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Falsche Gesundheitsversprechen: Verbraucherzentralen warnen vor Betrügern in Corona-Zeit

Falsche Gesundheitsversprechen  

Verbraucherzentralen warnen vor Betrügern in Corona-Zeit

31.03.2020, 15:23 Uhr | dpa

Falsche Gesundheitsversprechen: Verbraucherzentralen warnen vor Betrügern in Corona-Zeit. Im Netz gibt es Online-Plattformen, auf denen eine Packung Toilettenpapier für 20 Euro angeboten werden.

Im Netz gibt es Online-Plattformen, auf denen eine Packung Toilettenpapier für 20 Euro angeboten werden. Foto: Rene Traut/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Verbraucherzentralen warnen vor Betrügern im Internet in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. "Extremsituationen verstärken gute und schlechte Verhaltensweisen.

Einerseits beobachten wir in der Coronakrise beeindruckende Wellen der Solidarität. Andererseits ruft die Krise auch Betrüger und windige Geschäftemacher auf den Plan, welche die Ängste und Sorgen der Menschen ausnutzen wollen, um sich zu bereichern", sagte der Vorstand des Verbraucherzentralen-Bundesverbands, Klaus Müller, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Wir erhalten inzwischen täglich Hinweise von Verbrauchern im Zusammenhang mit der Coronakrise."

Es gebe Anbieter, die mit falschen Gesundheitsversprechen Kasse machen wollten, führte Müller aus. "Andere haben auf Online-Plattformen zum Beispiel eine Packung Toilettenpapier für 20 Euro oder 1 Liter Händedesinfektionsmittel für 199 Euro angeboten.

Daneben erhalten wir auch Hinweise auf vermutliche Fake-Shops, die Artikel wie Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel anbieten. Die Artikel seien angeblich vorrätig. Die Zahlung ist jedoch nur per Vorkasse möglich. Eine Lieferung erfolgt nicht. Die Betreiber der Shops sind nicht erreichbar und die Käufer erhalten das bezahlte Geld nicht zurück."

Gegen Auswüchse bei Preisen oder irreführende Gesundheitsversprechen gehe der Verband der Verbraucherschützer entschieden vor, sagte Müller. "Wir haben bereits mehrere Abmahnungen ausgesprochen. Zudem hat der vzbv Verbraucher dazu aufgerufen, Verdachtsfälle an die Verbraucherzentralen und ihren Bundesverband zu melden."

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