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So lief der Hackerangriff auf das Regierungsnetzwerk

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So lief der Hackerangriff auf das Regierungsnetzwerk

22.05.2018, 17:41 Uhr | t-online.de, hd

. Auswärtiges Amt in Berlin: Angriff aus dem Netz  (Quelle: imago)

Auswärtiges Amt in Berlin: Angriff aus dem Netz (Quelle: imago)

Laut einem Bericht der "Süddeutsche Zeitung" war eine russische Hackergruppe für den Hackerangriff auf das deutsche Regierungsnetzwerk verantwortlich. Auch ein Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes spielte eine wichtige Rolle.

Die Hackergruppe "Uroburos", die auch unter dem Namen "Snake" auftritt soll sich laut dem Bericht mithilfe von Computerviren in das Netzwerk gehackt haben.

Die Frage, wer den Virus ins Netzwerk gelassen hat, ist offenbar inzwischen geklärt, es soll sich um einen Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes handeln. Dazu benutzten die Hacker die Freundin des Mitarbeiters und einen Trick.  

Angegriffen wurden zunächst zwei Bildungseinrichtungen: der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung und die Bundesakademie für öffentliche Verwaltung. Denn auf deren Intranet können Studenten auch aus der Ferne zugreifen.

17 Angriffe waren erfolgreich

Angegriffen wurden offenbar gezielt solche Nutzer, die an Fortbildungskursen für Mitarbeiter des Auswärtigen Amts teilnahmen. In 17 Fällen waren die Angriffe erfolgreich und ein spezielles Virus konnte platziert werden.

Das Virus blieb danach längere Zeit inaktiv, um nicht aufzufallen. Es sollte alle Nachrichten mitlesen, die per Mail in Outlook ankamen. Das "Autwachkommando" für den Virus war der Name der Lebensgefährtin des Außenamts-Mitarbeiters. Die Hacker hatten ein E-Mail-Konto mit diesem Namen angelegt. Eine solche Nachricht sollte nicht auffallen. In der fingierte Mail waren Kommandos versteckt, die das Virus steuerten. Zuerst wurde die Mail mit den Kommandos gelöscht, die so schnell wieder aus dem Postfach verschwand.

Private Mails im Regierungsnetz

Verwundert waren die IT-Experten, die den Vorfall untersuchten, darüber, dass "über das deutsche Regierungsnetz überhaupt private E-Mails ausgetauscht werden durften", so die Süddeutsche Zeitung. 

Es bestehe die Möglichkeit, so die IT-Experten, dass noch weitere Viren der Snake-Gruppe unentdeckt im Regierungsnetz versteckt sind, die nur auf eine E-Mail warten, die sie aufwecken.

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