Sie sind hier: Home > Digital > Netzpolitik >

Facebook löscht Seiten des "Compact-Magazins": Rechte Verschwörungsmythen

Beliebt in der rechten Szene  

Facebook löscht Seiten des "Compact-Magazins"

29.08.2020, 17:30 Uhr | dpa

Facebook löscht Seiten des "Compact-Magazins": Rechte Verschwörungsmythen. Das Logo von Facebook: Das Unternehmen hat Seiten des "Compact-Magazins" gelöscht.  (Quelle: imago images/Omar Marques)

Das Logo von Facebook: Das Unternehmen hat Seiten des "Compact-Magazins" gelöscht. (Quelle: Omar Marques/imago images)

Das "Compact-Magazin" ist vor allem in rechten Kreisen beliebt. Nun hat Facebook unangekündigt Seiten des Mediums auf Facebook und Instagram gelöscht.

Facebook und Instagram haben einem Bericht zufolge die Seiten des in der rechten Szene beliebten "Compact-Magazins" gesperrt. Auf den entsprechenden Accounts heißt es seit Freitagabend, Seite beziehungsweise Inhalt seien nicht verfügbar.

Eine Facebook-Sprecherin bestätigte WDR und NDR den nicht angekündigten Schritt. "Wir verbieten Organisationen und Personen unsere Dienste zu nutzen, wenn sie Menschen aufgrund von Merkmalen wie Herkunft, Geschlecht und Nationalität systematisch angreifen. Daher haben wir das "Compact-Magazin" von Facebook und Instagram entfernt", sagte sie den beiden Sendern.

Unternehmen stoppen Werbung auf Facebook

Das Magazin ist für rechte Verschwörungsmythen bekannt. Es hatte für die an diesem Samstag in Berlin geplante Demonstration gegen die Corona-Politik viel Werbung gemacht. Die Sperrung dürfte für das Magazin ein Schlag sein: Laut WDR und NDR hatten mehr als 90.000 Menschen die Seite mit einem Like bewertet.

Facebook beruft sich bei der Löschung auf sein eigenes Regelwerk. Man lösche die Seiten von Organisationen, wenn sie gegen die Hassstandards verstießen, heißt es. Facebook steht seit Monaten unter massivem Druck. Zahlreiche Unternehmen weltweit hatten angekündigt, keine Werbung mehr zu schalten, wenn Facebook nicht konsequenter gegen Hass im Netz vorgehe. So hatten Ende Juni unter anderem Coca Cola und Unilever angekündigt, auf Facebook keine Werbung zu schalten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: