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Virtual Reality: Facebook-Whistleblowerin befürchtet "Tragödie" beim Metaverse


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Facebook-Whistleblowerin befürchtet "Tragödie" beim Metaverse

Von t-online, sha

Aktualisiert am 06.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Frances Haugen.
Frances Haugen: Die Whistleblowerin befürchtet, dass Kinder durch Facebooks VR-Brillen im Metaverse gefährdet werden. (Quelle: Drew Angerer/Reuters-bilder)
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Weil Facebook nicht weiß, wie es Kinder vor Schäden im Metaverse schützen kann, befürchtet die Whistleblowerin Frances Haugen in einem Interview eine "Tragödie". Der Konzern werde seiner Sorgfaltspflicht vermutlich nicht nachkommen.

Die Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen befürchtet, dass der Facebook-Konzern Meta in der virtuellen Welt "Metaverse" seiner Sorgfaltspflicht nicht nachkommen werde. Das sagte sie im Gespräch mit dem Tagesspiegel. Facebook habe "keinen Plan, wie es Kinder vor Schäden durch die Nutzung von Oculus Virtual-Reality-Brillen im Metaverse bewahren will."

Es gebe keine Studien zu den Auswirkungen der Bildschirmnutzung in unmittelbarer Nähe der Augen der Kinder, so Haugen. "Es schmerzt wirklich, das so klar sagen zu müssen, aber ich fürchte, wir werden noch eine Tragödie erleben, was die Effekte von Oculus und die Augen von Kindern betrifft."

Haugen zieht ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung der "Facebook Files" eine vorsichtig positive Bilanz. Neue Kinderschutzmaßnahmen auf Instagram und ein neues KI-System gegen Hass im Netz auf Facebook seien "Schritte in die richtige Richtung", sagte sie. Dennoch wolle sie weiter Druck auf den Facebook-Konzern Meta ausüben.

Instagram und der Einfluss auf junge Nutzer

Die frühere Facebook-Mitarbeiterin Haugen hatte im vergangenen Jahr eine große Sammlung interner Unterlagen des Konzerns heruntergeladen und dem US-Kongress, Behörden sowie ausgewählten Medien zur Verfügung gestellt.

Die Informationen belegen ihr zufolge, dass der Konzern Profite über das Wohl seiner vor allem jungen Nutzer stellt. So seien interne Hinweise auf für Mitglieder des Netzwerks schädliche Entwicklungen ignoriert worden.

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Daraufhin stoppte Facebook unter anderem seine Pläne für ein Instagram für Kinder. In einem von Haugen veröffentlichten internen Untersuchungsbericht ging es um den schädlichen Einfluss von Instagram auf junge Nutzer.

Störungen in der motorischen Entwicklung

Die Gefahr von VR-Brillen für Kinder werden immer wieder diskutiert. Meta selbst empfiehlt zwar ein Mindestalter von 13 Jahren für die Verwendung seiner Oculus-Geräte und beruft sich auf die International Age Rating Coalition (IARC), die Altersbewertungen für digitale Produkte bietet.

Auch sei es Jugendlichen unter 13 Jahren nicht gestattet, ein Konto für Oculus-Geräte einzurichten. Wie Facebook das Alter seiner Nutzer kontrollieren will, ist aber nicht bekannt.

Über die Auswirkungen von VR-Inhalten auf Kinder und Jugendliche ist bisher wenig bekannt. Eine Studie aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass bei Kindern eine Störung bei der motorischen Entwicklung beobachtet werden konnte.

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Verwendete Quellen
  • Tagesspiegel Background - "Facebook betreibt digitalen Kolonialismus"
  • Nature.com - Immersive virtual reality interferes with default head–trunk coordination strategies in young children
  • Eigene Recherche
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