĂ€tseln Internetnutzer immer wieder darĂŒber – zwischenzeitlich erschien der See auf Google Maps auch wieder blau, wie die benachbarten GewĂ€sser. Laut dem britischen Daily Exress gebe es tatsĂ€chlich einige SchlachthĂ€user in der NĂ€he des Sees. Wahrscheinlicher ist aber, dass Algen den See rot fĂ€rben. Ein Ă€hnliches PhĂ€nomen zeigte sich im Nachbarland Iran beim deutlich grĂ¶ĂŸeren See Urmia.
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Doch auch Epic verschÀrft den Ton weiter: Die Millionen iOS-Nutzer, die Fortnite noch vor dem Rauswurf aus dem App-Store installiert hatten, werden kommende Woche vom Start der neuen, vierten Saison ausgeschlossen sein. Schuld trage Apple, da das Unternehmen seinen Nutzern das notwendige Update verweigere. Spieler werden zwar das Spiel weiter spielen können, die neuen Inhalte der vierten Saison blieben ihnen aber verschlossen, so Epic. Betroffene sollten sich deshalb in sozialen Netzwerken zu Wort melden, fordert Epic. Man möge dem App Store mit dem Hashtag #freefortnite schreiben und sich beschweren.

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Ein SchĂŒtzenpanzer Marder 1A5 der Bundeswehr (Symbolbild): Er wird von der Rheinmetall Landsysteme hergestellt.


Hintergrund des eskalierenden Streits ist, dass Epic sich nicht mehr an die Vorgabe halten wollte, dass virtuelle Artikel in dem Spiel auf iPhones und iPads nur ĂŒber das System der In-App-KĂ€ufe von Apple angeboten werden können, bei dem Apple 30 Prozent vom Kaufpreis einbehĂ€lt. Wie aus von Apple veröffentlichten E-Mails hervorgeht, forderte Epic-Chef Tim Sweeney Apple zunĂ€chst Ende Juni auf, das zuzulassen.

Nachsicht gegenĂŒber Epic könnte das App-Store-System gefĂ€hrden

Nachdem der Konzern das ablehnte, brachten die Entwickler in die App zusĂ€tzlich die Möglichkeit ein, die Artikel auch direkt bei Epic zu kaufen. Laut Apple wurde dafĂŒr eine versteckte FunktionalitĂ€t in der Anwendung aktiviert, die Epic an den App-PrĂŒfern des Konzerns vorbeigeschmuggelt hatte. Noch am selben Tag warf Apple "Fortnite" unter Verweis auf den Regelverstoß aus dem App Store. Nutzer, die die App bereits auf ihren GerĂ€ten haben, können sie weiterhin nutzen – und die Artikel auch gĂŒnstiger direkt bei Epic kaufen.

Apple erklĂ€rt, die Vorschrift, das System der In-App-KĂ€ufe nutzen zu mĂŒssen, solle Verbraucher schĂŒtzen. Epic verklagte Apple mit dem Vorwurf unfairen Wettbewerbs.

Epic-Rauswurf könnte Folgen fĂŒr die gesamte Branche haben

Der iPhone-Konzern warf die "Fortnite"-Firma auch aus seinem Entwicklerprogramm, was in Zukunft die Weiterentwicklung der Grafik-Technologie Unreal Engine von Epic fĂŒr iPhones und iPads behindern wird. Das könnte weitreichende Folgen fĂŒr die Branche haben, weil Unreal Engine auch von anderen Apps genutzt wird, die auf Konkurrenzprodukte umsteigen könnten. Epic will den Rauswurf aus dem Entwicklerprogramm mit einer einstweiligen VerfĂŒgung verhindern. Apple entgegnete am Freitag, es gebe keine Grundlage fĂŒr eine einstweilige VerfĂŒgung, da Epic sich selbst mit einer Vertragsverletzung in Probleme gebracht habe.

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Epic platzierte den alternativen Kaufweg auch in der Android-App von "Fortnite", flog daraufhin aus Googles Download-Plattform Play Store und verklagte den Internet-Konzern ebenfalls. Auf Android-Smartphones können Apps allerdings auch aus anderen Quellen geladen werden.

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