Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > News und Tipps >

Twitter-Chef will Konto von Alex Jones nicht sperren

US-Verschwörungstheoretiker  

Twitter-Chef will Konto von Alex Jones nicht sperren

08.08.2018, 15:37 Uhr | AFP

. Jack Dorsey: Der Twitter-Chef verteidigt den Umgang seiner Plattform mit rechten Verschwörungstheoretikern.  (Quelle: imago/C. Hardt/Future Image)

Jack Dorsey: Der Twitter-Chef verteidigt den Umgang seiner Plattform mit rechten Verschwörungstheoretikern. (Quelle: C. Hardt/Future Image/imago)

Facebook, YouTube, Spotify und Apple: Fast alle großen Internetplattformen haben den US-Verschwörungstheoretiker Alex Jones für seine umstrittenen Äußerungen abgestraft. Jetzt wächst der Druck auf Twitter. Doch Twitter-Chef Jack Dorsey will sich aus der ganzen Diskussion  am liebsten raushalten. 

Twitter-Chef Jack Dorsey hat die Entscheidung seines Unternehmens verteidigt, den US-Verschwörungstheoretiker Alex Jones auf dem Kurzbotschaftendienst nicht zu blockieren. "Der Grund ist einfach: Er hat nicht gegen unsere Regeln verstoßen", erklärte Dorsey am Mittwoch (Ortszeit) auf Twitter. Apple, Facebook, Spotify und Youtube hatten die Konten des rechtsgerichteten Radiomoderators und Internetseiten-Betreibers zuvor gesperrt.

Der 44-jährige Texaner Jones betreibt die Internetseite "Infowars", auf der er zahlreiche Verschwörungstheorien verbreitet: Er behauptet unter anderem, dass die US-Regierung in die Anschläge vom 11. September 2001 verwickelt war, und dass das Schulattentat an der Sandy-Hook-Schule 2012 vorgetäuscht war, um eine Verschärfung des Waffenrechts durchzusetzen. Im Wahlkampf 2016 unterstützte Jones den heutigen US-Präsidenten Donald Trump.

Twitter-Chef Dorsey verwies darauf, dass es die Aufgabe von Journalisten sei, unbegründete Gerüchte und aufgebauschte Nachrichten auszumachen und nicht die einer Plattform wie Twitter. Sonst "werden wir ein Dienst, der von unseren persönlichen Sichtweisen geleitet wird", erklärte er. Sollte Jones tatsächlich gegen die Richtlinien des Kurzbotschaftendienst verstoßen, würde er gesperrt, fügte Dorsey hinzu.

Apple, Facebook, Spotify und Youtube hatten ihren Schritt, Inhalte von Johns von ihren Plattformen zu nehmen und seine Konten zu schließen, damit begründet, dass der Texaner gegen Richtlinien zu Hassrede verstoßen habe. Jones habe auf seinen Seiten "Gewalt verherrlicht" und in einer "menschenverachtenden Sprache" über Transgender, Muslime und Einwanderer gesprochen, erklärte Facebook.

Jones verurteilte das Vorgehen als "aufeinander abgestimmte Aktion in Kommunisten-Manier". Unterstützung bekam er von anderen ultrakonservativen und rechtsgerichteten Internetportalen wie "Breitbart".

Verwendete Quellen:
  • AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Neuheiten von Top-Marken wie JETTE, DIESEL u.v.m.
jetzt entdecken auf christ.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > News und Tipps

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018