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Polizei fasst Krypto-Dieb: 36-Jähriger soll Millionen in Kryptowährung gestohlen haben

In England  

36-Jähriger wegen Millionen-Diebstahls von Kryptowährung festgenommen

25.01.2019, 08:36 Uhr | dpa

Polizei fasst Krypto-Dieb: 36-Jähriger soll Millionen in Kryptowährung gestohlen haben. Münze mit Bitcoin Zeichen und Computerplatine in einem Portemonnaie: Ein 36-Jähriger wird beschuldigt, mehrere digitale Geldbörsen geplündert zu haben.  (Quelle: imago images/Christian Ohde)

Münze mit Bitcoin Zeichen und Computerplatine in einem Portemonnaie: Ein 36-Jähriger wird beschuldigt, mehrere digitale Geldbörsen geplündert zu haben. (Quelle: Christian Ohde/imago images)

In England ist ein mutmaßlicher Kryptowährungsdieb gefasst worden. Der Mann soll die digitalen Konten von 85 Opfern aus aller Welt geplündert haben. 

Nach europaweiten Ermittlungen des Hessischen Landeskriminalamts (LKA) ist ein mutmaßlicher Dieb von Kryptowährung im Wert von mindestens zehn Millionen Euro nun im britischen Oxford festgenommen worden. Dabei wurden nach Angaben der Polizei auch Computer, Datenträger, Drogen und Bargeld sichergestellt. Der 36-Jährige werde des Diebstahls, Betrugs und der Geldwäsche verdächtigt, teilte ein Sprecher von Europol am Donnerstag mit.

Der Fall sei im vergangenen Januar bekannt geworden. Derzeit werde von weltweit 85 Opfern ausgegangen, deren Verschlüsselungsdaten der 36-Jährige abgefangen haben soll. 

Das LKA und die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt waren im vergangenen Juli auf den in Großbritannien lebenden Verdächtigen aufmerksam geworden. Daraufhin wurden Ermittler der Cybercrime-Spezialisten von Europol sowie die britischen Polizeibehörden eingeschaltet.

"Der Erfolg der Ermittlungen zeigt uns auch, dass im Bereich der Kriminalität im Zusammenhang mit Kryptowährungen ein schlagkräftiges international gut funktionierendes Polizeinetzwerk besteht", sagte Matthias Krekeler vom Hessischen Landeskriminalamt. Sein britischer Kollege Detective Inspector Rob Bryant rief mögliche weitere Geschädigte auf, sich bei der für sie zuständigen Polizei zu melden.

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