Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit >

Vermeintliche Mahn-Mails vom Beitragsservice sind Betrug

Vermeintliche Mahnungen  

Diese E-Mails vom Beitragsservice sind Betrug

10.06.2019, 12:34 Uhr | dpa-tmn

 (Quelle: t-online.de)
Das ist der Rundfunkbeitrag

Jeden Monat 17,50 Euro. Und das auch, wenn ich ARD und ZDF gar nicht gucken möchte? Seit 2013 wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland über den Rundfunkbeitrag finanziert. Wer warum wie viel zahlt und welche Kritik es gibt, erklären wir hier. (Quelle: t-online.de)

Rundfunkbeitrag: Um die Abgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird immer wieder gestritten. (Quelle: t-online.de)


Schulden beim Rundfunkbeitrag? Zwangsvollstreckung? Solche Mails verschicken Betrüger gerade. Sie wollen Empfänger zum Öffnen gefährlicher Dateien drängen. Wir zeigen, wie Sie die falschen Mahnmails erkennen.

Betrüger geben sich derzeit als Beitragsservice für den Rundfunkbeitrag aus und versenden Mahnungen per E-Mail. Darin wird Empfängern mit einer Zwangsvollstreckung gedroht. Die gute Nachricht für Betroffene: Nein, der echte Beitragsservice verschickt keine derartigen E-Mails.

Bei den Schreiben handelt es sich um Fälschungen von Kriminellen. Wer solche Mails erhält, sollte sie gleich löschen und auf keinen Fall enthaltene Anhänge öffnen, teilt die früher als GEZ bekannte Einrichtung mit. Beim Öffnen der Anhänge riskieren Nutzer, den Computer mit Schadsoftware zu infizieren.

So erkennen Sie die falschen Mahnmails

Die E-Mails tragen den Betreff "Ankündigung der Zwangsvollstreckung" und ähneln in ihrer Aufmachung der Website des Beitragsservices Rundfunkbeitrag.de.

Mögliche Absender der Mails sind Adressen wie:

  • mahnung@beitragsservice-de.com
  • mahnung@beitragsservice-deutschland.com

Im Schreiben wird behauptet, Empfänger hätten ihren Rundfunkbeitrag nicht gezahlt. 161 Euro seien angeblich offen und würden bald zwangsvollstreckt. Dazu wird auf Informationen im angehängten Schreiben hingewiesen. Dieser Anhang – eine Word-Datei mit dem Namen "Mahnbescheid.doc" – enthält allerdings Schadsoftware. Laut "heise online" handelt es sich um einen Schädling, der Windows-Rechner befallen kann.


E-Mail mit angeblichen Forderungen vom Rundfunk-Beitragsservice: Wer so eine Mail bekommt, löscht sie am besten direkt. Es ist eine Fälschung. (Quelle: Beitragsservice) (Quelle: dpa)E-Mail mit angeblichen Forderungen vom Rundfunk-Beitragsservice: Wer so eine Mail bekommt, löscht sie am besten direkt. Es ist eine Fälschung. (Quelle: Beitragsservice)

Betrugsmails werden immer professioneller

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beobachtet seit längerem eine Professionalisierung solcher Betrugsmails. Waren sie anfangs noch in holprigem Deutsch verfasst und leicht erkennbar, sind sie mittlerweile häufig von deutlich besserer Qualität. Webseiten, auf die Betrugsopfer umgeleitet werden, haben mittlerweile auch häufig gültige Sicherheitszertifikate, und ihre Adressen ähneln denen der kopierten Vorbilder.

Grundsätzlich haben laut der Behörde aber alle Phishing-Mails einige Gemeinsamkeiten: Sie haben meist eine eher unpersönliche Anrede, signalisieren dringenden Handlungsbedarf und drohen bei Nichthandeln mit Konsequenzen.

Außerdem fragen sie meist vertrauliche Daten ab – entweder über Formulare innerhalb der Mail oder nach Umleitung auf eine gefälschte Website. Häufig gibt es angehängte Dateien, in denen angeblich wichtige Informationen stehen und die Empfänger unbedingt öffnen sollen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Perfekt modischer Auftritt bei jedem Geschäftstermin
zum klassisch-coolen Blazer
Anzeige
Ihr Geschenk: Amazon Echo Show 5™
smart abstauben: bei kobold.vorwerk.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit

shopping-portal