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Brisante Vorw├╝rfe gegen Google- und Meta-Chefs

Von afp
16.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Meta-Webseite auf Laptop (Symbolbild): Mehrere US-Staaten werfen Facebook und Google illegale Absprachen vor.
Meta-Webseite auf Laptop (Symbolbild): Mehrere US-Staaten werfen Facebook und Google illegale Absprachen vor. (Quelle: Pixsell/imago-images-bilder)
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Waren der Google-Chef Sundar Pichai und Meta-Co-Chefin Sheryl Sandberg direkt an illegalen Absprachen beteiligt? Eine neue Klage in den USA wirft ihnen genau das vor. Worum es geht.

Mehrere US-Bundesstaaten werfen F├╝hrungsspitzen von Google und des Facebook-Mutterkonzerns Meta vor, direkt an illegalen Absprachen f├╝r eine marktbeherrschende Stellung bei Online-Werbung beteiligt gewesen zu sein. Das von Texas angef├╝hrte B├╝ndnis reichte am Freitag (Ortszeit) eine ├╝berarbeitete Fassung seiner gegen Google gerichteten Klageschrift vom Dezember 2020 ein. Demnach waren Google-Chef Sundar Pichai und sein Stellvertreter Philipp Schindler sowie offenbar auch Meta-Co-Gesch├Ąftsf├╝hrerin Sheryl Sandberg an den Absprachen beteiligt.

Die Bundesstaaten werfen Google vor, die Versteigerung von Online-Werbung manipuliert zu haben, um jede Konkurrenz auszuschalten. Bei den Auktionen handelt es sich um ein ausgefeiltes System, das entscheidet, welche Werbeanzeigen auf Grundlage anonymer Nutzer-Profile auf Internetseiten erscheinen.

Dazu h├Ątten Google und Facebook im September 2018 eine Vereinbarung getroffen, legen die Staatsanw├Ąlte der beteiligten Bundesstaaten dar. Unterzeichnet wurde diese demnach von Schindler und der "Gesch├Ąftsf├╝hrerin und Mitglied des Facebook-Vorstands, die selbst eine Zeit lang die Werbeabteilung bei Google geleitet hatte". Der Name dieser Facebook-Vertreterin wurde geschw├Ąrzt. Aus den Angaben ergibt sich aber, dass es sich um Sandberg handeln muss.

Brisante Details werden ├Âffentlich

In der Klage wird au├čerdem eine E-Mail an Facebook-Chef Mark Zuckerberg zitiert, die offenbar von Sandberg stammt. Darin wird die Vereinbarung mit Google als "strategisch sehr wichtig" bezeichnet. Weiter hei├čt es: "Wir sind kurz vor der Unterzeichnung und brauchen die Zustimmung, um weiter zu machen." In der Klageschrift hei├čt es au├čerdem, dass die Abmachung auch von Pichai, der Google und dessen Mutterkonzern Alphabet leitet, "pers├Ânlich gebilligt" worden sei.

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Google wies die Vorw├╝rfe zur├╝ck. Eine Konzernsprecherin erkl├Ąrte am Samstag, die Klage sei "voller Ungenauigkeiten und ohne rechtliche Grundlage". Google werde sich weiterhin vor Gericht "entschieden gegen diese unbegr├╝ndeten Behauptungen wehren". Die Sprecherin dementierte auch, dass Pichai die betreffende Vereinbarung unterzeichnet habe. Der Internetriese hatte Vorw├╝rfe der Marktmanipulation bereits wiederholt zur├╝ckgewiesen.

Meta sprach in seiner Reaktion auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur AFP von einer "nicht exklusiven Bieter-Vereinbarung mit Google". ├ähnliche Vereinbarungen habe Meta auch mit anderen Plattformen getroffen und damit den Wettbewerb bei der Platzierung von Werbung erh├Âht.

Weitere Klagen der US-Regierung

Gegen Google richten sich noch zwei weitere Klagen der US-Beh├Ârden. In einer davon wirft die US-Regierung dem Unternehmen ein "illegales Monopol" bei der Online-Suche und Online-Werbung vor. Die im Oktober eingereichte Klage k├Ânnte zu einer Aufspaltung des Internetriesen f├╝hren.

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Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens eMarketer hatte Google vergangenes Jahr einen Anteil von 28,6 Prozent am weltweiten Online-Werbemarkt. Dahinter folgte Facebook mit einem Marktanteil von 23,7 Prozent.

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