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Das können Betroffene bei Beleidigungen und Erpressung tun

Von dpa, t-online, jb

17.06.2019Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau sitzt vor dem Notebook und hält sich die Hände vor den Mund: Auch Beleidigungen im Internet können den Betroffenen schwer zusetzen.
Eine Frau sitzt vor dem Notebook und hält sich die Hände vor den Mund: Auch Beleidigungen im Internet können den Betroffenen schwer zusetzen. (Quelle: fizkes/getty-images-bilder)
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Cybermobbing ist nur der Anfang: Wenn Sie in sozialen Medien schlimme Erfahrungen machen, sollten Sie sich Hilfe holen – auch wenn es teils schwer fällt. Welche Anlaufstellen können helfen?

Beleidigungen und Drohungen übers Internet sind sowohl für Jugendliche aber auch Erwachsene ein akutes Thema. Unterstützung gibt es im Internet oder direkt auf dem Smartphone: Von der Webseite Klicksafe.de gibt es die kostenlose App "Cyber-Mobbing Erste-Hilfe" mit Hilfevideos, rechtlichen Tipps und Kontaktdaten weiterer Beratungsstellen. Findet das Mobbing auf der Arbeit statt, können auch spezielle Ansprechpartner im Betrieb oder das Beratungsteam der Diakonie Unterstützung bieten. Telefonisch hilft Betroffenen die "Nummer gegen Kummer" weiter.

An diese Stellen können sich auch Mütter und Väter wenden, deren Kinder gemobbt werden. Die "Nummer gegen Kummer" hat ein eigenes Elterntelefon für solche Fälle. Weitere Tipps für Eltern hat zum Beispiel die Initiative "Schau hin!" auf ihrer Webseite gesammelt. Und Fälle von sexueller Belästigung, Nötigung oder Erpressung in sozialen Medien sind natürlich auch ein Fall für die Polizei.

Cybermobbing kann starke psychische Schäden nach sich ziehen und ist daher ein ernst zu nehmendes Thema. Dabei geht es nicht nur um Sätze wie "Du Opfer, geh sterben!" bei der Hetze im Netz, sondern allgemein um schlechten Nachrede, Morddrohungen oder überarbeitete Fotos, die den Kopf des Opfers in anstößige oder obszöne Szenen hinein retuschieren. Cybermobbing findet besonders häufig in den Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Nachrichtendiensten wie WhatsApp statt.

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