Sie sind hier: Home > Digital >

98 Prozent der Haushaltsmittel für Breitbandausbau blieben liegen

...

Haushaltsmittel nicht abgefragt  

Breitbandausbau kommt nur langsam voran

09.03.2018, 07:30 Uhr | dpa

98 Prozent der Haushaltsmittel für Breitbandausbau blieben liegen. Breitbandausbau (Quelle: dpa/Jan Woitas)

Breitbandausbau: Ganz Bayern mit Glasfaser zu versorgen, würde etwa 11 Milliarden Euro kosten, sagt eine Studie. (Quelle: Jan Woitas/dpa)

Der Ausbau des schnellen Internets in Deutschland kommt nur langsam voran. Von den dafür bereitgestellten 1,56 Milliarden Euro wurden zwischen 2015 und 2017 nur 27,7 Millionen Euro ausgegeben.

Das geht aus der Antwort einer Berichtsanforderung der Grünen aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hervor, über die die "Frankfurter Rundschau" (Freitag) berichtet.

Die Grünen im Bundestag warfen dem früheren Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) Versagen vor. "Alexander Dobrindt ist nicht nur als Verkehrsminister, er ist auch als Digitalminister auf ganzer Linie gescheitert", sagte der Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler dem Blatt. "Für ihn ist das Internet Neuland geblieben."

Glasfaserausbau würde allein in Bayern elf Milliarden kosten

Ein Glasfaseranschluss für jeden Haushalt in Bayern würde rund elf Milliarden Euro kosten. Das geht aus einer Studie des wissenschaftlichen Instituts für Internet und Kommunikationsdienste (WIK) im Auftrag der Grünen-Landtagsfraktion hervor. 

Bisher gebe es Zugang zu schnellem Internet im Freistaat vor allem durch aufgerüstete TV-Kabelanschlüsse. Lediglich 9,3 Prozent der Haushalte im Freistaat verfügten über einen leistungsstärkeren, gigabitfähigen Glasfaseranschluss - die meisten dieser Anschlüsse gebe es in Städten, hieß es.

"Schnelles Internet in der Stadt, Ruckelvideos auf dem Land: Das ist nicht nur eine Service-, sondern vor allem eine Gerechtigkeitslücke", kritisierte der Grünen-Fraktionsvorsitzende Ludwig Hartmann. Der zuständige Finanzminister Markus Söder (CSU) habe über viele Jahre die falschen Ausbauanreize gesetzt. Söder rechnet mit einem Glasfaseranschluss bis 2025 für jeden Haushalt in Bayern. Die Studie dagegen geht von 2030 aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sexy Bademode: die Hingucker an Strand und Badesee
gefunden auf otto.de
Anzeige
Prepaid: 12 Wochen zum Preis von 4 Wochen
jetzt bestellen bei der Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018