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Phishing-Mails zielen auf arglose Nutzer


Phishing-Mails zielen auf t-online-Nutzer

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24.03.2017Lesedauer: 2 Min.
Symbolfoto zum Thema Internetkriminalitaet Ein Mann haelt ein Smarthone mit Notrufeinstellung vor e
Phishing-Mails versuchen Nutzer auf gefährlich Internet-Seiten zu locken. (Quelle: imago-images-bilder)
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Betrügerische E-Mails - ein Dauer-Ärgernis im Netz. Eine aktuelle Version gibt vor, von t-online zu sein und verkündet eine Kontosperre. Doch Abzock-E-Mails lassen sich entlarven.

Die E-Mail im Postfach verkündet Erstaunliches: Unter dem Betreff "Lieber T Online Account Unser" wird eine Kontosperre verkündet. Der Empfänger wird aufgefordert, sein "Konto zu erneuern". "So können Sie weiterhin genießen und teilen Sie Ihre Abonnement Vorteile mit T Online", heißt es. Darunter ein Link, den der Empfänger anklicken soll, um sein Konto zu aktualisieren. "Vielen Dank für unser Kunde" heißt es noch in falschem Deutsch, "T Online Kundendienst".

Normalerweise fangen Spam-Filter solche Abzock-Mails schnell ab. Und auch der Internet-Browser warnt, wenn man versucht, einen Link zu einer betrügerischen Webseite zu öffnen. Doch immer wieder schaffen es einige Mails, durch den Filter zu schlüpfen. Eine ähnliche Masche: Betrüger geben sich als IKEA Family aus und locken mit Gewinnen und Gutscheinen auf eine gefälschte Webseite.

Link führt zur Webseite von Betrügern

Wer auf den Link in der aktuellen Abzock-Mail klickt, landet übrigens auf einer Webseite von Betrügern, die versuchen, an die Passwörter von t-online-Kunden zu gelangen. Denn der Versender der Mail ist natürlich nicht t-online, was auch am Absender zu erkennen ist. Eine E-Mail mit einem Link zu einer Webseite, auf der man angeblich sein Passwort ändern soll, ist immer eine Betrugmasche ("Phishing").

So erkennen Sie betrügerische E-Mails:

  • Die E-Mail-Adresse des Absenders stimmt nicht mit dem angeblichen Absender überein.
  • Der Text enthält oft viele Fehler in Rechtschreibung und Grammatik.
  • Der Empfänger wird gar nicht oder mit seiner E-Mail-Adresse angesprochen.
  • Der Link führt nicht auf die Webseite des angeblichen Absenders (wird unten links im Browserfenster angezeigt, wenn der Mauszeiger auf den Link geht).
  • Die E-Mail landet im Spam-Ordner des E-Mail-Anbieters oder des Mail-Programms.
  • Der Browser weigert sich, den angegebenen Link zu öffnen und zeigt einen Warnhinweis an.

    Sollten Sie eine solche E-Mail erhalten, löschen Sie diese, ohne einen Link oder den Anhang zu öffnen. So haben Betrüger keine Chance.
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