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Veraltete PC-Software: Gefahr durch Update-Muffel nimmt zu

Immer mehr unsichere PC-Software  

Gefahr durch Update-Muffel nimmt zu

24.01.2019, 13:55 Uhr | avr, t-online.de

Veraltete PC-Software: Gefahr durch Update-Muffel nimmt zu . Ein Schloss auf einer Oberfläche mit Binärzahlen (Symbolbild): Eine Auswertung der Antivirenfirma Avast hat gezeigt, dass viele Nutzer veraltete Programme verwenden.  (Quelle: Getty Images/matejmo)

Ein Schloss auf einer Oberfläche mit Binärzahlen (Symbolbild): Eine Auswertung der Antivirenfirma Avast hat gezeigt, dass viele Nutzer veraltete Programme verwenden. (Quelle: matejmo/Getty Images)

Computernutzer sollten installierte Programme stets aktuell halten – ansonsten sind sie anfällig für Hacker-Attacken. Eine Untersuchung zeigt nun, wie unsicher viele Nutzer unterwegs sind.

Knapp 55 Prozent der installierten Programme auf Rechnern weltweit war 2018 veraltet. Das berichtet die Antivirenfirma Avast in ihrem PC Trend Report 2019. 2017 betrug die Zahl veralteter Programme auf PCs noch 48 Prozent. Für den Report hat Avast anonymisierte Daten von 163 Millionen Nutzern weltweit ausgewertet.

Laut dem Report gibt es vor allem zwei Gründe für dieses Phänomen: Nutzer ignorieren häufig Sicherheits-Updates. Auch laufen auf vielen Rechnern noch veraltete Versionen bestimmter Programme. Laut Avast verweigern Nutzer am häufigsten Updates zu den Programmen Adobe Schockwave (96 Prozent), VLC Media Player (94 Prozent) und Skype (94 Prozent). In unserer Bildergalerie finden Sie Grafiken von Avast zu allen ausgewerteten Daten – darunter auch die am häufigsten veralteten Programme.

Auch Windows-Versionen veraltet

Laut Avasts Auswertung nutzen noch knapp 15 Prozent der Windows-7-Nutzer und etwa neun Prozent der Windows-10-Nutzer veraltete Versionen, die Microsoft nicht mehr unterstützt. Bei Windows 7 handelt es sich dabei meist um RTM-Versionen von 2009. RTM steht für "Release to manufacturing" – Versionen, die an Hersteller vorab herausgegeben werden, um ihre Software auf Fehler zu testen. Bei Windows 10 nutzen viele User noch das "Spring Creators Update" von 2017.

Ondrej Vlcek, CTO bei Avast mahnt Nutzer, sich mehr um ihre Rechner zu kümmern: "Angesichts des Durchschnittsalters von PCs, das aktuell sechs Jahre erreicht, müssen wir mehr tun, um sicherzustellen, dass wir unsere Geräte keinen unnötigen Risiken aussetzen", sagte Vlcek. "Mit der richtigen Sorgfalt und regelmäßigen Updates sind PCs noch länger sicher und zuverlässig."

Zu den am häufigsten installierten Anwendungen gehört Google Chrome mit einem Anteil von 91 Prozent im Jahr 2018. Auf den weiteren Plätzen folgen der Adobe Acrobat Reader mit 61 Prozent, Winrar (48 Prozent), Microsoft Office (45 Prozent) und Mozilla Firefox (42 Prozent).

 


Systeme und Programme aktuell halten

Computer-User sollten regelmäßig Updates und Patches für alle ihre Programme und Systeme installieren. Veraltete Systeme sind anfällig für Hacker-Attacken. Unbekannte könne beispielsweise Sicherheitslücken ausnutzen, um an persönliche Daten zu kommen oder Computersystem zu übernehmen. Kriminelle können gekaperte Systeme dazu nutzen, um sie in Botnetzen zu bündeln und Ziele im Internet zu attackieren, wie beispielsweise Webseiten.

Windows-Nutzer sollten automatische Updates aktiviert haben. Viele Programme bieten zudem an, automatisch nach Aktualisierung im Netz zu suchen.

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