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Amazon will seine Fahrer in Zukunft filmen

Von t-online, avr

Aktualisiert am 05.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein Lieferwagen von Amazon (Symbolbild): Das Unternehmen will den USA Kameras in den Fahrzeugen installieren.
Ein Lieferwagen von Amazon (Symbolbild): Das Unternehmen will den USA Kameras in den Fahrzeugen installieren. (Quelle: Dinendra Haria/imago-images-bilder)
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Amazon ist einer der gr├Â├čten Onlineh├Ąndler der Welt und hat mittlerweile auch ein eigenes Liefersystem aufgebaut. In den USA will das Unternehmen seine Fahrer nun strenger ├╝berwachen.

Amazon will in den USA Fahrer seiner Lieferwagen in Zukunft filmen. Das berichten verschiedene US-Medien wie "The Information". Der Nachrichtenagentur AFP best├Ątigte eine Amazon-Sprecherin diesen Schritt. Das Unternehmen habe "k├╝rzlich damit begonnen, eine Sicherheitstechnologie in unserer Flotte zu installieren, die auf Kameras basiert", sagte die Sprecherin der AFP.


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Grund f├╝r das Vorhaben sei, die Sicherheit f├╝r Fahrer zu erh├Âhen. Laut dem Tech-Magazin "The Verge" stelle die kalifornische Firma Netradyne Hardware und Software f├╝r Amazons Vorhaben bereit. Das Unternehmen hat die Software Driveri entwickelt, die mithilfe von k├╝nstlicher Intelligenz das Verhalten der Fahrer im Stra├čenverkehr analysiere. Fahrer sollen so Warnungen in Echtzeit erhalten.

Studien h├Ątten gezeigt, dass auf diese Weise Unf├Ąlle reduziert werden k├Ânnten, hei├čt es in einem internen Marketingvideo, das die Technologie vorstellt. Das Video wurde Ende Januar auf der Plattform Vimeo ver├Âffentlicht, Amazon hat seine Echtheit mittlerweile best├Ątigt.

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Vier Kameras im Auto

Im Video sagt Amazons Senior Managerin Karolina Haraldsdottir, dass das System mit vier Sensoren in alle Richtungen ausgestattet sei. So k├Ânnen die Kameras sowohl die Stra├če als auch den Fahrer filmen. Haraldsdottir sagte, dass die Ger├Ąte keinen Ton aufzeichnen und auch nicht "live" senden.

Stattdessen werden laut dem Marketingvideo die Aufnahmen bei bestimmten Ereignissen ins Amazon-System geladen. Beispielsweise, wenn das Auto zu schnell f├Ąhrt oder Fahrer "Stop"-Zeichen ignorieren. Auch k├Ânnen die Amazon-Lieferanten per Knopfdruck die Aufnahmen hochladen lassen.

Laut Haraldsdottir k├Ânne nur "eine begrenzte Zahl an autorisierten Menschen" auf die Aufnahmen zugreifen. In dem Marketingvideo zeigt Amazon auch einige Situationen, in denen die Aufnahmen die Amazon-Lieferanten entlasteten. Als Beispiel werden Videos von Unf├Ąllen gezeigt, die beweisen, dass den Fahrer keine Schuld traf.

Organisationen sprechen von ├ťberwachung

Mehrere Organisationen, die f├╝r den Arbeitsschutz im digitalen Zeitalter k├Ąmpfen, liefen Sturm gegen diese umfangreiche "├ťberwachung". Amazon m├╝sse diese Praxis "sofort stoppen", forderte etwa Fight for the Future. Der US-Kongress m├╝sse zudem eine umfangreiche Untersuchung der ├ťberwachungst├Ątigkeiten des Konzerns einleiten.

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Amazon ist in den USA der zweitgr├Â├čte Arbeitgeber. Das Unternehmen besch├Ąftigt dort mehr als 800.000 Menschen. Immer wieder gibt es Kritik an den Arbeitsbedingungen. Auch in Deutschland gibt es immer wieder Streiks und vor allem Forderungen nach h├Âheren L├Âhnen und einem Tarifvertrag.

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  • Jan Moelleken
Von Jan M├Âlleken
AmazonUSA

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