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Entwicklerkonferenz: Was von der diesjährigen Google I/O zu erwarten ist

Entwicklerkonferenz  

Was von der diesjährigen Google I/O zu erwarten ist

06.05.2019, 15:12 Uhr | dpa

Entwicklerkonferenz: Was von der diesjährigen Google I/O zu erwarten ist. Hauptsitz von Google im kalifornischen Mountain View.

Hauptsitz von Google im kalifornischen Mountain View. Foto: Christoph Dernbach. (Quelle: dpa)

Mountain View (dpa) - Bei der Entwicklerkonferenz Google I/O gibt es traditionell neue Details zur nächsten Version des meistgenutzten Smartphone-Systems Android.

Dieses Jahr dürfte keine Ausnahme sein - und es wäre verwunderlich, wenn der Internet-Konzern nicht auch seine Fortschritte bei der Forschung an künstlicher Intelligenz demonstriert. Zugleich könnte bei dem Event nahe der Google-Zentrale in Mountain View laut Medienberichten auch neue Hardware vorgestellt werden. Ein Blick über die wichtigsten Erwartungen:

ANDROID: Einige Funktionen der nächsten Version des Mobil-Systems sind bereits bekannt. So gibt es mehr Einstellungen zur Privatsphäre. Zum Beispiel die Option, dass Apps nur den Standort eines Nutzers erfassen können, wenn sie aktiv sind - wie bei Apples konkurrierendem iPhone-System iOS. Außerdem soll Android Q einige Verbesserungen bei der Bedienung wie zum Beispiel ein neues Menü zum Teilen von Informationen enthalten - sowie für die neuen Auffalt-Smartphones angepasst werden. Die Tradition, Android-Versionen in alphabetischer Reihenfolge Namen von Süßspeisen zu geben, dürfte Google beim Buchstaben "Q" unterdessen vor eine Herausforderung stellen.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ: Vor einem Jahr sorgte Google mit der Software Duplex, die beim Sprechen von einem Menschen nicht zu unterscheiden ist, für Aufsehen. Der Konzern musste sich einer Debatte stellen, ob sprechende Maschinen sich als Software-Roboter zu erkennen geben müssen. Bisher wurde Duplex nur als Teil des Google Assistant in den USA eingesetzt, um per Anruf Tische in Restaurants und Termine beim Friseur buchen zu lassen. Was hat die Software inzwischen Neues gelernt? Die Stärke bei Künstlicher Intelligenz dürfte Google auch bei anderen Assistant-Funktionen und wie üblich bei seiner Foto-App demonstrieren.

HARDWARE: Traditionell steht Software im Mittelpunkt der Google I/O, aber diverse Leaks deuten darauf hin, dass es diesmal auch Geräte geben könnte. So tauchen in den vergangenen Wochen online immer mehr Details zu einem Smartphone mit dem Namen Pixel 3a auf, das eine günstigere Version des aktuellen Google-Telefons werden dürfte. Schon im März entdeckte das Blog "Android Police" auf einer Google-Seite einen wohl zu früh veröffentlichten Hinweis auf einen neuen vernetzten Lautsprecher mit Display mit dem Namen Nest Hub Max.

DATENSCHUTZ: Derzeit ist es bei den großen Konzernen im kalifornischen Silicon Valley angesagt, sich als Hüter der Privatsphäre darzustellen. Die Tech-Giganten loben jetzt sogar ständig die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die sie zuvor noch mit hartnäckiger Lobbyarbeit verhindern oder zumindest aufweichen wollten. Vorreiter beim Thema Datenschutz ist Apple. Kein Wunder, denn der iPhone-Konzern ist nicht auf Werbung angewiesen. Zuletzt hatte sich aber auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg als Hüter der privaten Daten präsentiert. Google wird dieses Thema nicht alleine der Konkurrenz überlassen.

UND SONST NOCH?: Eine offene Frage ist, ob der Konzern bei der I/O neue Details zu Google Stadia veröffentlichen wird, dem angekündigten Cloud-Spiele-Service, bei dem die Games auf Servern im Netz statt auf den Geräten zuhause laufen. Hier fehlen noch Informationen unter anderem zum Preismodell. Google könnte das Event auch nutzen, um frische Software fürs Auto und Fernsehgeräte vorzustellen. Das Smartwatch-System Wear OS dürfte unterdessen keine größere Rolle spielen, da einige neue Funktionen bereits im Vorfeld angekündigt wurden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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