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Acht aktuelle Phishing-Versuche, die Sie kennen sollten

Amazon, PayPal und mehr  

Acht aktuelle Phishing-Versuche, die Sie kennen sollten

16.01.2019, 15:20 Uhr | avr, t-online.de

Acht aktuelle Phishing-Versuche, die Sie kennen sollten. Ein Mann schaut auf seinen Rechner (Symbolbild): Derzeit kursieren Phishing-Mails in Namen verschiedener Institutionen im Netz.  (Quelle: Getty Images/agrobacter)

Ein Mann schaut auf seinen Rechner (Symbolbild): Derzeit kursieren Phishing-Mails in Namen verschiedener Institutionen im Netz. (Quelle: agrobacter/Getty Images)

Mithilfe von Phishing-Mails versuchen Kriminelle, an Daten ihrer Opfer zu kommen. Dazu missbrauchen sie Namen bekannter Institutionen. Auf diese aktuellen Phishing-Versuche sollten Sie achten.

Wer in sein Postfach schaut, wird dort vermutlich eine Phishing-Mail finden. Kriminelle versuchen, mithilfe solcher Nachrichten an Daten ihrer Opfer zu kommen. Beispielsweise Log-In-Informationen von Banken oder Online-Händler. Diese Daten nutzen die Kriminellen entweder selbst oder verkaufen sie im Darknet.

Um Empfänger in die Falle zu locken, erstellen Kriminelle falsche E-Mails, die denen von bekannten Firmen wie Amazon oder PayPal ähneln. Auch im Januar 2019 warnen Verbraucherschützer, Polizei und Medien vor verschiedenen Betrugs-Mails. Ein Überblick über aktuelle Phishing-Versuche:

1. Falsche Amazon-Mails

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt derzeit vor Phishing-Mails im Namen von Amazon. Die Mails beginnen teilweise mit einer persönlichen Anrede und warnen den Empfänger vor "verdächtigen Anmeldeaktivitäten". Andere Nachrichten verlangen, dass Nutzer ihr Konto aktualisieren – ansonsten droht eine Sperrung. In beiden Fällen müssen Nutzer einem Link in der E-Mail folgen und dort ihre Log-in-Daten Informationen eingeben. So kommen die Kriminellen an Ihre Daten.

2. Warnung vor Sparkassen-Phishing

Die Polizei Niedersachsen und die Verbraucherzentrale NRW warnen vor Phishing-Mails in Namen der Sparkassen. In manchen Mails steht, dass das Konto des Nutzers reaktiviert werden müsse. Wer auf den Link klickt landet auf einer gefälschten Log-In-Seite. Hier wird unter anderem die EC-Kartennummer abgefragt. Laut der Polizei Niedersachsen prüft das System sogar teilweise die eingegebene Nummer. Entspricht sie nicht den Vorgaben, erhalten Nutzer eine Fehlermeldung. Nach Abschluss der Eingabe landen die Opfer auf einer echten Sparkassen-Seite.

3. Phishing-Mails in Namen der Fidor Bank

Kunden der Fidor Bank müssen sich ebenfalls vor Phishing-Mails hüten. Das berichten "netzwelt.de" und "onlinewarnungen.de". In den Nachrichten wird vor einer angeblichen Kontosperre gewarnt. Andere Mails fordern Empfänger auf, ihre Daten zu aktualisieren.

4. Kriminelle schicken Mails in Namen der LBB

Die Polizei Niedersachsen berichtet über Phishing-Mails im Namen der Landesbank-Berlin (LBB). Nutzer werden in dieser aufgefordert, ihr Kreditkartenkonto für den "neuen mTan-Dienst" aktivieren. Wer dem Link in der Mail folgt, landet auf einer falschen LBB-Seite. Ein Hinweis auf den Betrug ist die unpersönliche Ansprache in der Mail. Die Nachricht beginnt mit den Worten "Sehr geehrter".

5. Vorsicht vor Barclay-Phishing

Auch Kunden des Kreditkartendienstleister "Barclay" stehen im Visier von Kriminellen. Aktuelle Phishing-Mails handeln über "Sicherheitsupdates". In der Vergangenheit nahmen die Phishing-Mails unter anderem Bezug auf den Brexit oder Terrorangriffe. Das berichtet "onlinewarnungen.de".

6. Falsche Telekom-Rechnungen

"onlinewarnungen.de" warnt auch vor E-Mails mit falschen Telekom-Rechnungen. Häufig wollen Betrüger mithilfe solcher Nachrichten Log-In-Daten von Kunden abgreifen. In letzter Zeit schicken Kriminelle aber auch Nachrichten mit Viren im Anhang. Die Nachrichten beinhalten eine angebliche Festnetzrechnung der Telekom AG. Klicken Sie hier, um mehr über Nachrichten mit gefälschten Telekom-Rechnungen zu lesen.

7. PayPal-Phishing in Umlauf

Wer eine Nachricht im Namen von PayPal erhält, sollte aufpassen: Derzeit senden Kriminelle Phishing-Mails, in der sie vor unautorisiertem Zugriff auf das Konto warnen. Nutzer sollen das Konto innerhalb der nächsten 14 Tage verifizieren. Die Betreffzeile bei diesen Phishing-Mails lautet unter anderem "Sicherheitsüberprüfung", "Konto verifizieren" oder "Bestätigung Ihrer persönlichen Benutzerdaten erforderlich!". Das berichtet "netzwelt.de".

8. Falsche WhatsApp-Mails

In seiner Anfangszeit kostete WhatsApp Geld: 89 Cent mussten Android-Nutzer nach einem Jahr Nutzung für ein Jahresabonnement zahlen. Seit 2016 ist der Messenger für alle User gratis. Wer das nicht weiß, kann auf solche Phishing-Mails hereinfallen: In aktuellen Nachrichten warnen Kriminelle, dass das WhatsApp-Konto abgelaufen ist. Chats, Fotos oder Videos werden bald gelöscht – es sei denn, Empfänger verlängern ihr Jahresabonnement. Das berichtet "onlinewarnungen.de".

Wie erkenne ich Phishing-Mails?

Grundsätzlich gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Seien Sie bei empfangenen Mails skeptisch. Banken oder Online-Händler verlangen generell nicht nach vertraulichen Informationen wie Log-In-Daten oder Kontonummer.

Achten Sie zudem auch auf den Absender der Nachricht. Manchmal besteht die Mail-Adresse aus verschiedenen Buchstaben- und Zahlenkombinationen. In anderen Fällen wirkt die Adresse seriös, hat aber einen unscheinbaren Tippfehler. Beispiel: "info@amazzon.com".

Zudem meiden Phishing-Mails für gewöhnlich persönliche Anreden. Auch enthalten sie meist Rechtschreibfehler im Text oder Link. Im  Zweifelsfall klicken Sie auf keinen Link in der E-Mail. Besuchen Sie stattdessen die entsprechende Webseite direkt, indem sie die Adresse im Browserfenster eintippen.

Was kann ich tun, wenn ich Opfer eines Betrugs geworden bin?

Falls Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, müssen Sie schnell handeln: Ändern Sie sofort Passwort und – wenn möglich – den Log-In-Namen. Falls Sie keinen Zugriff mehr auf Ihr Konto haben, kontaktieren Sie das entsprechende Unternehmen, beziehungsweise die Bank, und bitten Sie telefonisch um eine Sperrung Ihres Accounts.

Die Webseite "Mimikama.at" rät zudem, alles zu dokumentieren, was mit der Sache zu tun hat. Machen Sie beispielsweise Screenshots ihres Accounts, der Phishing-Mail oder Ihres Bankkontos. Kontaktieren Sie zudem einen Rechtsanwalt, der auf Internetbetrug spezialisiert ist. Tun Sie das auch, wenn noch kein Schaden entstanden ist. Halten Sie die entsprechenden Dokumente bereit.

Die Polizei rät auch, im Falle eines Betrugs Anzeige erstatten. Das können Sie bei Ihrer örtlichen Polizei oder bei der Internetwache der jeweiligen Polizei. Die Online-Wachen finden Sie hier.

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