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Beihilfe zum Drogenhandel: Mitbegründer der Internet-Plattform "Fraudsters" vor Gericht

Beihilfe zum Drogenhandel  

Mitbegründer der Internet-Plattform "Fraudsters" vor Gericht

30.12.2019, 15:54 Uhr | dpa

Beihilfe zum Drogenhandel: Mitbegründer der Internet-Plattform "Fraudsters" vor Gericht. Der Angeklagte soll zusammen mit anderen die Netzplattform "Fraudsters" gegründet haben.

Der Angeklagte soll zusammen mit anderen die Netzplattform "Fraudsters" gegründet haben. Das Forum mit Bezug zu dem englischen Begriff für "Betrüger" wurde Anfang April 2019 abgeschaltet. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild. (Quelle: dpa)

Bad Kreuznach (dpa) - Mit der Verlesung der Anklage hat am Montag in Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz der Prozess gegen einen 34-jährigen Mann begonnen, der eine illegale Internet-Plattform mitbegründet haben soll.

Dem Mann, der Anfang Juli in Pinneberg in Schleswig-Holstein festgenommen wurde und seitdem inhaftiert ist, wirft die Staatsanwaltschaft die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Beihilfe zu Straftaten sowie Drogenhandel und illegalen Waffenbesitz vor. Insgesamt gehe es um 113 Fälle, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Bad Kreuznach. Davon entfielen 109 Fälle auf die Beschuldigung der Beihilfe.

Der Angeklagte soll im März 2016 zusammen mit anderen die Netzplattform "Fraudsters" gegründet haben. Das Forum mit Bezug zu dem englischen Begriff für "Betrüger" wurde Anfang April 2019 abgeschaltet.

Die Zuständigkeit des Landgerichts Bad Kreuznach habe sich daraus ergeben, dass auch Waren an Packstationen in der rheinland-pfälzischen Stadt geliefert worden seien, sagte die Gerichtssprecherin.

Bei "Fraudsters" waren zeitweise 30.000 Nutzer registriert, wie Staatsanwalt Jürgen Brauer von der Landeszentralstelle Cybercrime der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz nach der Festnahme des Angeklagten mitteilte. Die Plattform war unter anderem über das sogenannte Darknet erreichbar, einem Bereich im Netz, der über eine Anonymisierungssoftware zugänglich ist.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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