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Terroranschläge verhindern: BKA geht gegen Bombenbau-Anleitungen im Internet vor

Terroranschläge verhindern  

BKA geht gegen Bombenbau-Anleitungen im Internet vor

05.12.2019, 14:31 Uhr | dpa

Terroranschläge verhindern: BKA geht gegen Bombenbau-Anleitungen im Internet vor. Auf einer Bundeskriminalamt-Tagung steht ein Mann vor dem BKA-Logo der Behörde.

Auf einer Bundeskriminalamt-Tagung steht ein Mann vor dem BKA-Logo der Behörde. Foto: Arne Dedert/dpa. (Quelle: dpa)

Wiesbaden (dpa) - Mit "Delete" gegen Bombenbau-Hilfe aus dem Internet: In einer gemeinsamen Aktion haben Polizeibehörden aus zehn EU-Staaten und den USA in der vergangenen Woche mehr als 1700 Internet-Links mit Anleitungen zum Bombenbau bei den Serviceprovidern zur Löschung gemeldet.

Allein das Bundeskriminalamt (BKA), das die Aktion initiiert hatte, habe mehr als 600 dieser Links ausfindig gemacht, berichtete die Behörde am Donnerstag. Hintergrund dieser internationalen Zusammenarbeit ist insbesondere die Verhinderung terroristischer Anschläge, da bei Ermittlungen gegen Terroristen immer wieder Bauanleitungen aus dem Internet eine Rolle spielen.

"Im vergangenen Jahr konnten wir einen Anschlag verhindern, bei dem ein selbst gebauter Sprengsatz unter Freisetzung des Giftes Rizin verwendet werden sollte. Die Anleitung hierzu entnahm der Tatverdächtige dem Internet", sagte Jürgen Peter, Leiter der Abteilung Staatsschutz im BKA. "Das zeigt, welches Potenzial derartige Anleitungen haben und wie wichtig deren Löschung im Internet ist."

Zuletzt war Mitte November ein 26-jähriger syrischer Staatsbürger in Berlin verhaftet worden, der Anleitungen zum Herstellen von Sprengstoff im Netz geteilt und sogar bereits Chemikalien zum Bau einer Bombe beschafft haben soll.

Nach BKA-Angaben wurden nicht nur Links zur Löschung gemeldet, sondern sowohl im Darknet als auch im regulären Internet Vertriebswege identifiziert und Ermittlungen gegen Käufer und Verkäufer eingeleitet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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