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Betrüger machen bei Erfurter Firma zwei Millionen Euro Beute: "CEO-Fraud"


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Betrüger erbeuten Millionen von Erfurter Firma

Von dpa, dom

Aktualisiert am 05.01.2023Lesedauer: 2 Min.
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Zwei-Millionen-Euro-Beute durch CEO-Fraud (Symbolbild): Die Täter kontaktierten einen Mitarbeiter und gaben sich als Geschäftsführer aus. (Quelle: IMAGO/Jakub Porzycki)
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Erst Enkeltrick, jetzt Cheftrick? Ein Fall aus Erfurt bringt eine eher unbekannte Betrugsform zutage. Dabei legen Kriminelle ahnungslose Mitarbeiter herein.

Kriminelle haben ein Erfurter Unternehmen um zwei Millionen Euro betrogen. Dabei haben sie sich einer Masche bedient, die Experten als "CEO-Fraud" (zu deutsch: Geschäftsführer-Betrug) bezeichnen.

Einer der Betrüger habe sich als Geschäftsführer ausgegeben und seit Mitte Dezember mehrfach einen Mitarbeiter der Firma kontaktiert, teilte die Landespolizeiinspektion Erfurt mit. Der Mitarbeiter sei aufgefordert worden, mehrere Überweisungen auf ausländische Konten zu tätigen.

Weitere Details wollten die Ermittler auf Nachfrage vorerst nicht bekanntgeben.

So gehen die Betrüger vor

Die Gauner "gehen raffiniert vor", schreibt die Polizei in einem Ratgeber. Demnach sammeln sie zunächst jegliche Art von Informationen über das anzugreifende Unternehmen und gelangen so an das notwendige Insider-Wissen für ihre Betrugsmasche.

Zu ihren Informationsquellen gehören Wirtschaftsberichte, das Handelsregister, Werbebroschüren von Unternehmen oder deren Homepage. Sie interessieren sich für Geschäftspartner, künftige Investments und E-Mail-Adressen von Unternehmensmitarbeitern.

Mitarbeiter werden vom "vom Chef" kontaktiert

Und dann kommt der Angriff: Über die sozialen Medien werden Firmen-Mitarbeiter, die im Internet ihre Funktion, Tätigkeit oder private Details preisgeben, ausgeforscht. Besonders interessant für die Betrüger sind Mitarbeiter aus der Buchhaltung oder dem Rechnungswesen.

Ihnen gegenüber geben sie sich dann als leitende Angestellte, Geschäftsführer oder Handelspartner aus und fordern sie unter einem Vorwand auf, größere Summen auf Konten im Ausland zu überweisen.

Die Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel per E-Mail oder Telefon, wobei E-Mail-Adressen verfälscht und Telefonnummern verschleiert werden.

Die Polizei empfiehlt Unternehmen, ihre Mitarbeiter gezielt über diese Betrugsmasche zu informieren. Sie sollten zudem genau darauf achten, welche Informationen sie über ihre Firma veröffentlichen. Auch sollten klare Regeln zu Abwesenheiten und interne Kontrollmechanismen eingeführt werden.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Beratung der Polizei zu CEO-Fraud
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