• Home
  • Digital
  • Digitalisierung - Digital statt Fax: Industrie fordert "radikalen Wandel"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für ein VideoKaltfront bringt kräftige GewitterSymbolbild für einen Text"Tatort"-Schauspieler Klaus Barner ist totSymbolbild für einen TextZweitligist wohl mit neuem Trainer einigSymbolbild für einen TextSeehund verirrt sich auf BauernhofSymbolbild für einen TextPolizei verwarnt Cristiano RonaldoSymbolbild für einen TextBahn spottet über Michael WendlerSymbolbild für ein VideoChaos durch Wildschweine in BarcelonaSymbolbild für einen TextISS: Russe muss Außeneinsatz abbrechenSymbolbild für einen Text16-Jährige "nicht reif" für AbtreibungSymbolbild für einen Text"Madame Butterfly" ist totSymbolbild für einen TextTodescrash mit Test-BMW – neue DetailsSymbolbild für einen Watson TeaserBohlen verkündet "DSDS"-HammerSymbolbild für einen TextNach der Ernte ist vor der Ernte

Digital statt Fax: Industrie fordert "radikalen Wandel"

Von dpa
Aktualisiert am 22.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Verwaltung per Mausklick? In deutschen Amtsstuben findet das nach Ansicht der Industrie noch zu wenig statt - die Branche kritisiert die Digitalisierung von Behörden als mangelhaft.
Verwaltung per Mausklick? In deutschen Amtsstuben findet das nach Ansicht der Industrie noch zu wenig statt - die Branche kritisiert die Digitalisierung von Behörden als mangelhaft. (Quelle: picture alliance / Sebastian Gollnow/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Berlin (dpa) - Die Wirtschaft hat deutlich mehr Tempo bei der Digitalisierung in Behörden gefordert. Es müsse einen "radikalen Wandel in der deutschen Amtsstube" geben, heißt es in einem am Montag vorgelegten Positionspapier des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI).

Die Corona-Pandemie habe die bestehenden großen Defizite mehr als deutlich werden lassen. "Behörden waren nur unzureichend vorbereitet und in weiten Teilen völlig ungenügend digital fit." Deutschland sei mit Blick auf seine digitale Verwaltung im EU-Vergleich weit abgeschlagen.

Auch der Präsident des Digitalverbandes Bitkom, Achim Berg, forderte mehr Anstrengungen. "Wir müssen schneller und besser werden", erklärte er auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Die Corona-Krise hat unsere Versäumnisse für alle sichtbar und spürbar gemacht. Weiterhin verfolgen Gesundheitsämter Risikokontakte mit Brief und Fax, Homeoffice ist in der Verwaltung zu oft noch ein Fremdwort."

Der BDI forderte, das oberste Gebot müsse nun eine zeitgemäße digitale Ausstattung, digitale Prozesse und eine Vernetzung der Gesundheitsämter sowie der Testinfrastrukturen sein.

Weiter kritisierte der Verband, die Corona-Soforthilfen für Unternehmen hätten mit einer starken digitalen Verwaltung deutlich schneller und effizienter verteilt werden können. "Noch immer fehlen funktionierende Registerabgleiche, eine bundeseinheitliche Wirtschaftsnummer oder ein digitales Unternehmenskonto, mit dem sich Unternehmen für digitale Verwaltungsleistungen registrieren können."

"Die Politik muss die Weichen schnellstmöglich stellen und Hindernisse aus dem Weg räumen", so BDI-Präsident Siegfried Russwurm. Dies betreffe jede Art von Verwaltungsprozessen, von Schulen über das Meldewesen bis zu Terminvergaben und Impfpässen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Putin führt Russland in die Falle
Russlands autokratisch regierender Präsident Wladimir Putin setzt seinen aggressiven Kurs unbeirrt fort.


Konsequentes E-Government sei Voraussetzung für einen wettbewerbsfähigen Standort im 21. Jahrhundert. Die zunehmende Kluft zwischen öffentlicher und privater digitaler Ausstattung werde zum ernsthaften Standortproblem. Auch für die Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung sei das eine Zumutung. Die Bundesregierung sollte das geplante Onlinezugangsgesetz "unbedingt vollständig und fristgerecht" bis Ende 2022 umsetzen.

Das Gesetz soll Bund, Länder und Kommunen laut Innenministerium verpflichten, bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen über Verwaltungsportale auch digital anzubieten.

Bitkom-Präsident Achim Berg sagte allerdings, das Ziel, bis 2022 alle Verwaltungsdienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen flächendeckend digital anzubieten, sei in zu weite Ferne gerückt: "Wir müssen schneller und besser werden." Berg sagte weiter: "Der Föderalismus lähmt uns, die Digitalisierung in Staat und Verwaltung voranzutreiben. Gerade jetzt in der Pandemie sind Schnelligkeit und Innovationsgeist statt Bedenkenträgertum gefragt." Es sei ein umfassender Mentalitätswandel nötig: "Schnelligkeit und Pragmatismus müssen die neuen Maximen staatlichen Handelns sein."

In der sehr dynamischen Wirtschaftswelt und im zunehmend globalen Wettbewerb beruhe die Stärke eines Standortes nicht zuletzt auf der Geschwindigkeit und Qualität von Behörden und deren Verfahren, so der BDI. "Multinationale Unternehmen und insbesondere mittelständische Familienbetriebe leiden unter zunehmenden bürokratischen Anforderungen, die personelle und finanzielle Kapazitäten kostenintensiv binden."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Deutsche Presse-AgenturDeutschlandEU

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website