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Das sind die besten Virenscanner 2015

Yaw Awuku

Aktualisiert am 28.03.2015Lesedauer: 3 Min.
Die Virenscanner deutscher Herstelle liegen im Test ganz weit vorne.
Die Virenscanner deutscher Herstelle liegen im Test ganz weit vorne. (Quelle: /Hersteller-bilder)
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Die Stiftung Warentest ("test" 4/2015) hat vier kostenlose und 13 kostenpflichtige Virenschutzprogramme getestet und festgestellt: Sogar bei Kauf-Programmen sind Nutzer vor zweifelhaften Werbeaktionen nicht sicher. Gl├╝cklicherweise gibt die Schutzwirkung der getesteten Virenscanner nur noch selten Anlass zur Sorge.

├ťber einen Zeitraum von 35 Tagen hat die Stiftung Warentest gepr├╝ft, wie gut namenhafte Virenscanner mit Internetschutzfunktion vor Schadsoftware, Phishing-Attacken und Spam sch├╝tzen. Neben der Schutzwirkung (50 Prozent) liefen auch die Handhabung (20 Prozent) und die Rechnerbelastung (20 Prozent) in die Endnote ein. Die besten sechs Antiviren-Produkte gibt es zwar nicht umsonst, von den vier kostenlosen Scannern schneiden aber immerhin zwei mit "gut" ab.

Virenscanner versagt ohne Internetverbindung

Die Erkennungsrate von PC-Schadsoftware hat laut den Testern deutlich zugenommen, die Scanner entdeckten maximal 99 von 100 Sch├Ądlingen. "Eine so hohe Erkennungsrate schien noch im letzten Test utopisch", hei├čt es. Allerdings bieten einige Antivirenprogramme nur bei Internetverbindung ausreichenden Schutz.

Kopierte ein Nutzer etwa Dateien bei einem Freund auf sein Notebook, ohne sich in dessen WLAN eingew├Ąhlt zu haben, kann die Schutzwirkung rapide abfallen ÔÇô so etwa bei McAfee Internet Security 2015. W├Ąhrend der Scanner mit Internetverbindung "gut" arbeitete, bewerteten die Tester die Leistung ohne Netz nur mit "ausreichend". Das gab einen halben Punkt Abzug in der Gesamtwertung (Note: 3,6).

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Auf die Geschwindigkeit kommt es an

Ebenso wichtig wie eine konstante Erkennungsrate ist die Schnelligkeit, mit der die Software auf neue Bedrohungen reagiert. Dies geschieht vor allem ├╝ber neue Virensignaturen, die die Hersteller bis zu mehrmals am Tag ausliefern. Die Programme verf├╝gen aber auch ├╝ber eine sogenannte "Heuristik", mit der sie verd├Ąchtige Dateien und Prozesse erkennen. Das f├╝hrt mitunter zu Fehlalarmen, die in der Regel jedoch kein Grund zur Sorge sind. Insgesamt schnitten in dieser Disziplin nur acht der 17 Testkandidaten "gut" oder "sehr gut" ab.

Fehlermeldung verleiten zu Panikk├Ąufen

Weniger erfreulich sind die Taktiken, mit denen einige Hersteller von Antiviren-Programmen versuchen, Geld zu verdienen. Im Test schlug das Gratis-Tool Avast Alarm, weil es so genannten Grime (Datenm├╝ll) gefunden habe. Wer den Avast GrimeFighter kaufe, k├Ânne seinen PC aber von dem Datenm├╝ll befreien, so die Werbung. Auch McAfees Testkandidat fiel durch verd├Ąchtige Unkenrufe auf, sobald das Programm im Heimnetzwerk Ger├Ąte erkannte, auf denen keine Virenscanner desselben Anbieters installiert waren.

Wer sich von solchen Warnmeldungen verunsichern l├Ąsst, wird leicht zum Kauf weiterer Lizenzen verleiten, warnt Stiftung Warentest.

Fazit: "Sehr guten" Schutz gibt es nur gegen Geld

Die beste Gesamtwertung bekam die G Data Internet Security 2015 (Note: 1,8). Die Stiftung Warentest bescheinigtem dem kostenpflichtigen Virenscanner insgesamt "sehr gute" Schutzwirkungen, zudem sei das Programm "gut" zu bedienen. Allerdings beansprucht der Testsieger den PC mehr als einige andere Konkurrenten, die einen ├Ąhnlich guten Schutz vor Schadsoftware bieten und teils mehr Funktionen, etwa einen Browser-Schutz (Sandbox), haben.

Das "Internet Security"-Paket von McAfee erhielt in der Gesamtnote nur ein "Befriedigend" (Note: 2,9). Dabei ist der Virenscanner zumindest in der Download-Version vom Hersteller das mit Abstand teuerste Produkt: 85 Euro verlangt McAfee f├╝r eine Jahreslizenz, die zudem nur f├╝r einen Rechner g├╝ltig ist. Andere Produkte kosten die H├Ąlfte und lassen sich zudem oft auf drei PCs installieren. Im Handel kostet McAfee wohl auch deswegen nur 19 Euro.

Unter den Gratis-Programmen schnitt Avira Free Antivirus 2015 am besten ab (Note: 2,2). Laut den Testergebnissen sind die Produkte des beliebten Software-Herstellers am leichtesten zu bedienen. Der Gratis-Scanner belastet das System aber noch st├Ąrker als G Data.

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Den vollst├Ąndigen Test lesen Sie in der April-Ausgabe der Zeitschrift "test".

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  • Jan Moelleken
Von Jan M├Âlleken
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